Karte der Asylquartiere 2014

loadingKarte wird geladen
20132014
Punkte:826
Betreiberin:Kathrin GranditsKathrin Grandits
Unterbringungsform: GasthausGasthaus
Verpflegungsart:VollverpflegungVollverpflegung
Anzahl Asylwerber:50*57
DOSSIER-Besuch:16.07.201301.10.2014
Positives:
  • Bad und WC im Zimmer

  • Bad und WC im Zimmer
  • Guter Umgang der Betreiberfamilie
  • Gut ausgestattete Zimmer 

Negatives:
  • Respektloser Umgang
  • Nur eine funktionierende Waschmaschine
  • Große Unzufriedenheit mit der Verpflegung
  • Sperrmüll im Eingangsbereich
  • Verdreckte Teppiche
  • Alte Betten 

  • Unzufriedenheit mit der Verpflegung
  • Leichte Schimmelbildung in den Badezimmern

Hinweis:

*Schätzung

DOSSIER-Protokoll BL2 in Stinatz, Burgenland

In der Unterkunft in Stinatz, Bezirk Güssing, leben derzeit 57 Asylsuchende aus Syrien und Afghanistan und Palästina. Familien stehen zwei gut eingerichtete Zimmer zur Verfügung, alleinstehende Männer sind in vollmöblierten Drei-Bett-Zimmern untergebracht. Doch in den Sanitäranlagen ist leichte Schimmelbildung in den Duschkabinen zu sehen und auch die Freizeitmöglichkeiten sind im Stinatzer Vollverpflegungsquartier begrenzt. Seit dem DOSSIER-Erstbesuch im Juli 2013 hat sich zwar der Zustand der Unterkunft verbessert, doch die Asylsuchenden sind nach wie vor mit der Qualität der Verpflegung unzufrieden. Der Umgang der Betreiberin Kathrin Grandits habe sich aber verbessert. 

Stellungnahme der Betreiberin

„Nach jedem Auszug werden die Zimmer komplett saniert. Im November haben wir in fünf Zimmern die Badezimmer komplett erneuert“, sagt die Betreiberin Kathrin Grandits. Wenn dann im Februar die Badezimmer schon wieder schimmeln, seien die Asylsuchenden selbst dafür verantwortlich. Die Kritik an der Verpflegung kann die Betreiberin nicht nachvollziehen. Ihr gegenüber würden die Asylsuchenden keine diesbezügliche Kritik äußern. „Es bleibt kaum etwas über.“ Auf Schweinefleisch werde sowieso ganz verzichtet. Aufgrund fehlender Kochstellen in der Unterkunft erwägt Betreiberin Grandits momentan keine Umstellung des Quartiers auf Selbstversorgung.

Eingangsbereich
Balkon
Bett
Dusche
Küche

Gesamtergebnis26,0Downloaddownload

Lage und Infrastruktur-2,0

Entfernung zur nächsten Stadt11,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-4,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängenein
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,5

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen1,0

Anzahl AW pro WC5
Anzahl AW pro Dusche5
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplanja

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung0,5

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
26,0

quartier-schwarzBL2

7552 Stinatz, Bezirk Güssing

20132014
Punkte:12,523,5
Betreiber:Peter S.Peter S.
Unterbringungsform: GasthofGasthof
Verpflegungsart:VollverpflegungVollverpflegung
Anzahl Asylwerber:1816*
DOSSIER-Besuch:20.07.201301.10.2014
Positives:
  • Gute Lage in der Bezirkshauptstadt
  • Deutschkurse
  • Gebetsraum

Negatives:
  • Kein Besuchsrecht
  • 18 Asylwerber benutzen ein WC
  • Unzufriedenheit mit der Verpflegung
  • Schlechter Umgang

  • Bröckelnder Verputz in der gesamten Unterkunft
  • Schimmel in den Sanitäranlagen 
  • Kein Essensnachschlag
  • Schlechter Umgang des Betreibers
  • Keine Freizeitmöglichkeiten 

Hinweis: 

  *Schätzung

DOSSIER-Protokoll BL5 in Güssing, Burgenland

In der Unterkunft in Güssing leben rund 16 Asylsuchende aus dem Iran, Irak und Afghanistan. Im Gegensatz zum ersten Besuch im Juli 2013 hatte DOSSIER diesmal Zugang zur Unterkunft. Die Schilderungen der Asylsuchenden aus dem Vorjahr entsprechen dem derzeitigen Zustand des Quartiers: Die Unterkunft wirkt abgewohnt, in den Sanitäranlagen gibt es Schimmel. Die Bewohner sprechen von einem schlechten Umgang des Betreibers Peter S. Er habe einen rauen Umgangston und sei schnell laut und aggressiv. Einzig der eigens eingerichtete Gebetsraum ist positiv anzumerken.  

Stellungnahme des Betreibers

Der Betreiber Peter S. wollte zu den Vorwürfen keine Stellungnahme abgeben.

Toilette 2013/14
Zimmer I 2013/14
Zimmer II 2013/14
Dusche 2013/14

Gesamtergebnis23,5Downloaddownload

Lage und Infrastruktur2,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-5,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängenein
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumeja

Zimmer0,5

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC8
Anzahl AW pro Dusche4
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung-2,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung-2,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
23,5

quartier-schwarzBL5

7540 Güssing, Bezirk Güssing

20132014
Punkte:1,514
Betreiber:Otto K.Otto K.
Unterbringungsform: GasthausGasthaus
Verpflegungsart:VollverpflegungSelbstversorger
Anzahl Asylwerber:1317*
DOSSIER-Besuch:17.07.201302.10.2014
Positives:
  • Bahnhof gegenüber der Unterkunft 
  • Freundlicherer Umgang

Negatives:
  • Schimmel in den Wohnräumen
  • Drohschilder an den Wänden
  • Kaputte Betten und Matratzen
  • Strom und Gas in der Küche rationiert
  • Respektloser Umgang
  • Schimmel im Bad und den Wohnräumen
  • Drohschilder an den Wänden
  • Strom und Gas in der Küche rationiert
Hinweis:  *Schätzung

DOSSIER-Protokoll BL11 in Pama, Burgenland

Im Quartier in Pama, im Nordosten Burgenlands, sind rund 17 Asylsuchende aus Afghanistan untergebracht. Sie wohnen in kleinen Appartements, die mit alten und teils kaputten Möbeln eingerichtet sind. Die Wohnräume sind verschimmelt: Auf der Wand, an der ein Bett steht, breitet sich großflächig schwarzer Schimmel aus. Betreiber Otto K. hat zur Abdeckung eine Spanplatte davorgestellt. Im Selbstversorgerquartier sind Strom und Gas in der Küche rationiert. Asylsuchende dürfen nur jeweils zwei Stunden in der Früh, zu Mittag und am Abend kochen. An den Wänden hängen Schilder, auf denen der Betreiber mit Strafversetzung in andere Quartiere droht. Auch ein Jahr nach dem ersten DOSSIER-Besuch im Juli 2013 hat sich an dem desolaten Zustand der Unterkunft nichts verändert.

Stellungnahme des Betreibers

Der Betreiber Otto K. wurde sowohl telefonisch als auch vor Ort kontaktiert. Er wollte zu den Vorwürfen keine Stellungnahme abgeben. Seine Anwältin teilte DOSSIER schriftlich mit: „Festzuhalten ist auch, dass vorgenannter Beherbergungsbetrieb wöchentlichen Kontrollen der Caritas unterliegt. Weiters wird dieser mindestens zweimal jährlich sowohl von der Burgenländischen Landesregierung als auch von der Bezirkshauptmannschaft Neusiedl am See einer Inspektion unterzogen.” 

Drohschild 2013/14
Bett 2013/14
Matratze 2013/14
Schimmel Schlafzimmer 2013/14
Toilette 2013/14

Gesamtergebnis14,0Downloaddownload

Lage und Infrastruktur-2,0

Entfernung zur nächsten Stadt18,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,2 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-8,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängenein
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwassernein
Gebetsräumenein

Zimmer-3,5

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarnein
Zustand der Matratzenschlecht
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen-2,0

Anzahl AW pro WC3
Anzahl AW pro Dusche3
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltnein
Putzmittel zur Verfügung gestelltnein
Putzplannein

Verpflegung-1,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandschlecht
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitja
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung0,5

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
14,0

quartier-schwarzBL11

2422 Pama, Bezirk Neusiedl am See

Zur Unterkunft

Punkte: 22,5

Betreiber: Bund 

Unterbringungsform: Bundesbetreuungsstelle 

Verpflegungsart: Vollverpflegung

Anzahl Asylwerber: 350

DOSSIER-Besuch: 29.09.2014

Positives:

  • Privatsphäre in Einzel- und Doppelzimmern
  • Zentrale Lage in Wien
  • Saubere Zimmer
  • Saubere Sanitäranlagen

Negatives:

  • Keine Freizeitmöglichkeiten
  • Kein Aufenthaltsraum

Hinweis: DOSSIER untersuchte die Bundesbetreuungsstelle in Wien-Erdberg in Begleitung von Karl-Heinz Grundböck, Sprecher des Bundesministeriums für Inneres, Michaela Malz, Mitarbeiterin in der Abteilung für Grundversorgung und der Betreuungsstellenleiterin Kieslinger.

DOSSIER-Protokoll BB6 in Wien-Erdberg, Wien

Die Bundesbetreuungsstelle in Wien-Erdberg ist mit einer Belegung von 350 Personen das zweitgrößte Asylquartier Österreichs und wurde am 29.09.2014 eröffnet, um den steigenden Asylantragszahlen Rechnung zu tragen und zusätzliche Betreuungsplätze zu schaffen. Das Quartier befindet sich in einer ehemaligen Zollwachschule und wird im Auftrag des Bundesministeriums für Inneres (BMI) von der Firma ORS betrieben. Der größte Pluspunkt der Unterkunft ist die Raumaufteilung: In dem Gebäude gibt es ausschließlich geräumige Einzel- und Doppelzimmer, beim Rundgang in der Unterkunft betonten mehrere Asylsuchende, wie sehr sie die Privatsphäre zu schätzen wüssten. Aufgrund fehlender Freizeitmöglichkeiten verliert das Quartier in der DOSSIER-Bewertung Punkte. Aufgrund der sauberen Zimmer und Sanitäranlagen, aber auch wegen der zentralen Lage mit Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, liegt die Bundesbetreuungsstelle Wien-Erdberg dennoch im Mittelfeld.

Stellungnahme des Betreibers

Angesprochen auf die fehlenden Aufenthaltsräume und die mangelnden Freizeitmöglichkeiten verweist die Leiterin der Bundesbetreuungsstelle Kieslinger auf die kurzfristige Eröffnung des Quartiers. So sei die Einrichtung eines TV-Zimmers bereits geplant, ebenso ein Spielzimmer für Familien und ihre Kinder. Das Quartier in Wien-Erdberg war kurz nach der Eröffnung aufgrund des Protests dreier Asylwerbenden in die Medien gekommen. Diese kritisierten mangelhafte Verpflegung und Rechtsberatung, sowie die Versetzung eines Asylwerbenden in eine Bundesbetreuungsstelle in Fieberbrunn in Tirol – es kam zu einem mehrere Tage dauernden Hungerstreik der drei Männer. Karl-Heinz Grundböck, Sprecher des BMI, weist die Vorwürfe entschieden zurück: Bei der Verpflegung in dem Quartier gebe es keine Probleme, für die Rechtsberatung wurde ein Infopoint eingerichtet. Die Versetzung nach Tirol sei aufgrund eines Angriffs auf das Betreuungspersonal unvermeidlich gewesen. DOSSIER nahm Kontakt zu jenem Asylsuchenden auf, der nach Fieberbrunn versetzt wurde: Er werde in dem neuen Quartier gut behandelt, allerdings bemängelt er die abgeschiedene Lage des Tiroler Quartiers. Den Vorwurf, aggressiv gehandelt zu haben, weist er zurück. Seine Kritik an der Betreuungsstelle Erdberg sei gerechtfertigt gewesen – er räumt allerdings ein, dass sich die Zustände mittlerweile verbessert hätten. „Jetzt gibt es dort super Essen“, sagt er auf DOSSIER-Anfrage.

Infotafel I
Infotafel II
Einzelzimmer
Zimmer
Bett
Badezimmer
Dusche
Speisesaal

Gesamtergebnis22,5Downloaddownload

Lage und Infrastruktur0,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-1,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer-3,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltennein
Zimmer absperrbarnein
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVnein

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC2
Anzahl AW pro Dusche2
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauenja
Waschmaschineja
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung-1,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalja
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
22,5

quartier-schwarzBB6

1030 Wien, Bezirk Wien

20132014
Punkte:1,522,5
Betreiber:Benedikt R.Benedikt R.
Unterbringungsform: GasthausGasthaus
Verpflegungsart:VollverpflegungSelbstversorger
Anzahl Asylwerber:4535*
DOSSIER-Besuch:30.07.201302.10.2014
Positives:
  • Deutschkurs 
Negatives:
  • Grober Schmutz am Gang und im Stiegenhaus
  • Lose Leitungen, Risse in der Wand, kaputte Steckdosen
  • Kein Essensnachschlag
  • Rassistische Äußerungen des Betreibers
  • Unregelmäßige Auszahlung des Taschengeldes

  • Keine Küche, nur provisorische Kochnischen
  • Schlechter Umgang des Betreibers
  • Keine Freizeitmöglichkeiten

Hinweis: 

 

*Schätzung

DOSSIER-Protokoll BL14 in Unterfrauenhaid, Burgenland

In Unterfrauenhaid, Bezirk Oberpullendorf, leben rund 35 Asylsuchende aus Afghanistan, Syrien und Pakistan. Die alleinstehenden Männer sind in gut eingerichteten Zimmern untergebracht. Seit dem letzten DOSSIER-Besuch im Juli 2013 hat Betreiber Benedikt R. Renovierungsarbeiten durchgeführt und das Quartier von Vollverpflegung auf Selbstversorger umgestellt. Das sei die beste Änderung gewesen, berichten die Asylsuchenden. Doch in der Unterkunft gibt es keine Küche für die Bewohner. Sie kochen in provisorisch eingerichteten Kochnischen in ihren Zimmern. Eine Kochplatte ersetzt den Herd, die Mikrowelle den Ofen. Der Umgang des Betreibers wird zwar nicht mehr als rassistisch bezeichnet, „er ist aber oft unfreundlich“, sagt ein Asylsuchender. 

Stellungnahme des Betreibers

Der Betreiber Benedikt R. wollte zu den Vorwürfen keine Stellungnahme abgeben.

Dusche 2013/14
Schimmel 2013/14
Vorraum 2013/14
Lose Leitungen 2013/14

Gesamtergebnis22,5Downloaddownload

Lage und Infrastruktur0,0

Entfernung zur nächsten Stadt8,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-2,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängenein
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,5

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC4
Anzahl AW pro Dusche4
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltnein
Putzmittel zur Verfügung gestelltnein
Putzplannein

Verpflegung-4,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandschlecht
Herdja
Ofennein
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitnein
Abwaschnein
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung-2,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
22,5

quartier-schwarzBL14

7321 Unterfrauenhaid, Bezirk Oberpullendorf

20132014
Punkte:12-
Betreiber:Ladislaus BenköLadislaus Benkö
Unterbringungsform: MehrfamilienhausMehrfamilienhaus 
Verpflegungsart:Selbstversorger-
Anzahl Asylwerber:163*
Dossier-Besuch:25.07.201301.10.2014
Positives:  
Negatives:
  • Stiegenaufgang heruntergekommen
  • Stellenweise fehlt Verputz auf den Außenwänden
  • Lose Leitungen in vielen Zimmern
  • Kaputte Lüftung im Bad
  • Keine regelmäßige Auszahlung des Taschengeldes
Hinweis: 

 

*Schätzung

DOSSIER-Protokoll BL16 in Rotenturm a. d. Pinka, Burgenland

Die Unterkunft in Rotenturm an der Pinka im südlichen Burgenland wird zum Zeitpunkt des DOSSIER-Besuchs im Oktober 2014 nur von einer Familie aus Tschetschenien bewohnt. DOSSIER hatte nur beschränkten Zugang zum Quartier, da die meisten Zimmer versperrt waren. Die Asylsuchenden sagen, dass das Quartier gerade renoviert werde.

Stellungnahme des Betreibers

Betreiber Ladislaus Benkö bestätigt die derzeit laufenden Renovierungsarbeiten: „Zwei Wohnungen sind schon komplett renoviert, ein Großteil der anderen Räume auch.“ Sobald die burgenländische Landesregierung die Räume inspiziert habe, will Benkö wieder mehr Asylsuchende in der Unterkunft unterbringen. „Darauf warte ich schon seit Monaten“, sagt Benkö.

Unterkunft

Gesamtergebnis0,0Downloaddownload

Lage und Infrastruktur-1,0

Entfernung zur nächsten Stadt5,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungja
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-6,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtplänenein
Feuerlöschernein
Notausgängenein
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,5

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVnein

Sanitäranlagen-3,0

Anzahl AW pro WC8
Anzahl AW pro Dusche6
Absperrbarnein
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauenja
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltnein
Putzmittel zur Verfügung gestelltka
Putzplannein

Verpflegung-1,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitnein
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung-7,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemnein
Unfreiwillige Arbeitja
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftja
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
0,0

quartier-schwarzBL16

7501 Rotenturm a. d. Pinka, Bezirk Oberwart

20132014
Punkte:916,5
Betreiberin:Andrea FürstAndrea Fürst
Unterbringungsform: ehemaliges Gasthausehemaliges Gasthaus
Verpflegungsart:SelbstversorgerSelbstversorger
Anzahl Asylwerber:25*27
DOSSIER-Besuch:25.07.201301.10.2014
Positives:

  • Komplett eingerichtete Zimmer
  • Guter Umgang der Betreiberin

Negatives:
  • Abgeschiedene Lage
  • Abgewohnte Zimmer mit brüchigen Laminatböden
  • Kaputte Fenster, lose Leitungen
  • Schimmel in den Sanitäranlagen
  • Eine Waschmaschine für rund 25 Asylsuchende
  • Unregelmäßige Auszahlung des Taschengeldes

  • Schäden in der gesamten Unterkunft
  • Bröckelnder Verputz
  • Kaputte Duschkabinen
  • Schlecht eingerichtete Küche
  • Schimmel in den Sanitäranlagen

Hinweis:

*Schätzung

DOSSIER-Protokoll BL20 in Aschau, Burgenland

In der Unterkunft in Aschau, Bezirk Oberwart, leben 27 Asylsuchende aus Afghanistan, Syrien und dem Irak. Im Selbstversorgerquartier sind die Asylsuchenden in komplett eingerichteten Zimmern untergebracht. Die Unterkunft ist in einem desolaten Zustand: Schäden ziehen sich durch die gesamte Unterkunft, die Duschkabinen sind teilweise kaputt und die Küche ist mangelhaft eingerichtet. Zwar wurden in der Unterkunft seit dem letzten DOSSIER-Besuch im Juli 2013 kleine Renovierungsarbeiten durchgeführt, dennoch gibt es augenscheinliche Mängel wie Schimmel in den Sanitäranlagen. Auch die Balkontüre, deren Scheiben bereits im Vorjahr eingeschlagen gewesen waren, ist nach wie vor kaputt. Eine angebrachte Plastikfolie soll vor der Witterung schützen.  

Stellungnahme der Betreiberin

Zu der beschädigten Balkontüre sagt Betreiberin Andrea Fürst: „Es müsste nicht nur die Balkontüre ausgetauscht werden, sondern das ganze System, also auch das Fenster daneben. Das würde mindestens 4.000 Euro kosten. So viel Geld ist dafür einfach nicht da.“ Die Landesregierung wisse Bescheid, ihr eigenes Geld würde sie aber sicher nicht in den Erhalt der Unterkunft stecken.

„Letztens wollten wir  einen Wasserschaden reparieren und mussten eine Dusche renovieren. Die Asylsuchenden haben daraufhin die Brause mit vor die Duschkabine genommen und dort geduscht.“ Immer wieder gebe es solche Probleme mit den Asylsuchenden, sagt die Betreiberin: „Sie kommen einfach aus einer anderen Kultur, da muss man ständig erklären, wie die Dinge hier bei uns funktionieren.“

Außenmauer 2013/14
Balkontür 2013/14
Dusche 2013/14
Küche 2013/14
Schimmel 2013/14

Gesamtergebnis16,5Downloaddownload

Lage und Infrastruktur-4,0

Entfernung zur nächsten Stadt13,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungja
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-6,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängenein
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer-1,5

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzenschlecht
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC8
Anzahl AW pro Dusche8
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung-2,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandschlecht
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitnein
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung0,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftja
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
16,5

quartier-schwarzBL20

7432 Aschau, Bezirk Oberwart

20132014
Punkte:1812
Betreiberin:Ulrike I.Ulrike I.
Unterbringungsform: PrivathausPrivathaus
Verpflegungsart:SelbstversorgerSelbstversorger
Anzahl Asylwerber:47-50*45
DOSSIER-Besuch:18.09.201311.09.2014
Positives:
  • Gute Lage in der Stadt Salzburg
  • Deutschkurse

  • Gute Lage in der Stadt Salzburg
  • Guter Umgang der Betreiberin

Negatives:
  • Überbelegung der Zimmer
  • Wasserschäden im ganzen Haus
  • Schimmel in der Küche
  • Heizung nur in der Nacht
  • Warmwasser von 7 bis 14 Uhr
  • Quartier ab 22 Uhr versperrt 

  • Gebäude ist renovierungsbedürftig
  • Wasserschäden in der gesamten Unterkunft
  • Augenscheinlicher Schmutz in Küche und Bad
  • Warmwasser und Heizung rationiert
  • Zimmer teilweise nicht absperrbar
  • Alte und durchgelegene Matratzen
  • Zimmer spärlich eingerichtet
  • Quartier ab 22 Uhr versperrt

Hinweis:

*Schätzung

DOSSIER-Protokoll SB7 in Salzburg Stadt, Salzburg

Im Quartier in Salzburg Stadt sind zurzeit 45 Asylsuchende aus Afghanistan untergebracht. Am desolaten Zustand des Quartiers, der von DOSSIER erstmals im September 2013 dokumentiert wurde, hat sich ein Jahr später wenig verändert: Zwar sind die gröbsten Schäden wie Schimmel im Badezimmer beseitigt, doch Asylsuchende berichten, dass die „dunklen Flecken an der Decke“ nur übermalt worden seien.

In der Unterkunft sind großflächige Wasserschäden zu sehen. Die Zimmer sind spärlich eingerichtet, Warmwasser und Heizung werden rationiert. Damals wie heute wird die Unterkunft ab 22 Uhr abgesperrt, die Asylsuchenden dürfen die Unterkunft erst ab sechs Uhr morgens verlassen. „Kommen wir abends zu spät, stehen wir im schlimmsten Fall vor verschlossenen Türen“, sagt ein Asylsuchender. 

Stellungnahme der Betreiberin

Betreiberin Ulrike I. möchte keine Stellungnahme zu den DOSSIER-Recherchen abgeben. Sie sagt, dass das Quartier mit Jahresende zugesperrt werde. Im Frühjahr 2015 möchte Ulrike I. hier nach der Renovierung des Gebäudes eine Frühstückspension eröffnen.
Lattenrost 2013/14
Dusche 2013/14

Gesamtergebnis12,0Downloaddownload

Lage und Infrastruktur2,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-10,0

Baufälligja
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtpläneja
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungnein
Warmwassernein
Gebetsräumenein

Zimmer-3,5

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarnein
Zustand der Matratzenschlecht
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen-4,0

Anzahl AW pro WC8
Anzahl AW pro Dusche16
Absperrbarnein
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschinenein
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltnein
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplanja

Verpflegung-2,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandschlecht
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitnein
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung-0,5

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftja
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
12,0

quartier-schwarzSB7

5010 Salzburg, Bezirk Salzburg Stadt

20132014
Punkte:1726,5
Betreiberin:Antonia GerblAntonia Gerbl
Unterbringungsform: GasthausGasthaus
Verpflegungsart:VollverpflegungVollverpflegung
Anzahl Asylwerber:3238
DOSSIER-Besuch:13.09.201312.09.2014
Positives:
  • Wechsel von Handtüchern und Bettwäsche alle 15 Tage

  • Getrennte Sanitäranlagen für Männer und Frauen
  • Guter Umgang der Betreiberin
  • Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung

Negatives:
  • Warmwasser nur zwischen 05:30 und 09:00 Uhr und zwischen 17:30 und 22:30 Uhr
  • Angespanntes Verhältnis zur Betreiberin
  • Beschwerden über das Essen

  • Augenscheinlicher Schmutz in Toiletten und Bad
  • Schimmel in den Sanitäranlagen
  • Warmwasser rationiert
  • Verschmutzte Matratzen und Kaputte Lattenroste

DOSSIER-Protokoll SB10 in Neumarkt, Salzburg

In Neumarkt am Wallersee sind 38 Asylsuchende aus Afghanistan und Somalia untergebracht. In dem Vollverpflegungsquartier leben Familien und alleinstehende Männer in gut eingerichteten Zimmern, allerdings sind einige Betten und Matratzen kaputt und verschmutzt. Die Unterkunft wirkt abgewohnt nach wie vor, im Badezimmer und in den Toiletten gibt es augenscheinlichen Schmutz und Schimmel. Seit dem ersten DOSSIER-Besuch im September 2013 hat sich am Zustand der Unterkunft nicht viel verändert; Warmwasser wird nach wie vor rationiert: Die Asylsuchenden haben drei Mal täglich für jeweils zweieinhalb Stunden warmes Wasser.

Stellungnahme der Betreiberin

Betreiberin Antonia Gerbl führt die Unterkunft in Neumarkt seit mehr als 30 Jahren. Auf die Rationierung des Warmwassers angesprochen, sagt sie, dass der Boiler nicht den ganzen Tag laufen könne. „Es gibt drei Mal am Tag warmes Wasser und das ist für die Asylsuchenden auch okay. Beschwerden gibt es da kaum“, sagt Gerbl. Auch die Sanitäranlagen findet Gerbl in Ordnung: „Es gibt getrennte Duschen und Toiletten für Frauen und Männer. Für die Sauberkeit und Hygiene sind schon auch die Asylsuchenden selbst verantwortlich. Ich kann nicht jeden Tag alles putzen“.
Zimmer 2013/14
Lattenrost 2013/14
Dusche 2013/14

Gesamtergebnis26,5Downloaddownload

Lage und Infrastruktur1,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-6,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängenein
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwassernein
Gebetsräumenein

Zimmer-1,5

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzenschlecht
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC12
Anzahl AW pro Dusche12
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauenja
Waschmaschinenein
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung-1,5

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
26,5

quartier-schwarzSB10

5202 Neumarkt am Wallersee, Bezirk Salzburg-Umgebung

20132014
Punkte:16,517
Betreiberin:Isabell LerchIsabell Lerch
Unterbringungsform: GasthausGasthaus
Verpflegungsart:TeilverpflegungTeilverpflegung
Anzahl Asylwerber:50*50
DOSSIER-Besuch:12.09.201312.09.2014
Positives:
  • Guter Umgang der Bertreiberin
Negatives:
  • Schmutz in der Küche
  • Schimmel in den Badezimmern
  • Wasserschäden an Innenwänden
  • Lose Leitungen
  • Keine durchgehende Heizung beziehungsweise Warmwasser
  • Kritik an der Verpflegung

  • Augenscheinliche Schäden im Stiegenhaus, in der Küche und im Bad
  • Schimmel in den Sanitäranlagen
  • Teilweise fehlende oder kaputte Lattenroste
  • Verschmutzte und alte Matratzen
  • 1 Waschmaschine für 50 Asylsuchende
  • schlecht eingerichtete Küche

Hinweis:

*Schätzung

DOSSIER-Protokoll SB12 in St. Johann, Salzburg

Im Quartier in St. Johann im Pongau leben 50 Asylsuchende aus Afghanistan, Somalia und Tschetschenien. Seit dem DOSSIER-Besuch im September 2013 hat sich an dem schlechten Zustand der Unterkunft nichts verändert: Augenscheinlicher Schmutz im Bad und in der Küche, Schimmel in den Sanitäranlagen, teilweise fehlende oder kaputte Lattenroste. Wenige Monate vor dem DOSSIER-Erstbesuch gab es einen Betreiberwechsel. Doch auch unter Betreiberin Isabell Lerch ist die Unterkunft desolat. Einzig der Umgang der Betreiberin wird von den Asylsuchenden als positiv beschrieben. Sie sei nett und verständnisvoll.

Stellungnahme der Betreiberin     

„Nachdem Sie bei uns waren, gab es eine unangekündigte Kontrolle der Landesregierung. Deshalb werden seit fast zwei Wochen Renovierungsarbeiten bei uns durchgeführt“, sagt Betreiberin Isabell Lerch. Sie sagt, die kaputten Betten und Matratzen würden ausgetauscht und in den Zimmern sollen neue Teppichböden verlegt werden. Maler und Fliesenleger sollen den Schimmel in den Sanitäranlagen beseitigen.
Herd 2013/14
Gemeinschaftsdusche 2013/14
Schimmel 2013/14

Gesamtergebnis17,0Downloaddownload

Lage und Infrastruktur2,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,2 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-7,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtpläneja
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwassernein
Gebetsräumenein

Zimmer-1,5

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzenschlecht
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen-4,0

Anzahl AW pro WC20
Anzahl AW pro Dusche20
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung-4,0

Art der VerpflegungTeilversorgung
Zustandschlecht
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitnein
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag1
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagnein

Umgang und Betreuung1,5

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
17,0

quartier-schwarzSB12

5600 St. Johann, Bezirk St. Johann im Pongau

20132014
Punkte:1427
Betreiberin:Angelika GruberAngelika Gruber
Unterbringungsform: GasthausGasthaus
Verpflegungsart:TeilverpflegungTeilverpflegung
Anzahl Asylwerber:40*40
DOSSIER-Besuch:17.09.201312.09.2014
Positives:
  • Gute Matratzen
    Vollmöblierte Zimmer
    Guter Umgang der Betreiberin
    Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung

Negatives:
  • Kleine Zimmer, teilweise ohne Betten
  • Schimmel in der Gemeinschaftsdusche
  • Kein Kühlschrank
  • Eine Waschmaschine für 40 Personen
  • Spärlich eingerichtete Küche
Hinweis:

*Schätzung

DOSSIER-Protokoll SB14 in St. Michael, Salzburg

Im Quartier in St. Michael leben derzeit 40 Asylsuchende aus Mazedonien, Syrien, Afghanistan und Serbien. Die Familien sind in gut ausgestatteten Zwei-Zimmer-Wohnungen untergebracht. Die Zustände in der Unterkunft haben sich seit dem DOSSIER-Erstbesuch im September 2013 deutlich verbessert: Die Zimmer sind mit teils neuen und stabilen Betten ausgestattet, der Schimmel in der Gemeinschaftsdusche wurde beseitigt und es gibt Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung sowie gratis Internet. Zudem gibt es eine neue Waschmaschine. Die Asylsuchenden berichten von einem sehr guten Verhältnis zur Betreiberin Angelika Gruber. Als einziger Kritikpunkt ist die schlecht ausgestattete Küche anzuführen: In einem Aufenthaltsraum steht in einem Eck ein Herd mit einem Ofen, Kühlschränke stehen in den Zimmern der Asylsuchenden.

Stellungnahme der Betreiberin

Betreiberin Angelika Gruber führt das Quartier in St. Michael seit zehn Jahren. „Wenn man sich dazu entschließt, Asylsuchende unterzubringen, dann gibt es sowohl Positives als auch Negatives. Doch im Großen und Ganzen macht mir die Aufgabe Spaß und ich verstehe mich gut mit den Asylsuchenden“, sagt Gruber. Sie habe nicht erst nach dem DOSSIER-Erstbesuch im September 2013 Renovierungsarbeiten durchgeführt, denn „das passiert bei uns laufend“. Auf Empfehlung der Caritas hat Angelika Gruber ihr Quartier vor Jahren von Vollverpflegung auf Teilverpflegung umgestellt, damit die Asylsuchenden zwei Mahlzeiten am Tag selbst zubereiten können. Angesprochen auf die spärlich eingerichtete Küche sagt Gruber: „Es ist schon länger in Planung, die Kochecke weiter auszubauen. Das werden wir bald in Angriff nehmen. Hier kochen aber nur vier bis fünf Personen, die restlichen Asylsuchenden haben Küchen direkt in ihren Appartements.“
Zimmer 2013/14
Schimmel Dusche 2013/14

Gesamtergebnis27,0Downloaddownload

Lage und Infrastruktur-2,0

Entfernung zur nächsten Stadt23,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,2 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-3,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtpläneja
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer-0,5

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVnein

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC8
Anzahl AW pro Dusche8
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung-1,0

Art der VerpflegungTeilversorgung
Zustandschlecht
Herdja
Ofenja
Kühlschranknein
Sitzgelegenheitja
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag1
Einbindung in die Essensplanungja
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung2,5

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
27,0

quartier-schwarzSB14

5582 St. Michael im Lungau, Bezirk Tamsweg

20132014
Punkte:15,534,5
Betreiber:Manfred I.Jakob Fieg
Unterbringungsform: PrivathausPrivathaus
Verpflegungsart:SelbstversorgerSelbstversorger
Anzahl Asylwerber:50*57
DOSSIER-Besuch:19.09.201311.09.2014
Positives:
  • Gute Lage in der Stadt Salzburg
  • Gute Lage
  • 2 Aufenthaltsräume
  • Neue Parkettböden und frisch renovierte Badezimmer
  • Gute Matratzen
  • Vollständig eingerichtete Zimmer und Küche
  • Möglichkeiten Freizeitgestaltung
  • Guter Umgang des Betreibers
  • Negatives:
  • Überbelegte Zimmer
  • Wasserschäden im Haus
  • Schimmel in den Bädern
  • Heizung nur in der Nacht
  • Warmwasser nur etwa sechs Stunden am Tag
  • Quartier ist in der Nacht geschlossen


Hinweis:

*Schätzung

DOSSIER-Protokoll SB17 in Salzburg Stadt, Salzburg

In der Asylunterkunft in Salzburg Stadt, in der zurzeit 35 Asylsuchende aus Afghanistan, Syrien und Somalia untergebracht sind, ist so gut wie alles anders. Seit dem DOSSIER-Besuch im September 2013 gibt es einen neuen Betreiber: Jakob Fieg hat die Unterkunft übernommen und vollständig renoviert. Es gibt neue Parkettböden in der gesamten Unterkunft, neu verflieste Badezimmer mit neuen Duschen, vollständig eingerichtete Zimmer und eine komplett ausgestattete Küche. Die Bewohner berichten von einem sehr guten Umgang mit dem Betreiber.

Stellungnahme des Betreibers

Jakob Fieg hat das Quartier in Salzburg Stadt im August 2014 eröffnet, nachdem seine Eltern das Haus vom vorherigen Quartiersbetreiber Manfred I. gekauft hatten. „Ich habe davor nie etwas mit Asylsuchenden zu tun gehabt, doch jetzt, wo ich ein Asylheim führe, fühle ich mich der Aufgabe gewachsen“, sagt Fieg. Das Quartier sei bei der Übernahme in einem sehr schlechten Zustand gewesen, „wir haben alles neu machen müssen“. Anfänglich habe es Probleme mit den Nachbarn gegeben: „Sie hatten Sorge, dass das Quartier weiterhin in dem desolaten Zustand weitergeführt wird“, doch mittlerweile gebe es ein freundschaftliches Miteinander zwischen den Bewohnern des Asylheims und den Nachbarn.
Zimmer 2013/14
Bett 2013/14
Lattenrost 2013/14
Küche 2013/14
Schimmel I 2013/14
Schimmel II 2013/14
Toilette 2013/14

Gesamtergebnis34,5Downloaddownload

Lage und Infrastruktur2,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude0,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtpläneja
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer-1,5

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarnein
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen1,0

Anzahl AW pro WC8
Anzahl AW pro Dusche8
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplanja

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitja
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung3,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
34,5

quartier-schwarzSB17

5020 Salzburg, Bezirk Salzburg Stadt

20132014
Punkte:1130,5
Betreiberin:Elfriede MedlingerElfriede Medlinger
Unterbringungsform: ehemaliges Gasthausehemaliges Gasthaus
Verpflegungsart:VollverpflegungSelbstversorger
Anzahl Asylwerber:14*19
DOSSIER-Besuch:13.08.201318.09.2014
Positives:
  • Vollmöblierte und gut eingerichtete Zimmer
  • Guter Umgang der Betreiberin; AW bezeichnen sie als hilfsbereit und nett
  • Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung
Negatives:
  • Schimmel in Sanitäranlagen und Schlafzimmern
  • Schwere Kritik am Umgang der Betreiberin
  • Zimmer in schlechtem Zustand
  • Schlechte Verpflegung
  • Leichte Schimmelspuren in den Sanitäranlagen
Hinweis:

*Schätzung

DOSSIER-Protokoll NÖ8 in Mühldorf, Niederösterreich

Im niederösterreichischen Mühldorf sind in der Pension von Elfriede Medlinger 19 Asylsuchende aus Indien, Iran und der Ukraine untergebracht. In der Unterkunft leben ausschließlich Familien in gut eingerichteten Zwei-Zimmer-Wohnungen. Das ehemalige Gasthaus wird als Selbstversorgerquartier geführt und die Asylsuchenden können in einer komplett eingerichteten Küche kochen. Im Vergleich zum DOSSIER-Besuch im August 2013 wird die Unterkunft nunmehr als Selbstversorgerquartier geführt – zur Zufriedenheit der Bewohnerinnen und Bewohner. Verbessert wurden auch einige der Mängel: es gibt nun keinen Schimmel mehr in den Schlafräumen, in den Sanitäranlagen hingegen sind leichte Schimmelspuren zu erkennen. Im Stiegenhaus sind die Löcher in der Wand repariert und auch der Umgang der Betreiberin sei besser geworden: Die Asylsuchenden beschreiben Elfriede Medlinger nun als hilfsbereite und nette Person.

Stellungnahme der Betreiberin

Trotz der strengen Kommunikationspolitik des Landes Niederösterreich, bei der Betreiberinnen und Betreiber nicht ohne Zustimmung des Landes mit Medien sprechen dürfen, möchte sich Betreiberin Elfriede Medlinger zu den DOSSIER-Recherchen äußern. „Nach Ihrem Bericht hat mich die Landesregierung sofort kontaktiert. Daraufhin habe ich die Pension für drei Monate geschlossen und alles renoviert“, sagt Medlinger. Sie sei aber nicht alleine für die Schäden verantwortlich: Laufend seien Renovierungsarbeiten notwendig, da die Asylsuchenden nicht ordnungsgemäß mit den Einrichtungsgegenständen umgehen würden. „Mit 11,50 Euro pro Person und Tag ist es unmöglich, die laufenden Kosten zu decken. Das ist ein Nullsummenspiel für mich“, sagt Medlinger.
Gang 2013/14
Bett 2013/14
Matratze 2013/14
Herd 2013/14
Toilette 2013/14

Gesamtergebnis30,5Downloaddownload

Lage und Infrastruktur-3,0

Entfernung zur nächsten Stadt13,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,2 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-0,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer1,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC5
Anzahl AW pro Dusche5
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitja
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung3,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
30,5

quartier-schwarzNÖ8

3622 Mühldorf, Bezirk Krems-Land

DOSSIER-Protokoll NÖ13 in Ramsau, Niederösterreich

Im Gasthaus G. in Ramsau, Bezirk Lilienfeld, sind keine Asylsuchenden mehr untergebracht. Das Quartier wurde nach der Erstveröffentlichung von DOSSIER-Recherchen geschlossen. Der ehemalige Betreiber wollte trotz mehrerer Anfragen keine Stellungnahme abgeben.

Gesamtergebnis30,0Downloaddownload

Lage und Infrastruktur0,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,0 km
Auffälligkeiten in der Umgebung
Spielplatz
Arztbesuche möglich

Gebäude0,0

Baufällig
Augenscheinliche Schäden
Augenscheinlicher Schmutz
Fluchtpläne
Feuerlöscher
Notausgänge
Aufenthaltsräume
Heizung
Warmwasser
Gebetsräume

Zimmer0,0

Familien gemeinsam in Zimmer
AW können Zimmer gestalten
Zimmer absperrbar
Zustand der Matratzen
Einrichtung: 
Tische
Stühle
Couch
TV

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC0
Anzahl AW pro Dusche0
Absperrbar
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauen
Waschmaschine
Frische Handtücher
Frisches Bettzeug
Klopapier zur Verfügung gestellt
Putzmittel zur Verfügung gestellt
Putzplan

Verpflegung0,0

Art der Verpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung0,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungen
Beschwerdesystem
Unfreiwillige Arbeit
Betreuungsperson vor Ort
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AW
Deutschkurse
Korrekte Auszahlung des Taschengeldes
AW können Unterkunft verlassen
Öffnungszeiten der Unterkunft
Bewachung, Security Personal
Hausordnung
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekannt
Mehrsprachig
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung
30,0

quartier-schwarzNÖ13

3172 Ramsau, Bezirk Lilienfeld

20132014
Punkte:1228
Betreiber:Peter K.Peter K.
Unterbringungsform: private Unterkunftprivate Unterkunft
Verpflegungsart:VollverpflegungSelbstversorger
Anzahl Asylwerber:25*36
DOSSIER-Besuch:18.08.201318.09.2014
Positives:
  • Garten mit Spielmöglichkeiten für Kinder
  • Neue Matratzen
  • Spielplatz für Kinder
  • Getrennte Sanitäranlagen für Männer und Frauen
  • Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung
Negatives:
  • Kritik an Verpflegung
  • Verdacht auf Schimmelbefall in mehreren Räumen
  • Dusche und Küche in bedenklichem Zustand
  • Rationiertes Warmwasser
  • Unzureichende Beheizung im Winter
  • Knappe Rationierung von Hygieneartikeln
  • Keine Putzmittel 
  • Heizung und Warmwasser von 23:00 bis 06:00 Uhr abgedreht
Hinweis:

*Schätzung

DOSSIER-Protokoll NÖ23 in Unterradlberg, Niederösterreich

Im ehemaligen Gasthof in Unterradlberg, Bezirk St. Pölten, leben derzeit 36 Asylsuchende aus Algerien, Somalia, Tschetschenien und Georgien. In der nunmehr als Selbstversorgerquartier geführten Unterkunft sind ausschließlich Familien untergebracht. Seit dem ersten DOSSIER-Besuch im August 2013 hat sich die Qualität des Quartiers sichtlich verbessert: In den Sanitäranlagen gibt es keinen Schimmel mehr, in der Küche wurden Herd und Kühlschrank erneuert. Allerdings sind nach wie vor Heizung und Warmwasser von 23:00 Uhr abends bis sechs Uhr in der Früh abgeschaltet. Betreiber Peter K. hat zwar renoviert, dennoch wird er das Quartier mit Jahresende zusperren.

Stellungnahme des Betreibers

Es wurde versucht, eine Stellungnahme des Betreibers einzuholen. Der Betreiber ist vertraglich verpflichtet, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.
Herd 2013/14
Decke Bad 2013/14
Schimmel Bad 2013/14

Gesamtergebnis28,0Downloaddownload

Lage und Infrastruktur0,0

Entfernung zur nächsten Stadt7,1 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,2 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-4,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungnein
Warmwassernein
Gebetsräumeja

Zimmer0,5

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen1,0

Anzahl AW pro WC10
Anzahl AW pro Dusche10
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauenja
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplanja

Verpflegung-1,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitnein
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung2,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
28,0

quartier-schwarzNÖ23

3105 St. Pölten, Bezirk St. Pölten

20132014
Punkte:12,529,5
Betreiber:Christian K.Christian K.
Unterbringungsform: PensionPension
Verpflegungsart:VollverpflegungVollverpflegung
Anzahl Asylwerber:2524*
DOSSIER-Besuch:05.09.201319.09.2014
Positives:
  • Helle, saubere Zimmer
  • Putzpersonal

  • Vollmöblierte und gut eingerichtete Zimmer
  • Guter Umgang des Betreibers
  • Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung

Negatives:
  • Rattenproblem
  • Teilweise defekte Heizung

  • Größte Kritik der AW: Vollverpflegung

Hinweis:

*Schätzung

DOSSIER-Protokoll NÖ36 in Maria-Lanzendorf, Niederösterreich

In der Unterkunft in Maria-Lanzendorf leben rund 24 Asylsuchende aus dem Iran und Afghanistan. Das Quartier macht einen sauberen Eindruck, die Zimmer sind gut eingerichtet und die Asylsuchenden sprechen von einem netten Umgang des Betreibers Christian K. Seit dem DOSSIER-Erstbesuch im September 2013 wurde das Badezimmer renoviert und Schimmel beseitigt. Der größte Kritikpunkt der Asylsuchenden an der Unterkunft ist damals wie heute die Verpflegung: Christian K. führt die Unterkunft als Vollverpflegungsquartier, die Asylsuchenden dürfen daher nicht für sich selbst kochen.

Stellungnahme des Betreibers

Es wurde versucht, eine Stellungnahme des Betreibers einzuholen. Der Betreiber ist vertraglich verpflichtet, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Diese hat das Land trotz mehrerer Anfragen bis Redaktionsschluss nicht erteilt.
Dusche 2013/14
Schimmel Dusche 2013/14
Lattenrost 2013/14

Gesamtergebnis29,5Downloaddownload

Lage und Infrastruktur0,0

Entfernung zur nächsten Stadt6,2 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-3,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer1,0

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC9
Anzahl AW pro Dusche9
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung2,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
29,5

quartier-schwarzNÖ36

2326 Maria-Lanzendorf, Bezirk Wien-Umgebung

20132014
Punkte:528,5
Betreiberin:Elfriede TanzlerElfriede Tanzler
Unterbringungsform: GasthausGasthaus
Verpflegungsart:VollverpflegungVollverpflegung
Anzahl Asylwerber:4135*
DOSSIER-Besuch:05.08.201319.09.2014
Positives:
  • Geräumige Zimmer
  • Gut eingerichtete Zimmer
  • Saubere Sanitäranlagen
  • Komplett eingerichtete Küche
  • Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung
Negatives:
  • Renovierungsbedürftiges Gebäude
  • Schimmel und Schmutz in den Zimmern
  • Lose Leitungen
  • Kaputte Matratzen
  • Küche in keinem benützbaren Zustand
  • Kritik an Verpflegung
  • Schwere Kritik am Umgang der Betreiberin
  • Unregelmäßige Taschengeldauszahlung
  • Kaum Infrastruktur im Ort
  • Kein Deutschkurs
  • Beschädigte und teils verschmutzte und kaputte Betten sowie Matratzen
Hinweis:

*Schätzung

DOSSIER-Protokoll NÖ47 in Grimmenstein, Niederösterreich

Im Quartier in Grimmenstein leben zurzeit rund 35 Asylsuchende aus Afghanistan und Syrien. Die alleinstehenden Männer sind in geräumigen und gut eingerichteten Zimmern untergebracht, allerdings sind einige Betten und Matratzen beschädigt und verschmutzt. Nach dem ersten DOSSIER-Besuch im August 2013 hatte zwar ein Mitarbeiter der Landesregierung angeordnet, Betreiberin Elfriede Tanzler solle die Schimmelflecken übermalen, denn „wenn das wer sieht, zahlen Sie drauf“. Doch die Betreiberin hatte die teils gravierenden Mängel eingesehen und Sanierungsmaßnahmen ergriffen: Der großflächige Schimmel in der Küche wurde beseitigt und die Küche selbst komplett neu eingerichtet. Das Badezimmer wurde ebenfalls renoviert, es gibt etwa eine neue Duschkabine. Der Umgang der Betreiberin habe sich ebenfalls gebessert: Asylsuchende beschrieben im Jahr 2013 den Umgangston der Betreiberin als rau und unpassend. Seit der Erstveröffentlichung der DOSSIER-Recherchen sei dieser höflicher und netter geworden.

Stellungnahme der Betreiberin

Es wurde versucht, eine Stellungnahme der Betreiberin einzuholen. Die Betreiberin ist vertraglich verpflichtet, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Diese hat das Land trotz mehrerer Anfragen bis Redaktionsschluss nicht erteilt.
Küche 2013/14
Spüle 2013/14
Schimmel Küche 2013/14
Schimmel Zimmer 2013/14
Matratze 2013/14
Dusche 2013/14
Fenster 2013/14
Ofen 2013/14

Gesamtergebnis28,5Downloaddownload

Lage und Infrastruktur-2,0

Entfernung zur nächsten Stadt12,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-1,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtpläneja
Feuerlöscherja
Notausgängenein
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,5

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC5
Anzahl AW pro Dusche5
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschinenein
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung1,5

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
28,5

quartier-schwarzNÖ47

2840 Grimmenstein, Bezirk Neunkirchen

20132014
Punkte:823,5
Betreiber:Christian K.Christian K.
Unterbringungsform: privates Hausprivates Haus
Verpflegungsart:VollverpflegungVollverpflegung
Anzahl Asylwerber:39*30
DOSSIER-Besuch:06.08.201319.09.2014
Positives:

  • Guter Umgang des Betreibers und seiner Mitarbeiter
  • Renovierte Badezimmer
  • Gut eingerichtete Zimmer

Negatives:
  • Starker Schimmel in den Duschen
  • Verdreckte Toiletten
  • Abgeschiedene Lage
  • Improvisierte Schlafmöglichkeiten
  • Keine Deutschkurse
  • Kritik am Umgang des Betreibers

  • Abgeschiedene Lage
  • Keine Freizeitmöglichkeiten

Hinweis:

*Schätzung

DOSSIER-Protokoll NÖ53 in Winzendorf-Muthmannsdorf, Niederösterreich

Im Quartier im niederösterreichischen Muthmannsdorf sind rund 30 Asylsuchende aus Somalia, Syrien, Afghanistan und Indien untergebracht. Die Unterkunft liegt abgeschieden, bis zum nächsten Bahnhof sind es rund 4 Kilometer, die die Asylsuchenden zumeist zu Fuß gehen müssen, da es keine regelmäßige Busverbindung gibt. Seit dem DOSSIER-Erstbesuch im August 2013 wurde saniert: Die stark verschimmelten und verdreckten Badezimmer wurden renoviert, der Schimmel beseitigt. Die Bewohner beschweren sich aber nach wie vor über die abgeschiedene Lage und über Langeweile: Sie hätten keine Freizeitmöglichkeiten, auch die Fernseher in der Unterkunft seien alle kaputt.

Stellungnahme des Betreibers

Es wurde versucht, eine Stellungnahme des Betreibers einzuholen. Der Betreiber ist vertraglich verpflichtet, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Diese hat das Land trotz mehrerer Anfragen bis Redaktionsschluss nicht erteilt.
Dusche 2013/14
Toilette 2013/14
Waschmaschine 2013/14
Zimmer 2013/14

Gesamtergebnis23,5Downloaddownload

Lage und Infrastruktur-3,0

Entfernung zur nächsten Stadt13,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,5 km
Auffälligkeiten in der Umgebungja
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-1,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtpläneja
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,0

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVnein

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC3
Anzahl AW pro Dusche3
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung-2,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagnein

Umgang und Betreuung-0,5

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
23,5

quartier-schwarzNÖ53

2723 Winzendorf-Muthmannsdorf, Bezirk Wiener Neustadt (Land)

DOSSIER-Protokoll BL17 in Redlschlag, Burgenland 

In der Unterkunft in Redlschlag, Bezirk Oberwart, wohnen 18 Asylsuchende aus dem Irak, Syrien, Afghanistan, Kuwait und Ägypten. Die alleinstehenden Männer sind in gut eingerichteten Zwei-Bett-Zimmern untergebracht. Die Unterkunft wird von Ladislaus Benkö als Vollverpflegungsquartier geführt, doch die Bewohner bekommen nur zwei Mahlzeiten am Tag. Für das Frühstück bekommen die Asylsuchenden Lebensmittel, die sie selbst verkochen und zubereiten können. „Oft sind die Lebensmittel abgelaufen. Als wir ihn darauf aufmerksam gemacht haben, hat er einfach das Ablaufdatum entfernt“, berichtet ein Asylsuchender. Ein Missstand, der nicht zu übersehen ist, ist die stark verschmutzte und von Schimmel befallene Gemeinschaftsdusche.            

Stellungnahme des Betreibers

„Die Badewanne wurde zweckentfremdet. Natürlich ist sie nach ein paar Wochen nicht mehr in Ordnung, wenn darin Fußballschuhe und Teppiche gewaschen werden“, sagt Betreiber Ladislaus Benkö zum schlechten Zustand der Gemeinschaftsdusche. Er wolle das Badezimmer renovieren und umbauen, statt der Wanne solle eine zweite Duschkabine installiert werden. Abgelaufene Lebensmittel gebe es in seinem Quartier nicht: „Die Asylsuchenden müssen irgendwelche Dinge unternehmen, um gehört zu werden, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen“, sagt er. Dass sie ihm damit Probleme bereiten, sei den Asylsuchenden nicht bewusst. 

Stiegenhaus
Zimmer
Lattenrost
Wanne
Dusche
Schimmel Bad Decke

Gesamtergebnis18,0Downloaddownload

Lage und Infrastruktur-2,0

Entfernung zur nächsten Stadt15,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,3 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-3,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtpläneja
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer-1,5

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzenschlecht
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC8
Anzahl AW pro Dusche8
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung-2,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag2
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung-3,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesnein
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
18,0

quartier-schwarzBL17

7434 Redlschlag, Bezirk Oberwart