Die Phantomhändler

Die Unternehmerfamilie Albrecht führt seit Jahren deutsche Reichenrankings an. Mit dem Verkauf billiger Lebensmittel brachten es die Brüder Karl und Theo zu einem Milliardenvermögen. Wie aus einem kleinen Greißler im Ruhrgebiet ein globaler Handelsriese wurde.

Text: Ashwien Sankholkar; Illustration: Ūla Šveikauskaitė

Supermärkte26.9.2020 

Erfolgreich, geheimnisumwittert, wohlhabend. Das sind unzureichende Hilfsausdrücke, wenn es um die Beschreibung der Familie Albrecht geht. Deichmann, Fielmann, Flick oder Porsche. Deutschland beheimatet viele international bekannte Unternehmerfamilien, doch keine davon ist reicher und diskreter als die Eigentümer des Lebensmitteldiskonters Aldi. Im jüngsten Ranking der Reichenpostille Forbes belegen die Erben der im hohen Alter verstorbenen Aldi-Brüder Karl (1920–2014) und Theo (1922–2010) den ersten und den vierten Platz. Das gemeinsame Familienvermögen wird auf rund 60 Milliarden Dollar taxiert. Zum Vergleich: Die zehn reichsten Österreicher bringen zusammen weniger als 42 Milliarden Dollar auf die Waage. 

Exklusiv für Mitglieder

Werden Sie Mitglied und unterstützen Sie unabhängigen Journalismus!

Sie erhalten die DOSSIER-Magazine des kommenden Jahres und sofort Online-Zugang zu exklusiven Geschichten.
Aktuell: Unsere Artikelserie zu den Machenschaften des Österreichischen Skiverbands und seinem scheidenden Präsidenten Peter Schröcksnadel.

Mehr erfahren

Mitglied werdenund alle Artikel lesen