Datenvisualisierung

Supermarkt-Anatomie

Rabatte, Eigenmarken und eine gigantische Auswahl. Die Onlineshops von Billa und Interspar unter der Lupe. Eine Marktbeobachtung.

Recherche: David Hanny, Peter Sim; Visualisierung: Fabian Lang

Supermärkte26.9.2020 

Fast 50 Varianten Reis, rund 30 Sorten Kuhmilch und hunderte Süßwaren – all das und noch viel mehr steht heute in Österreichs Supermarktregalen. Die Auswahl wächst und wächst: Führten Supermärkte vor 60 Jahren um die tausend Produkte, sind es heute bis zu zwanzig Mal so viele. Um den Überblick nicht zu verlieren, hat DOSSIER die Sortimente von Billa und Interspar unter die Lupe genommen.

Von März bis Juli 2020 griffen wir alles an Daten ab, was die Webshops von Billa und Interspar hergaben, der dritte Supermarktriese Hofer hat nur ein eingeschränktes Online-Angebot. Uns interessierten Produktbezeichnungen, Preise, Aktionen, Marken, Herkunftsländer und Zusatzinfos wie Herstellerdaten und Nährwertangaben. So entstand ein Datensatz mit mehr als einer halben Million Einträgen, knapp zehn Millionen Einzelinformationen und mehr als einem Gigabyte an Speicherbedarf – ein Schatz für jeden Supermarktmanager, denn die Daten ermöglichen einen Einblick in die Anatomie eines Supermarkts.

Wie ist das Sortiment aufgebaut? Welche Produkte sind wann und wo in Aktion? Wie hoch ist der Anteil an Eigenmarken? Was ist das billigste Produkt, und woher kommt das Obst und das Gemüse?

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