Luxushotel Interalpen: Lehrlinge belästigt und erniedrigt

Im Interalpen im Tiroler Telfs sollen Vorgesetzte Lehrlinge sexuell ­belästigt, rassistisch beleidigt und körperlich verletzt haben. DOSSIER liegen Fotos, Videos, Chats und Dokumente vor, die die Vorwürfe untermauern – und Fragen der Verantwortung aufwerfen.

Text: Markus Hagspiel

Top Storys17.2.2026, aktualisiert: 24.2.2026

Aufmacher-Foto: Wikipedia

Update (24.2.2026):

Nach Veröffentlichung des Artikels hat das Hotel Interalpen das Arbeitsverhältnis mit dem verantwortlichen Küchenchef beendet und die prominenten Verweise auf den Sternekoch von der Website entfernt. Infolge haben wir redaktionell entschieden den Küchenchef auch in unserem Artikel nachträglich zu anonymisieren.


Skifahren im Winter, Golfen im Sommer, Wellness das ganze Jahr. Das Interalpen-Hotel Tyrol spielt in der Champions League der Beherbergungsbetriebe: Stars des Fußballvereins Real Madrid waren hier schon zu Gast, zweimal wurde die Bilderberg-Konferenz, im Rahmen derer sich einflussreiche Personen aus Politik und Wirtschaft treffen, in dem abgelegenen Luxushotel in den ­Tiroler Alpen veranstaltet. In der Hauptsaison kostet das billigste Zimmer 590 Euro pro Person, eine Nacht in der teuersten Suite gar 6.500 Euro.

Das Resort ist mit fünf Sternen sowie dem Zusatz »Superior« ausgezeichnet – mehr ist in der Hotelklassifizierung der europäischen Hotelstars Union nicht möglich. Das Magazin Falstaff hat das Interalpen zweimal in Folge, 2024 und 2025, zum besten Hotel Österreichs erklärt. Die Leistung des Küchenteams wurde im vergangenen Jahr mit einem der begehrten Michelin-Sterne gewürdigt.

Nicht nur den Gästen, auch den Beschäftigten verspricht das Interalpen scheinbar nur das Beste. »Jobs, die glücklich machen«, heißt es etwa auf der Website. Das Branchenmagazin Rolling Pin kürte das Interalpen 2025 zu einem »Top-Arbeitgeber«, und auch das Land Tirol führte das Luxushotel 2025 auf der Liste der ausgezeichneten Tiroler Lehrbetriebe. Doch nun droht das perfekt inszenierte Image zu bröckeln. 

Ehemalige Kochlehrlinge des Betriebs erheben schwere Vorwürfe gegen ihre Vorgesetzten. DOSSIER hat mit mehreren von ihnen gesprochen. Sie berichten von sexueller Belästigung, körperlicher Gewalt, sexistischen und rassistischen Beleidigungen. Ihre Schilderungen belegen sie mit ­Fotos, Videos, Chatnachrichten und weiteren Dokumenten.

Vier Männer stehen im Zentrum der Vorwürfe: der vielfach prämierte Küchenchef M. und drei weitere, ihm unterstellte Führungskräfte. Der Küchenchef ist das Aushängeschild des Interalpen. Hauben, Sterne, Falstaff-Gabeln – die Auszeichnungen sind nicht von seinem Namen zu trennen. Sein Gesicht ist überall zu finden, auf der Website des Hotels, auf Nachrichtenseiten und in Branchenmagazinen. M. erntet die Lorbeeren für die Erfolge der vergangenen Jahre: Im Rolling Pin-Ranking der 100 besten Köch·innen Österreichs belegt er derzeit Platz 35.

Schlaflose Nächte

Die schwersten Vorwürfe richten sich gegen E., eine der M. unterstellten Führungskräfte. Eine Zeitlang hat er die Küche im À-la-carte-Restaurant des Hotels geleitet. In diesem Zusammenhang hat er eine Whatsapp-Gruppe für sein Team erstellt: »A la fotzen« nannte E. sie. Das Profilbild der Chatgruppe: ein Selfie von einem Mitarbeiter, der vor einer entblößten Vulva posiert. In der Gruppe waren vier Männer und eine Frau. DOSSIER liegen Screenshots vor.

Ein ehemaliger Lehrling, wir nennen sie in diesem Text Lisa, wirft ihm vor, sie monatelang sexuell belästigt zu haben. Nachdem sich die ­Vorfälle gehäuft hatten, ging sie zur Personalabteilung und berichtete von den Übergriffen. DOSSIER liegt das Protokoll des Gesprächs vor.

 »›Villa E.‹ steht zum Bumsen bereit, er schnitzt Gurkenpenisse, macht Sahnestraßen als Anspielung«, steht im Protokoll. Mit »Villa E.« spielt er auf sein Mitarbeiterzimmer an. »E. hat sie schon öfter belästigt und klopfte vergangenes Wochenende mitten in der Nacht stockbetrunken an ihre Zimmertüre«, heißt es weiter. Einmal habe sich E. hinter ihr stehend nackt ausgezogen. Ein anderes Mal habe er einem anderen Lehrling befohlen, Lisa zu fragen, wie sich die Konsistenz ihrer Brüste anfühle.

Lisa und E. übernachteten beide in Mitarbeiter·innenzimmern des ­Luxushotels, der Feierabend brachte also keine Entspannung. Im Gegenteil: DOSSIER liegt ein Screenshot von einem Instagram-Chat zwischen E. und Lisa vor, verschickt wurden diese Nachrichten um 2.08 Uhr. »Kommst jz noch vorbei oder wie schaut des aus«, schreibt E. »Wo vorbei«, fragt Lisa. »Ja rauf zu mir in die villa«, antwortet er. Sie schreibt nicht zurück. »Na gut dann gute Nacht«, schreibt er schließlich. 

Lisa ist merklich mitgenommen von E.s Verhalten: »Schlaflosigkeit (muss Schlaftabletten nehmen, um überhaupt für 2–3 Stunden Schlaf zu bekommen)« und »fühlt sich generell nicht sicher in ihrem Zimmer«, heißt es im Protokoll der Personalabteilung. Lisa soll bei der Personalabteilung Konsequenzen für E. gefordert haben – doch diese soll es nicht gegeben haben, zumindest nicht unmittelbar. Sie hält es nicht länger aus und kündigt kurz nach dem Gespräch.

DOSSIER hat dem Interalpen zahlreiche Fragen zu E. und den anderen ­Beschuldigten zukommen lassen, aber nur eine allgemeine Stellung­nahme als Antwort erhalten: »Die Geschäftsführung des Hotels ist den Vorwürfen nach Bekanntwerden umgehend nachgegangen und hat disziplinarische Maßnahmen eingeleitet und umgesetzt. Das Arbeitsverhältnis mit den betroffenen Führungspersonen des Küchenpersonals ist zwischen­zeitlich beendet worden«, heißt es darin. Wann genau das Arbeitsverhältnis mit E. beendet wurde, teilte uns das Interalpen »aus Gründen des Datenschutzes« nicht mit.

Nach DOSSIER-Informationen war E. zumindest bis Anfang Jänner 2026 weiterhin in dem Hotel beschäftigt – rund drei Monate nach Lisas ­Beschwerde, die wegen ausbleibender Konsequenzen den Betrieb verlassen hat. Seine Stelle wurde erst Ende Jänner online ausgeschrieben.

DOSSIER hat versucht, Kontakt mit E. aufzunehmen, doch unsere Anfragen per SMS und via Instagram blieben unbeantwortet. Auch das Interalpen ist der Bitte, unsere Fragen an ihn weiterzuleiten, nicht nachgekommen. »Mit den betreffenden Personen stehen wir nicht mehr in Kontakt«, heißt es von der Geschäftsführung.

Der Fisch stinkt vom Kopf

Das Luxusresort steht auf dem Seefelder Plateau. Hohe Nadelbäume umgeben das Gebäude mit mehr als 280 Zimmern und Suiten. Durch den Wald schlängelt sich die Zufahrtsstraße hinauf. Adresse: Doktor-Hans-Liebherr-Alpenstraße 1 – benannt nach dem Gründer des milliardenschweren Liebherr-Konzerns, zu dem das Interalpen seit seiner Erbauung vor mehr als 40 Jahren gehört. Bis heute ist das Nobelhotel Teil der Unternehmensgruppe, die mehr als 14 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr erwirtschaftet und mehr als 50.000 Mitarbeiter·innen weltweit beschäftigt.

Für alle Liebherr-Mitarbeiter·innen gilt ein Verhaltenskodex: »Persönliche Beleidigungen oder sexuelle Belästigungen werden nicht toleriert«, steht darin etwa. Und das Interalpen wird nicht müde, die guten Arbeitsbedingungen im eigenen Haus zu betonen. Das Hotel sei ein »Arbeitgeber mit Bestand« und einem »familiären Miteinander«, heißt es in einer Werbeanzeige. Doch bei den Lehrlingen in der Küche konnten diese Versprechen nicht eingehalten werden. 

Die Verantwortung dafür orten die Lehrlinge allen voran bei einer Person: dem Küchenchef. Er soll seinen engsten Kreis trotz Kenntnis der schweren Vorwürfe geschützt haben. Bevor sich die Lehrlinge an die Personalabteilung wandten, hätten sie sich bereits mehrfach bei M. beschwert. Er habe sie aber nicht ernst genommen und ihre Beschwerden teilweise als »zickig« bewertet, sagen sie zu DOSSIER.

M. soll sich aber auch selbst sexistisch verhalten haben. Als ein anderer weiblicher Lehrling – wir nennen sie hier Elina – einmal in sein Büro ging, um Klebeband zu holen, sollen dort mehrere Männer gesessen haben. In der Mitte des Tisches habe ein großer, dunkelbrauner Dildo gestanden, darauf habe ein Stück Schokolade gelegen. »Elina, magst du nicht ein Stück Schokolade?«, soll M. gefragt und dabei in Richtung des Dildos genickt haben. Perplex habe sich Elina umgedreht und das Büro verlassen.

Fotos und Videos, die DOSSIER vorliegen, zeigen verschiedene Dildos in der Küche. Einer der Gummipenisse hängt an einem Kabel von der Decke, ein anderer klebt auf einem ausgedruckten Foto von einem Mitarbeiter, ein weiterer steht auf einer Küchenwaage. Auch ein Foto von einem weiblichen Model in durchsichtiger Unterwäsche, das mit Interalpen-Klebeband an ein Fernsehgerät angebracht wurde, ist auf einer Aufnahme zu sehen.

DOSSIER hat M. per E-Mail mit den Vorwürfen konfrontiert. Er hat unsere Fragen aber nicht beantwortet, sondern »freundlich auf die Kommunikation mit unserer Geschäftsleitung« verwiesen. Von dieser erfährt man dazu: »Anschuldigungen gegen eine weitere Führungskraft hinsichtlich persönlicher Beteiligung am vorgeworfenen Fehlverhalten konnten nicht bestätigt werden. Jedoch ergaben die Untersuchungen, dass die Person ihrer Führungsverantwortung im Kontext der Ereignisse am Arbeitsplatz und im Umfeld des Hauses nicht vollumfänglich nachgekommen ist.«

Ein schwingender Dildo und blaue Flecken

In einem Video ist ein weiterer Gummipenis zu sehen. Er hängt an einer langen Schnur von der Decke. Ein Mann schubst das Sexspielzeug an. Mit Schwung rammt es eine Wasserflasche auf der Arbeitsfläche, auf der gerade ein junger Koch ein Stück Fleisch filetiert. Schnell stellt dieser die Flasche wieder auf, damit keine Flüssigkeit das Fleisch erreicht. Gelächter ertönt.

Der Mann, der den Dildo im Video anschubst, ist F. Ihm wird vorgeworfen, Lehrlinge gezwickt und geschlagen zu haben. Auf Fotos sind blaue Flecken zu sehen: ein runder Fleck auf einem Unterarm, ein langgezogener Fleck auf einem Oberarm. Sie sollen Folgen davon gewesen sein.

F. soll die Lehrlinge aber nicht nur geschlagen, sondern auch mit Spielzeugwaffen beschossen haben. DOSSIER liegen Fotos von Waffen vor: einer roten Plastikwaffe im Look einer Pumpgun, einer in der Optik eines Revolvers und einer, die wie eine Pistole aussieht. Die Schüsse sollen als Strafe gedient haben: Wer das Menü des Abends nicht auswendig gekonnt habe, soll beschossen worden sein.

Das Interalpen hat auch in diesem Fall unsere Fragen nicht an F. weitergeleitet. Auf Instagram kann F. nur von Accounts angeschrieben werden, denen er folgt. Auf unsere Follower-Anfrage hat F. nicht reagiert. Auch eine Anfrage per SMS blieb unbeantwortet.

»Lehrlinge sind Maden«

Der vierte Mann, gegen den sich die Vorwürfe richten, ist M. Er soll mit besonders vulgären Ausdrücken aufgefallen sein. Zu einem Lehrling soll er »Scheiß-Feministinnen-Fotze« gesagt haben. Ende August 2025 sei M. vor einer Interalpen-Firmenfeier in die Küche gekommen und habe berichtet: »Die schwanzlutschenden Bürohuren sind schon am Weg zur Party.«

Außerdem soll M. während der Arbeit oftmals betrunken gewesen sein. DOSSIER liegen Fotos von leeren Wodkaflaschen und Bierkisten in der Küche vor. Mehrere Beschwerden wegen M.s mutmaßlichen Alkoholmissbrauchs sollen ohne Konsequenzen geblieben sein.

M. soll außerdem mit rassistischen Äußerungen aufgefallen sein. So soll er etwa, gemeinsam mit E., »Ausländer raus« zu Gigi D’Agostinos Lied L’amour toujours gesungen haben. Des Weiteren soll er zu einem Lehrling gesagt haben, er, M., habe nun den »N-Wort-Pass« und dürfe das »N-Wort« ab jetzt sagen. Auch Affengeräusche soll er wiederholt gemacht haben, wenn besagter Lehrling aus dem Raum ging. Auch in diesem Fall sollen Beschwerden bei der Personalabteilung eingegangen sein.

DOSSIER hat versucht, M. zu kontaktieren. Erneut hat das Interalpen die Fragen nicht weitergeleitet, unsere Anfragen über Instagram und SMS blieben unbeantwortet. Auch das Interalpen beantwortet unsere Fragen zu den Beschwerden über M. nicht.

Allen vier Männern wird ein respektloser Umgang mit den Lehrlingen vorgeworfen. Manche Lehrlinge sollen stets mit Spitznamen wie »Klößchen« oder »fette Sau« angesprochen worden sein. Aussagen wie »Scheiß-Lehrlinge« oder »Lehrlinge sind Maden« sollen ebenfalls Standard gewesen sein. Anders gesagt: Lehrlinge wurden in der Küche des Interalpen erniedrigt. Auch dazu wollte keiner der vier Männer Stellung beziehen.

Eine Frage der Verantwortung

»Ein wie hier beschriebenes Fehlverhalten von Mitarbeiter·innen – insbesondere jede Form sexueller Belästigung, Diskriminierung jeglicher Art sowie Machtmissbrauch – ist inakzeptabel und wird nicht toleriert. Wir verurteilen die Vorfälle aufs Schärfste«, heißt es in der DOSSIER übermittelten Stellungnahme des Hotels. Das Interalpen streitet die Vorfälle also nicht ab. 

Stattdessen wird betont, man sei den Vorwürfen »umgehend nachgegangen« und habe »disziplinarische Maßnahmen« umgesetzt. Welcher der Männer den Betrieb zu welchem Zeitpunkt verlassen musste und wer nicht, verrät uns das Interalpen aber nicht. In der gesamten Kommunikation hielt sich der Betrieb bedeckt: Unsere Anrufe wurden nicht entgegengenommen, unsere Fragen wurden weder weitergeleitet noch einzeln beantwortet.

Die Stellungnahme des Luxushotels legt jedoch nahe, dass drei der vier Männer ihre Posten räumen mussten. Nur Küchenchef M. kann wohl an der Spitze bleiben. Das bestätigt auch ein Blick auf die Website: Jobs in der Küche wurden neu ausgeschrieben, doch M. wird nach wie vor als Teil des Teams präsentiert. 

»Humor und Teamwork erwarten Sie in der Interalpen-Küche, die von M. und seiner starken Crew geprägt ist«, heißt es dort. M. wird als »kompetente Führungskraft« und »wirklich cooler Küchenchef« vorgestellt. Seit über zwölf Jahren steht er an der Spitze des derzeit rund 60-köpfigen Küchenteams. Verantwortung für die Missstände musste er nach unserem Wissensstand bisher aber nicht übernehmen. 

HINWEIS

Sie haben einen Hinweis? Schreiben Sie uns gern an markus.hagspiel@dossier.at.

Wenn Sie von Diskriminierung am Arbeitsplatz betroffen sind, bietet die Gleichbehandlungsanwaltschaft kostenlose und vertrauliche rechtliche Beratung unter: 0800 206 119 (Mo. bis Do. 9–15 Uhr, Fr. 9–12 Uhr).

Hinweis: Die Informationen im obigen Text hat uns die Gleichbe­handlungsanwaltschaft nur mit dem Einverständnis der betroffenen Person mitgeteilt.

Weitere Anlaufstellen:

Rat auf Draht: 147
Frauenhelpline: 0800 222 555
Act4Respect: 0670 600 70 80 (Mo. 11–14 Uhr, Do. 16–19 Uhr)

Oder noch nicht? Bei der Arbeiterkammer (AK) sind Beschwerden von Lehrlingen eingetroffen. Auf Anfrage von DOSSIER heißt es, dass die »Jugendabteilung der AK Tirol bzgl. der Vorfälle im Interalpen Hotel Tirol interveniert und somit auch mit der Geschäftsleitung in Kontakt steht. Auch dass Lehrlinge sich an uns gewandt haben, können wir bestätigen.«

Auch an die Gleichbehandlungsanwaltschaft hat sich eine Person gewandt. »Nach ihren glaubhaften Schilderungen der erlebten Situationen haben wir in weiterer Folge, aufgrund der starken Vermutung sexueller Belästigung (§ 6 GlBG) sowie geschlechtsbezogener ­Belästigung (§ 7 GlBG), in Schreiben an Mitarbeiter [...] interveniert und die jeweiligen Mitarbeiter zur Stellungnahme aufgefordert.« Ziel sei eine »außergerichtliche Einigung« und als Rechtsfolge eine »Zahlung von Schadenersatz«.

Wenngleich die Vorfälle noch nicht final aufgearbeitet sind, hat es bereits erste Konsequenzen gegeben: Das Land Tirol hat das Interalpen heuer erstmals nach neun Jahren von der Liste der ausgezeichneten Lehrbetriebe genommen.