Wie halten es die Parteien mit Cannabis?

In Kooperation mit VICE

Lo­cke­rung oder Ver­schär­fung? Can­na­bis als Me­di­zin oder gar als le­ga­les Ge­nuss­mit­tel? Österreichs Par­tei­en beziehen auf An­fra­ge von DOS­SIER und VICE Stel­lung.

Im ak­tu­el­len Wahl­kampf spricht das Thema Can­na­bis niemand of­fen­siv an. Die Liste Pilz hat mit Peter Kolba zwar einen Kan­di­da­ten in den Rei­hen, der sich für eine Li­be­ra­li­sie­rung bei me­di­zi­ni­schem Can­na­bis ein­setzt – me­di­al ste­hen aber an­de­re The­men im Vor­der­grund.

Wir woll­ten her­aus­­fin­den, wel­che Po­si­tio­nen die Par­tei­en ver­tre­ten, und haben stan­dar­di­sier­te Fra­gen­ka­ta­lo­ge an alle zehn wahl­wer­ben­den Grup­pen aus­ge­schickt. Zu­sätz­lich hat­ten sie die Mög­lich­keit, zu jeder Ant­wort eine Be­grün­dung ab­zu­ge­ben. Bis auf die Liste Gilt und Die Weißen haben alle Par­tei­en Stel­lung be­zo­gen.*  

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Das Meinungsspek­trum reicht von völ­li­ger Frei­ga­be bis zu einer Ver­schär­fung der ak­tu­el­len Ge­set­zes­la­ge: Grüne, Neos und KPÖ Plus tre­ten etwa für eine völ­li­ge Frei­ga­be von Can­na­bis ein – die Groß­par­tei­en sind al­le­samt da­ge­gen. Die ÖVP zeigt sich je­doch li­be­ra­ler als in der Ver­gan­gen­heit: Die Liste Kurz tritt nun – im Ge­gen­satz zu SPÖ und FPÖ – für eine Frei­ga­be samt Kos­ten­über­nah­me von Can­na­bis zu me­di­zi­ni­schen Zwe­cken ein.