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Karte der Asylquartiere 2014

DOSSIER besuchte ein Jahr danach erneut die 17 schlechtesten Quartiere der ersten Recherche.

Asyl  

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Dossier-Protokoll BB6 in Wien, Wien

Zur Unterkunft

Punkte: 22,5

Betreiber: Bund 

Unterbringungsform: Bundesbetreuungsstelle 

Verpflegungsart: Vollverpflegung

Anzahl Asylwerber: 350

DOSSIER-Besuch: 29.09.2014

Positives:

  • Privatsphäre in Einzel- und Doppelzimmern
  • Zentrale Lage in Wien
  • Saubere Zimmer
  • Saubere Sanitäranlagen

Negatives:

  • Keine Freizeitmöglichkeiten
  • Kein Aufenthaltsraum

Hinweis: DOSSIER untersuchte die Bundesbetreuungsstelle in Wien-Erdberg in Begleitung von Karl-Heinz Grundböck, Sprecher des Bundesministeriums für Inneres, Michaela Malz, Mitarbeiterin in der Abteilung für Grundversorgung und der Betreuungsstellenleiterin Kieslinger.

DOSSIER-Protokoll BB6 in Wien-Erdberg, Wien

Die Bundesbetreuungsstelle in Wien-Erdberg ist mit einer Belegung von 350 Personen das zweitgrößte Asylquartier Österreichs und wurde am 29.09.2014 eröffnet, um den steigenden Asylantragszahlen Rechnung zu tragen und zusätzliche Betreuungsplätze zu schaffen. Das Quartier befindet sich in einer ehemaligen Zollwachschule und wird im Auftrag des Bundesministeriums für Inneres (BMI) von der Firma ORS betrieben. Der größte Pluspunkt der Unterkunft ist die Raumaufteilung: In dem Gebäude gibt es ausschließlich geräumige Einzel- und Doppelzimmer, beim Rundgang in der Unterkunft betonten mehrere Asylsuchende, wie sehr sie die Privatsphäre zu schätzen wüssten. Aufgrund fehlender Freizeitmöglichkeiten verliert das Quartier in der DOSSIER-Bewertung Punkte. Aufgrund der sauberen Zimmer und Sanitäranlagen, aber auch wegen der zentralen Lage mit Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, liegt die Bundesbetreuungsstelle Wien-Erdberg dennoch im Mittelfeld.

Stellungnahme des Betreibers

Angesprochen auf die fehlenden Aufenthaltsräume und die mangelnden Freizeitmöglichkeiten verweist die Leiterin der Bundesbetreuungsstelle Kieslinger auf die kurzfristige Eröffnung des Quartiers. So sei die Einrichtung eines TV-Zimmers bereits geplant, ebenso ein Spielzimmer für Familien und ihre Kinder. Das Quartier in Wien-Erdberg war kurz nach der Eröffnung aufgrund des Protests dreier Asylwerbenden in die Medien gekommen. Diese kritisierten mangelhafte Verpflegung und Rechtsberatung, sowie die Versetzung eines Asylwerbenden in eine Bundesbetreuungsstelle in Fieberbrunn in Tirol – es kam zu einem mehrere Tage dauernden Hungerstreik der drei Männer. Karl-Heinz Grundböck, Sprecher des BMI, weist die Vorwürfe entschieden zurück: Bei der Verpflegung in dem Quartier gebe es keine Probleme, für die Rechtsberatung wurde ein Infopoint eingerichtet. Die Versetzung nach Tirol sei aufgrund eines Angriffs auf das Betreuungspersonal unvermeidlich gewesen. DOSSIER nahm Kontakt zu jenem Asylsuchenden auf, der nach Fieberbrunn versetzt wurde: Er werde in dem neuen Quartier gut behandelt, allerdings bemängelt er die abgeschiedene Lage des Tiroler Quartiers. Den Vorwurf, aggressiv gehandelt zu haben, weist er zurück. Seine Kritik an der Betreuungsstelle Erdberg sei gerechtfertigt gewesen – er räumt allerdings ein, dass sich die Zustände mittlerweile verbessert hätten. „Jetzt gibt es dort super Essen“, sagt er auf DOSSIER-Anfrage.

Gesamtergebnis22,5Download

Lage und Infrastruktur0,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-1,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer-3,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltennein
Zimmer absperrbarnein
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVnein

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC2
Anzahl AW pro Dusche2
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauenja
Waschmaschineja
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung-1,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalja
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
22.5

quartier-schwarzBB6

1030 Wien, Bezirk Wien

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Bund
  • Unterbringungsform:

    Bundesbetreuungsstelle
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    350
  • Dossier-Besuch:

    15.10.2014
  • Positives:

    • Privatsphäre in Einzel- und Doppelzimmern
    • Zentrale Lage in Wien
    • Saubere Zimmer
    • Saubere Sanitäranlagen

  • Negatives:

    • Keine Freizeitmöglichkeiten
    • Kein Aufenthaltsraum

  • Hinweis:

    • DOSSIER untersuchte die Bundesbetreuungsstelle in Wien-Erdberg in Begleitung von Karl-Heinz Grundböck, Sprecher des Bundesministeriums für Inneres, Michaela Malz, Mitarbeiterin in der Abteilung für Grundversorgung und der Betreuungsstellenleiterin Kieslinger. 

Dossier-Protokoll BB2 in Wien, Wien

In der „Bundesbetreuungsstelle Mitte“ wohnen zurzeit 130 Asylsuchende. Das Bundesministerium für Inneres betreibt diese Unterkunft im neunten Wiener Gemeindebezirk. Aufgrund des gesetzlichen Betretungsverbots hatte Dossier keinen Zutritt. Nach Berichten von Bewohnern dürften die Lebensbedingungen in der Bundesbetreuungsstelle in Ordnung sein.

Es gebe keine groben Schäden, keinen augenscheinlichen Schmutz, die Zimmer seien schlicht aber zweckmäßig eingerichtet, erzählen Asylsuchende. Ein großer Vorteil ist die zentrale Lage – Wien bietet für die Männer vielfältige Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Kritik gibt es an den Öffnungszeiten der Einrichtung: Die Eingangstür sei von 22 bis 6 Uhr geschlossen; wer in dieser Zeit kommt, müsse sich einen anderen Schlafplatz suchen, sagen Asylsuchende. Zudem sollen die Sanitäranlagen häufig kaputt sein und das Warmwasser ausfallen.

Stellungnahme des Betreibers:

Warmwasser stehe in der Bundesbetreuungstelle Mitte rund um die Uhr uneingeschränkt zur Verfügung, sagt Karl-Heinz Grundböck, Sprecher des Innenministeriums. Die Eingangstür sei zwar tatsächlich zwischen 22 Uhr und 6 Uhr versperrt, man könne allerdings anläuten und eine Betreuungskraft würde aufsperren. Das Verlassen der Einrichtung sei auch nachts uneingeschränkt möglich.

Gesamtergebnis23,0Download

Lage und Infrastruktur2,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,0 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-2,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtpläneja
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwassernein
Gebetsräumenein

Zimmer-3,0

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltennein
Zimmer absperrbarnein
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVnein

Sanitäranlagen-4,0

Anzahl AW pro WC20
Anzahl AW pro Dusche6
Absperrbarnein
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltnein
Putzplanja

Verpflegung-1,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofennein
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitnein
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung0,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftja
Bewachung, Security Personalja
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
23

quartier-schwarzBB2

1090 Wien, Bezirk Nussdorf

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Bund
  • Unterbringungsform:

    Wohnheim
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    130 (Maximalkapazität: 150)
  • Dossier-Besuch:

    11.12.2013
  • Positives:

    • Zentrale, städtische Lage
    • Gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
    • Zweckmäßige Ausstattung der Zimmer
    • Betreuungspersonen vor Ort
  • Negatives:

    • Sanitäranlagen und Zimmer nicht absperrbar
    • Öffnungszeiten: Unterkunft von 22 bis 6 Uhr geschlossen
  • Hinweis:

    •  

Dossier-Protokoll BB1 in Traiskirchen, Niederösterreich

In Traiskirchen, rund 30 Autominuten südlich von Wien, liegt die Bundesbetreuungsstelle Ost. Auf einem Areal von elf Hektar werden Asylsuchende untergebracht bis entschieden ist, ob sie in Österreich zu einem Asylverfahren zugelassen sind. Verantwortlich für die Anlage ist das Bundesministerium für Inneres. Die Unterkunft erreicht in der Dossier-Bewertung 33 Punkte und zählt somit zu den zehn besten Quartieren der Untersuchung.

Die Auslastung des größten österreichischen Flüchtlingslagers schwankt stark: 1990 wurden 2.800 Asylsuchende in Traiskirchen verzeichnet, zum Zeitpunkt des Dossier-Besuchs Anfang Dezember 2013 waren es 720. Die meisten Asylsuchenden schlafen in Mehrbettzimmern. Für Frauen stehen in einem gesonderten Gebäude, zu dem ausschließlich weibliche Personen und Kinder Zutritt haben, Einzelzimmer zur Verfügung. Die Betten sind alt, aber in gutem Zustand. Die Gemeinschaftsduschen und -toiletten befinden sich am Gang und sind – wie auch die unbewohnten Zimmer – sauber. Dossier durfte nur nicht belegte Zimmer besichtigen.

Asylsuchende erhalten am Gelände medizinische und therapeutische Betreuung. Zur Freizeitgestaltung gibt es Sportplätze. Zusätzlich steht ein Fitnessraum zur Verfügung. Kinder bekommen in einem Klassenzimmer Unterricht. Zur Zeit des Dossier-Besuchs wurden sieben Schulpflichtige unterrichtet.

2012 erhält das Unternehmen ORS Service GmbH den Zuschlag für den Betrieb der Bundesbetreuungsstelle Ost. Für viele der Arbeiten werden sogenannte Remuneranten eingesetzt – Bewohnerinnen und Bewohner der Unterkunft, die für einen Stundenlohn von drei Euro Hilfsarbeiten übernehmen. Sie putzen etwa die Sanitäranlagen, die Zimmer, den Speisesaal.

Asylsuchende können die Anlage in Traiskirchen jederzeit betreten oder verlassen. Einschränkungen gibt es hingegen bei der Privatsphäre – die Zimmer sind nicht versperrbar; ebenso wenig die Spinds, in denen Asylsuchende ihren Besitz verstauen.

Stellungnahme des Betreibers:

Gernot Maier, Leiter der Abteilung III/9 (Grundversorgung und Bundesbetreuung) des Bundesministeriums für Inneres, verweist in puncto Sauberkeit und Essensqualität auf in den Verträgen mit der ORS festgelegte Kriterien. Kritik an der fehlenden Privatsphäre (nicht versperrbare Zimmer und Kästen) hält Maier die kurze Aufenthaltsdauer (im Schnitt 23 Tage) wie die Gewährleistung der Sicherheit der Bewohnerinnen und Bewohner entgegen.

Gesamtergebnis33,0Download

Lage und Infrastruktur2,0

Entfernung zur nächsten Stadt2,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,0 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude1,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtpläneja
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumeja

Zimmer-3,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltennein
Zimmer absperrbarnein
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVnein

Sanitäranlagen1,0

Anzahl AW pro WC4
Anzahl AW pro Dusche2
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauenja
Waschmaschineja
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplanja

Verpflegung1,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplanja
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung1,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalja
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
33

quartier-schwarzBB1

2514 Traiskirchen, Bezirk Baden

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Bund
  • Unterbringungsform:

    Erstaufnahmestelle
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    720*
  • Dossier-Besuch:

    02.12.2013
  • Positives:

    • Sozialbetreuung vor Ort
    • Medizinische Betreuung vor Ort
    • Saubere Sanitäranlagen
    • Gratis Kleidung
    • Schulklasse
    • Frauenhaus
    • Fitness- und Freizeitraum
    • Sportplätze
  • Negatives:

    • Zimmer und Kästen nicht versperrbar

  • Hinweis:

    • *Schätzung des Betreibers, starke Fluktuation, Bandbreite liegt zwischen 600 und 750

Dossier-Protokoll BY4 in Schongau, Bayern

In der Asylunterkunft in Schongau, Regierungsbezirk Oberbayern, leben derzeit rund 40 Asylsuchende - unter anderem aus Nigeria, Somalia und Syrien. Die Unterkunft liegt am Stadtrand, direkt neben einem Holzverarbeitungsbetrieb. „Um zum Bahnhof zu kommen, müssen die Bewohner einen Fußmarsch von 20 bis 25 Minuten auf sich nehmen“, sagt Alexander Thal vom Bayerischen Flüchtlingsrat. Nach ihrer Hautfarbe aufgeteilt, wohnen die Flüchtlinge in kleinen Zweibettzimmern in zwei provisorisch eingerichteten Holzbaracken. Die Asylsuchenden sehen dahinter rassistische Motive. 

Zwar sind die Sanitäranlagen sauber, jedoch kann man die Duschen und Toiletten nicht verschließen. Die Gemeinschaftsküche und die Zimmer sind mit dem Notwendigsten ausgestattet. Positiv anzumerken sind die angebotenen Deutschkurse und die Freizeitmöglichkeiten: Fußballplatz, Tischfußballtisch, Internet und TV. 

Stellungnahme des Betreibers: 

Das Quartier in Schongau sei eine Gemeinschaftsunterkunft in „Holzständerbauweise”, sagt Klaus Kempfler, Pressesprecher der oberbayrischen Regierung. Die Toiletten seien sehr wohl absperrbar, die Duschbereiche jedenfalls nicht einsehbar und nach Geschlechtern getrennt, erwidert er auf die vorgebrachte Kritik. Die Rassismusvorwürfe seien ihm ebenfalls neu, es habe bislang keine Beschwerden gegeben. Die Bewohner hätten „jederzeit die Möglichkeit, sich mit ihren Anliegen nicht nur an den Verwaltungsleiter, sondern auch an das Sachgebiet Flüchtlingsbetreuung der Regierung von Oberbayern sowie an den betreuenden Sozialverband zu wenden”, sagt Kempfler. 

Gesamtergebnis19,0Download

Lage und Infrastruktur-2,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation2,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungja
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-3,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungnein
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer-0,5

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen-2,0

Anzahl AW pro WC10
Anzahl AW pro Dusche10
Absperrbarnein
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauenja
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung-1,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitnein
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung-2,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungenja
Beschwerdesystemnein
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
19

quartier-schwarzBY4

86956 Schongau, Bezirk Oberbayern

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Freistaat Bayern
  • Unterbringungsform:

    Holzbaracken
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    40*
  • Dossier-Besuch:

    10.12.2013
  • Positives:

    • Deutschkurse
    • Gut eingerichtete Gemeinschaftsküche
    • Viele Freizeitmöglichkeiten 

  • Negatives:

    • Asylsuchende sind in Holzbaracken untergebracht
    • Sanitäranlagen nicht absperrbar 
    • Unfreundlicher Umgang des Hausmeisters
    • Rassistische Diskriminierung 

  • Hinweis:

    • *Dossier-Schätzung

Dossier-Protokoll BY3 in Bodenmais, Bayern

Die Asylunterkunft in Bodenmais, Regierungsbezirk Niederbayern, war bereits öfter im Mittelpunkt der regionalen Berichterstattung, denn das Quartier liegt vollkommen abgeschieden, mitten im Wald. Die rund 35 Asylsuchenden aus Tunesien, Syrien und Pakistan beklagen daher vor allem die fehlende Infrastruktur. Auch die mangelnden Freizeitmöglichkeiten werden von den Asylwerbern kritisiert.

Die Unterkunft selbst ist allerdings gut ausgestattet: Die Zimmer sind vollständig möbliert, teilweise verfügen sie auch über eine Einbauküche. Die Sanitäranlagen sind sauber, die Gemeinschaftsküche hat gut funktionierende Elektrogeräte und der Waschraum bietet ausreichend Waschmaschinen und Trockner an.   

Stellungnahme des Betreibers: 

Dossier-Erhebungen zufolge ist das größte Defizit dieser Unterkunft ihre Lage. Sarah Pancur, Pressesprecherin der Regierung von Niederbayern, ging in ihrer schriftlichen Stellungnahme auf diesen Punkt ein: „Die Gemeinschaftsunterkunft liegt im Ortsteil Maisried am Waldrand, nicht einmal einen Kilometer vom Rathaus in Böbrach entfernt (Gehzeit etwa zehn bis 15 Minuten). Die nächste Bushaltestelle befindet sich in einer Entfernung von etwa 400 Meter. In der Gemeinde findet ein typisches Dorfleben statt, es gibt sowohl eine Schule als auch einen Kindergarten. Im Ort Böbrach und in Bodenmais (ca. acht Kilometer) gibt es Ärzte und Zahnärzte; die Notarztversorgung ist genauso gut wie für die Bewohner von Böbrach.

Sehr viele Menschen in Niederbayern leben ‑ und zwar gut ‑ in kleineren Orten; einen Anspruch von Asylbewerbern auf Unterbringung in einer größeren Stadt gibt es nicht. Die Regierung von Niederbayern ist angesichts des starken Zustroms von Asylbewerbern für jedes angemessene Angebot für Gemeinschaftsunterkünfte dankbar und bemüht sich in Abstimmung mit den Landräten und Oberbürgermeistern in Niederbayern, die Asylbewerber möglichst gleichmäßig zu verteilen. In Zukunft soll ein Shuttlebus die Asylwerber dreimal in der Woche zum nächstgelegenen Lebensmittelgeschäft bringen.“

Gesamtergebnis24,0Download

Lage und Infrastruktur-3,0

Entfernung zur nächsten Stadt12,1 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,4 km
Auffälligkeiten in der Umgebungja
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-1,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer-0,5

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC4
Anzahl AW pro Dusche4
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung-1,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitnein
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung0,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkursenein
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
24

quartier-schwarzBY3

94249 Bodenmais, Bezirk Niederbayern

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Freistaat Bayern
  • Unterbringungsform:

    Appartementhaus
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    35*
  • Dossier-Besuch:

    11.12.2013
  • Positives:

    • Gut eingerichtete Zimmer, teilweise mit Einbauküche
    • Saubere Sanitäranlagen und Gemeinschaftsküche
    • Waschraum mit vier Waschmaschinen und drei Trocknern

  • Negatives:

    • Abgeschiedene Lage: Unterkunft liegt mitten im Wald
    • Keine Freizeitmöglichkeiten

  • Hinweis:

    • *Dossier-Schätzung

Dossier-Protokoll BY2 in Augsburg, Bayern

Das Quartier BY 2 in Augsburg, Regierungsbezirk Schwaben, ist eine Asylunterkunft für rund 140 Asylsuchende aus Syrien, Ägypten, Afghanistan und dem Irak. Die Asylsuchenden sind in einer 150 Jahre alten Kaserne untergebracht, die durch ihre marode Bausubstanz und den starken Schimmelbefall in den Innenräumen auffällt. Die städtische Lage mit einer gut funktionierenden Infrastruktur und die angebotenen Deutschkurse sind die einzigen positiven Aspekte dieser Unterkunft.

Die Sanitäranlagen sind stark verschmutzt und von Schimmel befallen. Durch die gesamte Unterkunft ziehen sich lose Leitungen. Die Asylsuchenden beklagen vorrangig die mangelnde Hygiene und die fehlende Privatsphäre, verursacht durch überbelegte Zimmer. Im Jahr 2011 rügte die UNO den Umgang mit Asylsuchenden in Deutschland. Auch Rechtsexperten bezeichnen die Lebensumstände in der Augsburger Unterkunft als Verletzung des Grundrechts auf körperliche Unversehrtheit.     

Stellungnahme der Betreiber:

Am Tag der Veröffentlichung der Ergebnisse aus Bayern erscheint in der Süddeutschen Zeitung der Artikel „Leben im letzten Loch”. Die Reportage beschreibt die Lebensbedingungen in der Augsburger Unterkunft und bestätigt die Ergebnisse der Dossier-Recherchen. Die Landesregierung von Schwaben, die das Quartier betreibt, nimmt im Artikel zu den Missständen in der Unterkunft Stellung:

Der Landesregierung ist „der bauliche Zustand dieser Liegenschaft bewusst. In den letzten Jahren wurden regelmäßig Maßnahmen für den Bauunterhalt durchgeführt, um die Bewohnbarkeit zu gewährleisten. Ungeachtet dessen sehen wir weiteren Sanierungsbedarf.“ Wegen des „wachsenden Zustroms an Flüchtlingen“ könne man das Heim aber nicht schließen.

Gesamtergebnis16,5Download

Lage und Infrastruktur2,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,0 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-6,0

Baufälligja
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer-2,0

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzenschlecht
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVja

Sanitäranlagen-6,0

Anzahl AW pro WC11
Anzahl AW pro Dusche5
Absperrbarnein
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschinenein
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltnein
Putzmittel zur Verfügung gestelltnein
Putzplannein

Verpflegung-2,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandschlecht
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitnein
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung1,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemnein
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftja
Bewachung, Security Personalja
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
16.5

quartier-schwarzBY2

86159 Augsburg, Bezirk Schwaben

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Freistaat Bayern
  • Unterbringungsform:

    Ehemalige Kaserne
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    140*
  • Dossier-Besuch:

    10.12.2013
  • Positives:

    • Urbane Lage mit intakter Infrastruktur
    • Deutschkurse

  • Negatives:

    • Baufälliges Gebäude: Marodes Gemäuer, offene Leitungen und verrostete Wasserrohre
    • Verschmutzte und defekte Sanitäranlagen
    • Schimmelbefall in den Zimmern, in der Küche und im Bad
    • Durchgelegene, schmutzige und alte Matratzen
    • Überbelegte Zimmer
    • Öffnungszeiten: ab 17 Uhr ist der Eingang abgesperrt 

  • Hinweis:

    • *Dossier-Schätzung

Dossier-Protokoll BY1 in Aholfing, Bayern

Das Quartier BY 1 ist ein Flüchtlingslager in Niederbayern und hat Platz für 40 Asylsuchende. Derzeit leben dort rund 20 Asylwerberinnen und Asylwerber aus Sierra Leone, Nigeria und dem Kongo. Die abgeschiedene Lage stellt für die Asylsuchenden das größte Problem dar, denn die kleine Gemeinde Aholfing bietet keine Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten.

Die Zimmer und die Küche sind gut ausgestattet, es gibt getrennte Sanitäranlagen für Frauen und Männer und auch Deutschkurse werden zwei Mal in der Woche angeboten. Allerdings sind die Bäder teilweise stark verschmutzt und verkalkt, die Matratzen alt und der Boden stellenweise brüchig.

Stellungnahme

Sarah Pancur, Pressesprecherin der Regierung von Niederbayern, geht in einer schriftlichen Stellungnahme auf die festgestellten Mängel ein: „Das Gebäude gehört zu unseren ältesten Einrichtungen und die einzelnen Räume bedürfen einer immerwährenden Renovierung, was jedes Jahr aber auch geschieht. Die Sanitäranlagen werden jeden Abend von bestimmten Heimbewohnern gesäubert und werden auch täglich von der Heimleitung überprüft. Sie befinden sich im Allgemeinen in einem guten hygienischen Zustand. Leider haben wir keinen Einfluss auf die Bewohner, die die Anlagen benützen. Im Dachgeschoss wurden vor einiger Zeit - wegen Überprüfung der dort verlaufenden Wasserversorgungsleitungen - einige Löcher in den Fußboden gebohrt. Die Heimleitung wird die notwendige Reparatur zum Schließen der Löcher in Auftrag geben.“

Gesamtergebnis21,0Download

Lage und Infrastruktur-2,0

Entfernung zur nächsten Stadt9,5 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,0 km
Auffälligkeiten in der Umgebungja
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-5,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer-1,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzenschlecht
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC10
Anzahl AW pro Dusche10
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauenja
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltnein
Putzmittel zur Verfügung gestelltnein
Putzplannein

Verpflegung-1,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitnein
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung1,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemnein
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
21

quartier-schwarzBY1

94345 Aholfing, Bezirk Niederbayern

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Freistaat Bayern
  • Unterbringungsform:

    Wohnheim
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    20*
  • Dossier-Besuch:

    11.12.2013
  • Positives:

    • Gut ausgestattete Zimmer und Küche
    • Getrennte Sanitäranlagen für Männer und Frauen
    • Deutschkurse

  • Negatives:

    • Abgeschiedene Lage
    • Kaum Freizeitmöglichkeiten
    • Augenscheinlicher Schmutz im Bad
    • Schmutzige und alte Matratzen

  • Hinweis:

    • *Dossier-Schätzung

Dossier-Protokoll NÖ43 in Grafenbach, Niederösterreich

Dossier hatte zu dem Selbstversorgerquartier in Göttschach nur beschränkten Zugang, die Verständigung mit den angetroffenen Asylwerbenden scheiterte an der Sprache. Eine Beurteilung des Zustands des Quartiers ist auf dieser Grundlage nicht möglich.

Stellungnahme des Betreibers:

Es wurde versucht, eine Stellungnahme des Betreibers einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich der Betreiber vertraglich verpflichtet hat, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis30,0Download

Lage und Infrastruktur0,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,0 km
Auffälligkeiten in der Umgebung
Spielplatz
Arztbesuche möglich

Gebäude0,0

Baufällig
Augenscheinliche Schäden
Augenscheinlicher Schmutz
Fluchtpläne
Feuerlöscher
Notausgänge
Aufenthaltsräume
Heizung
Warmwasser
Gebetsräume

Zimmer0,0

Familien gemeinsam in Zimmer
AW können Zimmer gestalten
Zimmer absperrbar
Zustand der Matratzen
Einrichtung: 
Tische
Stühle
Couch
TV

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC0
Anzahl AW pro Dusche0
Absperrbar
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauen
Waschmaschine
Frische Handtücher
Frisches Bettzeug
Klopapier zur Verfügung gestellt
Putzmittel zur Verfügung gestellt
Putzplan

Verpflegung0,0

Art der Verpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung0,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungen
Beschwerdesystem
Unfreiwillige Arbeit
Betreuungsperson vor Ort
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AW
Deutschkurse
Korrekte Auszahlung des Taschengeldes
AW können Unterkunft verlassen
Öffnungszeiten der Unterkunft
Bewachung, Security Personal
Hausordnung
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekannt
Mehrsprachig
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung
30

quartier-schwarzNÖ43

2632 Grafenbach, Bezirk Neunkirchen

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Walter S.
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    keine Angabe
  • Dossier-Besuch:

    09.08.2013
  • Positives:

  • Negatives:

  • Hinweis:

    • Dossier hatte nur beschränkten Zugang zum Quartier.

Dossier-Protokoll BL17 in Redlschlag, Burgenland

DOSSIER-Protokoll BL17 in Redlschlag, Burgenland 

In der Unterkunft in Redlschlag, Bezirk Oberwart, wohnen 18 Asylsuchende aus dem Irak, Syrien, Afghanistan, Kuwait und Ägypten. Die alleinstehenden Männer sind in gut eingerichteten Zwei-Bett-Zimmern untergebracht. Die Unterkunft wird von Ladislaus Benkö als Vollverpflegungsquartier geführt, doch die Bewohner bekommen nur zwei Mahlzeiten am Tag. Für das Frühstück bekommen die Asylsuchenden Lebensmittel, die sie selbst verkochen und zubereiten können. „Oft sind die Lebensmittel abgelaufen. Als wir ihn darauf aufmerksam gemacht haben, hat er einfach das Ablaufdatum entfernt“, berichtet ein Asylsuchender. Ein Missstand, der nicht zu übersehen ist, ist die stark verschmutzte und von Schimmel befallene Gemeinschaftsdusche.            

Stellungnahme des Betreibers

„Die Badewanne wurde zweckentfremdet. Natürlich ist sie nach ein paar Wochen nicht mehr in Ordnung, wenn darin Fußballschuhe und Teppiche gewaschen werden“, sagt Betreiber Ladislaus Benkö zum schlechten Zustand der Gemeinschaftsdusche. Er wolle das Badezimmer renovieren und umbauen, statt der Wanne solle eine zweite Duschkabine installiert werden. Abgelaufene Lebensmittel gebe es in seinem Quartier nicht: „Die Asylsuchenden müssen irgendwelche Dinge unternehmen, um gehört zu werden, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen“, sagt er. Dass sie ihm damit Probleme bereiten, sei den Asylsuchenden nicht bewusst. 

Gesamtergebnis18,0Download

Lage und Infrastruktur-2,0

Entfernung zur nächsten Stadt15,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,3 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-3,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtpläneja
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer-1,5

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzenschlecht
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC8
Anzahl AW pro Dusche8
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung-2,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag2
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung-3,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesnein
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
18

quartier-schwarzBL17

7434 Redlschlag, Bezirk Oberwart

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Ladislaus Benkö
  • Unterbringungsform:

    privates Haus
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    18
  • Dossier-Besuch:

    02.10.2014
  • Positives:

    • Gut eingerichtete Zimmer

  • Negatives:

    • Stark verschmutzte und verschimmelte Gemeinschaftsdusche
    • Mutmaßlich abgelaufene Lebensmittel
    • Sperrmüll im Stiegenhaus 

  • Hinweis:

    • DOSSIER hatte im Oktober 2014 erstmals Zutritt zur Unterkunft. 

Dossier-Protokoll BL6 in Forchtenstein, Burgenland

Das Quartier BL 6 wurde nur kurz betreten. Es waren Betreuungspersonen der Caritas Burgenland vor Ort.

 

 

Gesamtergebnis30,0Download

Lage und Infrastruktur0,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,0 km
Auffälligkeiten in der Umgebung
Spielplatz
Arztbesuche möglich

Gebäude0,0

Baufällig
Augenscheinliche Schäden
Augenscheinlicher Schmutz
Fluchtpläne
Feuerlöscher
Notausgänge
Aufenthaltsräume
Heizung
Warmwasser
Gebetsräume

Zimmer0,0

Familien gemeinsam in Zimmer
AW können Zimmer gestalten
Zimmer absperrbar
Zustand der Matratzen
Einrichtung: 
Tische
Stühle
Couch
TV

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC0
Anzahl AW pro Dusche0
Absperrbar
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauen
Waschmaschine
Frische Handtücher
Frisches Bettzeug
Klopapier zur Verfügung gestellt
Putzmittel zur Verfügung gestellt
Putzplan

Verpflegung0,0

Art der Verpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung0,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungen
Beschwerdesystem
Unfreiwillige Arbeit
Betreuungsperson vor Ort
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AW
Deutschkurse
Korrekte Auszahlung des Taschengeldes
AW können Unterkunft verlassen
Öffnungszeiten der Unterkunft
Bewachung, Security Personal
Hausordnung
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekannt
Mehrsprachig
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung
30

quartier-schwarzBL6

7212 Forchtenstein, Bezirk Mattersburg

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Caritas Burgenland
  • Unterbringungsform:

    Flüchtlingsquartier
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    43*
  • Dossier-Besuch:

    31.07.2013
  • Positives:

  • Negatives:

  • Hinweis:

    • *Die Angaben sind der Website der Caritas Burgenland entnommen.

Dossier-Protokoll NÖ55 in St. Pölten, Niederösterreich

In der Wohnung am Stadtrand von St. Pölten wohnen drei junge Männer aus dem Iran, aus Afghanistan und Tschetschenien. Die Zimmer sind hell und sauber, die Wohnung insgesamt geräumig. Die Küche ist gut ausgestattet, als Selbstversorger organisieren sich die Bewohner ihren Alltag selbst. Durch die Lage bieten sich genügend Möglichkeiten, die Freizeit eigenständig zu gestalten und Kontakt zu anderen Menschen zu bekommen. Gerade in der direkten Umgebung gibt es hierbei aber Probleme: Die Asylwerber klagen über Rassismus in der Nachbarschaft.

Stellungnahme des Betreibers:

„Die Unterkünfte von Verein Wohnen haben keinen Heimcharakter, da sie ganz normale Wohnungen sind, in denen Familien leben. Das sind also keine Unterkünfte, in denen 30 bis 40 Asylsuchende untergebracht sind“, erklärt Hannes Ziselsberger, Obmann und Geschäftsführer von Verein Wohnen auf Dossier-Nachfrage. Der Verein wolle Menschen im Asylverfahren unterstützen, wieder eigenständig und selbstbestimmt zu leben: „Asylsuchende werden im Laufe des Asylverfahrens entmündigt. Durch unsere Wohnungen können sie wieder eine gewisse Grundstruktur in ihr Leben bringen, bis eine Entscheidung vorliegt“, sagt Ziselsberger.

Verein Wohnen bietet rund 100 Wohnungen im Raum St. Pölten an, davon waren zum Zeitpunkt der Recherche 80 belegt.

Gesamtergebnis34,0Download

Lage und Infrastruktur2,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,2 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-1,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängenein
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,5

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen1,0

Anzahl AW pro WC3
Anzahl AW pro Dusche3
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplanja

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitja
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung1,5

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
34

quartier-schwarzNÖ55

3100 St. Pölten, Bezirk St. Pölten (Stadt)

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Verein Wohnen
  • Unterbringungsform:

    Wohnung
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    3
  • Dossier-Besuch:

    06.09.2013
  • Positives:

    • Gute Infrastruktur am Stadtrand
    • Saubere, geräumige Wohnung
    • Gut ausgestattete Küche

  • Negatives:

    • Rassismus in der Nachbarschaft

Dossier-Protokoll NÖ54 in Greifenstein, Niederösterreich

Im Quartier der ÖJAB in Greifenstein leben ungefähr 60 Männer, unter anderem aus Afghanistan, Gambia und Syrien im Alter von etwa 18 bis 50 Jahren. Die nächstgelegene Stadt Klosterneuburg ist mit dem Zug gut zu erreichen, die Tickets kosten allerdings 4 Euro. In der Nähe der Unterkunft gibt es einen Fußballplatz und einen Beachvolleyballplatz, Fahrräder stehen zusätzlich zur Verfügung. Freizeitgestaltung ist hier also weniger das Problem. Auch der Umgang der Betreiber mit den Männern dürfte in Ordnung sein: Die Asylwerber beschreiben ihr Umfeld überhaupt als sehr hilfsbereit – obwohl die Männer mit der Verpflegung nicht zufrieden sind. Der Speiseplan widerstrebt ihnen, deshalb sind viele dazu übergegangen, trotz Vollverpflegung ihr Taschengeld für Essen auszugeben und selbst zu kochen. Das Gebäude selbst scheint als Unterkunft wenig geeignet zu sein: Während die Zimmer in Ordnung sind, finden sich in Bad und Küche Schimmel und Schmutz. Generell gibt es zu wenige Sanitäreinreichungen für die große Anzahl der Bewohner.

Stellungnahme des Betreibers:

Es wurde versucht, eine Stellungnahme des Betreibers einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich der Betreiber vertraglich verpflichtet hat, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis24,5Download

Lage und Infrastruktur0,0

Entfernung zur nächsten Stadt5,4 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,7 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-2,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,5

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVnein

Sanitäranlagen-6,0

Anzahl AW pro WC30
Anzahl AW pro Dusche15
Absperrbarnein
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung2,5

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
24.5

quartier-schwarzNÖ54

3422 Greifenstein, Bezirk Tulln

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    ÖJAB (Österreichische Jungarbeiterbewegung)
  • Unterbringungsform:

    Wohnheim
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    60*
  • Dossier-Besuch:

    02.09.2013
  • Positives:

    • Sportanlagen
    • Guter Umgang mit Asylwerbern

  • Negatives:

    • Schimmel in den Sanitäranlagen
    • Wenige Toiletten 

  • Hinweis:

    • *Schätzung

Dossier-Protokoll NÖ53 in Winzendorf-Muthmannsdorf, Niederösterreich

20132014
Punkte:823,5
Betreiber:Christian K.Christian K.
Unterbringungsform: privates Hausprivates Haus
Verpflegungsart:VollverpflegungVollverpflegung
Anzahl Asylwerber:39*30
DOSSIER-Besuch:06.08.201319.09.2014
Positives:

  • Guter Umgang des Betreibers und seiner Mitarbeiter
  • Renovierte Badezimmer
  • Gut eingerichtete Zimmer

Negatives:
  • Starker Schimmel in den Duschen
  • Verdreckte Toiletten
  • Abgeschiedene Lage
  • Improvisierte Schlafmöglichkeiten
  • Keine Deutschkurse
  • Kritik am Umgang des Betreibers

  • Abgeschiedene Lage
  • Keine Freizeitmöglichkeiten

Hinweis:

*Schätzung

DOSSIER-Protokoll NÖ53 in Winzendorf-Muthmannsdorf, Niederösterreich

Im Quartier im niederösterreichischen Muthmannsdorf sind rund 30 Asylsuchende aus Somalia, Syrien, Afghanistan und Indien untergebracht. Die Unterkunft liegt abgeschieden, bis zum nächsten Bahnhof sind es rund 4 Kilometer, die die Asylsuchenden zumeist zu Fuß gehen müssen, da es keine regelmäßige Busverbindung gibt. Seit dem DOSSIER-Erstbesuch im August 2013 wurde saniert: Die stark verschimmelten und verdreckten Badezimmer wurden renoviert, der Schimmel beseitigt. Die Bewohner beschweren sich aber nach wie vor über die abgeschiedene Lage und über Langeweile: Sie hätten keine Freizeitmöglichkeiten, auch die Fernseher in der Unterkunft seien alle kaputt.

Stellungnahme des Betreibers

Es wurde versucht, eine Stellungnahme des Betreibers einzuholen. Der Betreiber ist vertraglich verpflichtet, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Diese hat das Land trotz mehrerer Anfragen bis Redaktionsschluss nicht erteilt.

Gesamtergebnis23,5Download

Lage und Infrastruktur-3,0

Entfernung zur nächsten Stadt13,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,5 km
Auffälligkeiten in der Umgebungja
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-1,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtpläneja
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,0

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVnein

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC3
Anzahl AW pro Dusche3
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung-2,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagnein

Umgang und Betreuung-0,5

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
23.5

quartier-schwarzNÖ53

2723 Winzendorf-Muthmannsdorf, Bezirk Wiener Neustadt (Land)

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Christian K.
  • Unterbringungsform:

    privates Haus
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    30
  • Dossier-Besuch:

    19.09.2014
  • Positives:

    • Guter Umgang des Betreibers und seiner Mitarbeiter
    • Renovierte Badezimmer
    • Gut eingerichtete Zimmer 

  • Negatives:

    • Abgeschiedene Lage
    • Keine Freizeitmöglichkeiten

  • Hinweis:

    • *Schätzung durch Asylsuchende 

Dossier-Protokoll NÖ52 in Gutenstein, Niederösterreich

18 Männer, unter anderem aus Marokko, Pakistan und Algerien, leben im Asylquartier in Gutenstein im niederösterreichischen Industrieviertel. Das Quartier liegt völlig abgeschieden, rund um das Gebäude steht der Wald. Es gibt keinerlei Möglichkeiten für die Asylwerber, ihre Freizeit zu gestalten – bis auf Spaziergänge. Beim Rundgang in der Unterkunft fallen die stark verschmutzten Toiletten auf, eine von zweien ist gar nicht funktionstüchtig. Auch der Gang zu den Zimmern ist verschmutzt, die Zimmer selbst klein, aber in sauber. Der Umgang des Betreibers mit den Asylwerbern ist als unangemessen zu bewerten. Einer der Männer kocht in der Gastronomieküche des Betriebs für die anderen Bewohner, der Betreiber bezahlt ihm dafür drei Euro die Stunde.

Stellungnahme des Betreibers:

Es wurde versucht, eine Stellungnahme des Betreibers einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich der Betreiber vertraglich verpflichtet hat, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis17,0Download

Lage und Infrastruktur-3,0

Entfernung zur nächsten Stadt17,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,4 km
Auffälligkeiten in der Umgebungja
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-5,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer-1,5

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzenschlecht
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC9
Anzahl AW pro Dusche9
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung1,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungja
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung-5,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungenja
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkursenein
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
17

quartier-schwarzNÖ52

2770 Gutenstein, Bezirk Wiener Neustadt (Land)

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Josef S.
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    18
  • Dossier-Besuch:

    07.08.2013/15.10.2013
  • Positives:

    • Gute Verpflegung

  • Negatives:

    • Abgeschiedene Lage
    • Verschmutzte, teilweise kaputte Toiletten
    • Verschmutzter Gang
    • Unangemessener Umgang des Betreibers mit AW

Dossier-Protokoll NÖ51 in Bromberg, Niederösterreich

Rund 18 Menschen, darunter drei Familien aus Syrien, Afghanistan und Ägypten, leben in dem Asylquartier in Bromberg. Die Größe der Zimmer in der Unterkunft scheint knapp bemessen, aber sie sind sauber. Im Gegensatz dazu fällt in den Duschen Schimmel auf. Die Verpflegung beschreiben die Asylwerbenden als gut, den Betreiber als hilfsbereit und respektvoll. Er betreibt noch ein zweites Quartier in Scheiblingkirchen-Thernberg (NÖ50). Probleme bereitet den Menschen hingegen die abgeschiedene Lage der Unterkunft. Die Freizeitgestaltung der Asylwerbenden beschränkt sich auf Spaziergänge. 

Stellungnahme des Betreibers:

Es wurde versucht, eine Stellungnahme des Betreibers einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich der Betreiber vertraglich verpflichtet hat, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis18,0Download

Lage und Infrastruktur-4,0

Entfernung zur nächsten Stadt13,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungja
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-3,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtpläneja
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer-1,5

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzenschlecht
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC6
Anzahl AW pro Dusche6
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung-3,5

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemnein
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkursenein
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
18

quartier-schwarzNÖ51

2833 Bromberg, Bezirk Wiener Neustadt (Land)

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Wilhelm O.
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    18*
  • Dossier-Besuch:

    08.08.2013
  • Positives:

    • Saubere Zimmer
    • Guter Umgang des Betreibers

  • Negatives:

    • Schimmel in den Nassräumen
    • Abgeschiedene Lage

  • Hinweis:

    • *Schätzung 

Dossier-Protokoll NÖ50 in Scheiblingkirchen-Thernberg, Niederösterreich

In der Asylunterkunft in Thernberg leben rund 18 Asylwerbende – unter anderem aus Afghanistan, Tadschikistan und Tschetschenien. Beim Besuch des Quartiers fallen keinerlei Mängel auf. Die Zimmer der Bewohnerinnen und Bewohner sind hell und sauber, die Sanitäranlagen gepflegt. Den Betreiber beschreiben die Frauen und Männer als hilfsbereit und freundlich: Er helfe im Alltag, fahre sie zu Terminen, löse Probleme. Wilhelm O. betreibt noch ein zweites Quartier in Bromberg (NÖ 51). Ebenso loben die Asylwerbenden die Verpflegung – eine wirkliche Seltenheit in einem Asylquartier mit Vollverpflegung. Doch hier werden die Asylwerbenden in die Essensplanung einbezogen, es gibt ausreichend große Portionen und es wird halal gekocht. Zusätzlich passt das Umfeld: Trotz der Lage in einer kleinen Gemeinde gibt es eine funktionierende Infrastruktur, ausreichend Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung und von der Caritas organisierte Cafétreffs und Deutschkurse.

Stellungnahme des Betreibers:

Es wurde versucht, eine Stellungnahme des Betreibers einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich der Betreiber vertraglich verpflichtet hat, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis32,0Download

Lage und Infrastruktur0,0

Entfernung zur nächsten Stadt10,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-1,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtpläneja
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer1,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC8
Anzahl AW pro Dusche8
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung1,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungja
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung1,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
32

quartier-schwarzNÖ50

2832 Scheiblingkirchen-Thernberg, Bezirk Neunkirchen

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Wilhelm O.
  • Unterbringungsform:

    Wohnhaus
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    18*
  • Dossier-Besuch:

    08.08.2013
  • Positives:

    • Gute Infrastruktur trotz ländlicher Lage
    • Saubere, geräumige Unterkunft
    • Schöne und saubere Sanitäranlagen
    • Freizeitangebote
    • Guter Umgang des Betreibers

  • Negatives:

  • Hinweis:

    •  *Schätzung 

Dossier-Protokoll NÖ49 in Kirchberg am Wechsel, Niederösterreich

Im Asylquartier in Kirchberg am Wechsel leben rund 30 alleinstehende Männer, unter anderem aus Afghanistan, dem Iran und Syrien. Die Unterkunft dürfte laut Aussagen der Bewohner in Ordnung sein, als Selbstversorgerquartier funktioniert die Verpflegung unproblematisch. Zwei Punkte sind kontrovers: Die Bewohner erzählen von strengen Hausregeln. Versetzungen in andere Quartiere würden bei Regelverstößen angedroht. Es ist allerdings kein Fall einer Strafversetzung dokumentiert. Andererseits dürfte die Unterkunft von 22 bis 6 Uhr versperrt sein.

Stellungnahme des Betreibers:

Es wurde versucht, eine Stellungnahme des Betreibers einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich der Betreiber vertraglich verpflichtet hat, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis19,5Download

Lage und Infrastruktur-2,0

Entfernung zur nächsten Stadt11,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-1,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenka
Augenscheinlicher Schmutzka
Fluchtpläneja
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,5

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen-2,0

Anzahl AW pro WC3
Anzahl AW pro Dusche3
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltnein
Putzmittel zur Verfügung gestelltnein
Putzplannein

Verpflegung-1,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitnein
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung-5,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesnein
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftja
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
19.5

quartier-schwarzNÖ49

2880 Kirchberg am Wechsel, Bezirk Neunkirchen

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Johann H.
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    30*
  • Dossier-Besuch:

    07.08.2013
  • Positives:

    • Zimmer in gutem Zustand

  • Negatives:

    • Unterkunft zwischen 22 und 6 Uhr abgesperrt
    • Strenge Besuchsregeln und Strafandrohungen

  • Hinweis:

    • *Schätzung 

Dossier-Protokoll NÖ48 in Kirchberg am Wechsel, Niederösterreich

Die Zimmer sind hell und geräumig, die Toiletten und Duschen sauber, die Küche zwar schlicht ausgestattet, aber funktional. Die Unterkunft selbst liegt mitten im Ort, deswegen bieten sich trotz ländlicher Lage auch einige Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Den Umgang der Betreiberin beschreiben die Asylwerbenden als respektvoll und hilfsbereit. Seitdem die Betreiberin vor einigen Monaten von Vollverpflegung auf Selbstversorgung umgestellt hat, gibt es auch keine weiteren Beschwerden wegen des Essens.

Stellungnahme der Betreiberin:

Es wurde versucht, eine Stellungnahme der Betreiberin einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich die Betreiberin vertraglich verpflichtet hat, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis23,0Download

Lage und Infrastruktur-2,0

Entfernung zur nächsten Stadt11,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-3,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtpläneja
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer1,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVja

Sanitäranlagen-2,0

Anzahl AW pro WC2
Anzahl AW pro Dusche2
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschinenein
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltnein
Putzmittel zur Verfügung gestelltnein
Putzplannein

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitja
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung-1,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
23

quartier-schwarzNÖ48

2880 Kirchberg am Wechsel, Bezirk Neunkirchen

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Renate H.
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    12*
  • Dossier-Besuch:

    06.08.2013
  • Positives:

    • Hilfsbereite Betreiberin
    • Saubere Zimmer
    • Schöne und neue Sanitäranlagen

  • Negatives:

  • Hinweis:

    •  *Schätzung 

Dossier-Protokoll NÖ47 in Grimmenstein, Niederösterreich

20132014
Punkte:528,5
Betreiberin:Elfriede TanzlerElfriede Tanzler
Unterbringungsform: GasthausGasthaus
Verpflegungsart:VollverpflegungVollverpflegung
Anzahl Asylwerber:4135*
DOSSIER-Besuch:05.08.201319.09.2014
Positives:
  • Geräumige Zimmer
  • Gut eingerichtete Zimmer
  • Saubere Sanitäranlagen
  • Komplett eingerichtete Küche
  • Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung
Negatives:
  • Renovierungsbedürftiges Gebäude
  • Schimmel und Schmutz in den Zimmern
  • Lose Leitungen
  • Kaputte Matratzen
  • Küche in keinem benützbaren Zustand
  • Kritik an Verpflegung
  • Schwere Kritik am Umgang der Betreiberin
  • Unregelmäßige Taschengeldauszahlung
  • Kaum Infrastruktur im Ort
  • Kein Deutschkurs
  • Beschädigte und teils verschmutzte und kaputte Betten sowie Matratzen
Hinweis:

*Schätzung

DOSSIER-Protokoll NÖ47 in Grimmenstein, Niederösterreich

Im Quartier in Grimmenstein leben zurzeit rund 35 Asylsuchende aus Afghanistan und Syrien. Die alleinstehenden Männer sind in geräumigen und gut eingerichteten Zimmern untergebracht, allerdings sind einige Betten und Matratzen beschädigt und verschmutzt. Nach dem ersten DOSSIER-Besuch im August 2013 hatte zwar ein Mitarbeiter der Landesregierung angeordnet, Betreiberin Elfriede Tanzler solle die Schimmelflecken übermalen, denn „wenn das wer sieht, zahlen Sie drauf“. Doch die Betreiberin hatte die teils gravierenden Mängel eingesehen und Sanierungsmaßnahmen ergriffen: Der großflächige Schimmel in der Küche wurde beseitigt und die Küche selbst komplett neu eingerichtet. Das Badezimmer wurde ebenfalls renoviert, es gibt etwa eine neue Duschkabine. Der Umgang der Betreiberin habe sich ebenfalls gebessert: Asylsuchende beschrieben im Jahr 2013 den Umgangston der Betreiberin als rau und unpassend. Seit der Erstveröffentlichung der DOSSIER-Recherchen sei dieser höflicher und netter geworden.

Stellungnahme der Betreiberin

Es wurde versucht, eine Stellungnahme der Betreiberin einzuholen. Die Betreiberin ist vertraglich verpflichtet, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Diese hat das Land trotz mehrerer Anfragen bis Redaktionsschluss nicht erteilt.

Gesamtergebnis28,5Download

Lage und Infrastruktur-2,0

Entfernung zur nächsten Stadt12,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-1,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtpläneja
Feuerlöscherja
Notausgängenein
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,5

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC5
Anzahl AW pro Dusche5
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschinenein
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung1,5

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
28.5

quartier-schwarzNÖ47

2840 Grimmenstein, Bezirk Neunkirchen

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Elfriede Tanzler
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    35*
  • Dossier-Besuch:

    19.09.2014
  • Positives:

    • Gut eingerichtete Zimmer
    • Saubere Sanitäranlagen
    • Komplett eingerichtete Küche
    • Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung 

  • Negatives:

    • Beschädigte und teils verschmutzte und kaputte Betten sowie Matratzen 

  • Hinweis:

    • *Schätzung durch Asylsuchende 

Dossier-Protokoll NÖ46 in Grünbach am Schneeberg, Niederösterreich

Im Gasthaus von Johann B. leben etwa 20 Männer, die meisten davon stammen aus Afrika. Bei Betreten des Gebäudes fallen keine groben Mängel auf. Das Haus wirkt teilweise frisch renoviert, lediglich in den Duschen ist Schimmel zu finden. Die Zimmer sind ansonsten sauber und aufgeräumt. Als positiven Punkt nennen die Asylwerber weiters die Organisation der Verpflegung: Der Betreiber kauft Lebensmittel ein, einer der Männer kocht für die anderen und bekommt dafür 10 Euro pro Tag bezahlt.

Stellungnahme des Betreibers:

Es wurde versucht, eine Stellungnahme des Betreibers einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich der Betreiber vertraglich verpflichtet hat, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis24,0Download

Lage und Infrastruktur-3,0

Entfernung zur nächsten Stadt11,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungja
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-2,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtpläneja
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,5

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC6
Anzahl AW pro Dusche6
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschinenein
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung-3,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag2
Einbindung in die Essensplanungja
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagnein

Umgang und Betreuung1,5

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
24

quartier-schwarzNÖ46

2733 Grünbach am Schneeberg, Bezirk Neunkirchen

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Johann B.
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    20 Männer*
  • Dossier-Besuch:

    04.09.2013
  • Positives:

    • Saubere Unterkunft
    • Gute Verpflegungssituation

  • Negatives:

    • Schimmel in Sanitärräumen
    • Abgeschiedene Lage

  • Hinweis:

    • *Schätzung

Dossier-Protokoll NÖ45 in Natschbach, Niederösterreich

Im Natschbacher Quartier leben rund 17 Asylsuchende; es sind mehrere Familien, unter anderem aus Afghanistan, dem Iran und Georgien. In den Gängen des Gebäudes lagert Gerümpel, die Wände sind teilweise verschmutzt. Das Haus wirkt innen teilweise renovierungsbedürftig. Die Matratzen sind alt und durchgelegen. Die Küche ist äußerst karg ausgestattet, dafür zeigen sich die Asylsuchenden mit der vom Betreiber angebotenen Verpflegung zufrieden. Auch der gegenseitige Umgang dürfte ohne größere Probleme funktionieren.

Stellungnahme des Betreibers:

Es wurde versucht, eine Stellungnahme des Betreibers einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich der Betreiber vertraglich verpflichtet hat, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis22,0Download

Lage und Infrastruktur2,0

Entfernung zur nächsten Stadt1,5 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-5,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtpläneja
Feuerlöschernein
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer-1,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzenschlecht
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC4
Anzahl AW pro Dusche4
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung-2,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturnein
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung-1,5

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkursenein
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
22

quartier-schwarzNÖ45

2620 Natschbach, Bezirk Neunkirchen

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Imre K.
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    17*
  • Dossier-Besuch:

    09.08.2013
  • Positives:

    • Gute Verpflegung

  • Negatives:

    • Alte und durchgelegene Matratzen

  • Hinweis:

    • *Schätzung

Dossier-Protokoll NÖ44 in Grafenbach, Niederösterreich

In Grafenbach wohnen 25 Asylwerbende aus Afghanistan. Bezüglich der Ausstattung und des Zustands der Unterkunft berichten sie von keinen großen Problemen. Der Umgang mit der Betreiberin funktioniert demnach gut. Das größte Problem für die Asylsuchenden ist die Verpflegung: In dem Vollverpflegungsquartier bekommen sie drei Mahlzeiten pro Tag, sie kommen mit der ungewohnten Küche aber nur schlecht zurecht und geben deshalb ihr Taschengeld von monatlich 40 Euro für Essen aus, das sie selbst zubereiten. Im Ort gibt es Infrastruktur, die Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung sind dennoch bescheiden. Positiv anzumerken ist, dass in Grafenbach durch das freiwillige Engagement eines Bürgers Deutschkurse durchgeführt werden.

Stellungnahme der Betreiberin

Es wurde versucht, eine Stellungnahme der Betreiberin einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich die Betreiberin vertraglich verpflichtet hat, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis23,5Download

Lage und Infrastruktur2,0

Entfernung zur nächsten Stadt1,5 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,2 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-1,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenka
Augenscheinlicher Schmutzka
Fluchtpläneja
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer-1,5

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzenschlecht
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC3
Anzahl AW pro Dusche3
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung-4,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturnein
Essensnachschlagnein

Umgang und Betreuung-2,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalja
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
23.5

quartier-schwarzNÖ44

2632 Grafenbach, Bezirk Neunkirchen

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Annemarie G.
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    25*
  • Dossier-Besuch:

    12.08.2013
  • Positives:

    • Reibungsloser Umgang mit Betreiberin
    • Eigenständig organisierter Deutschkurs

  • Negatives:

    • Unzufriedenheit mit Vollverpflegung

  • Hinweis:

    • *Schätzung

Dossier-Protokoll NÖ40 in Altenmarkt, Niederösterreich

Das Wohnheim in Altenmarkt ist sichtlich in die Jahre gekommen. In den Zimmern gibt es viele kleine Schäden, die Räume sind eng und mit teilweise bereits kaputtem Mobiliar ausgestattet. Auch in der Küche funktioniert nicht alles. Die rund 80 Asylsuchenden, die hier untergebracht sind, beschweren sich außerdem, dass sie zu wenig zu essen bekommen würden – und klagen über den harschen Umgangston eines Mitarbeiters des Betreibers, der einen Großteil des Kontakts zu den Bewohnerinnen und Bewohnern übernimmt. Zudem soll die Heizung im Winter nur von 20 bis 7 Uhr morgens eingeschaltet sein – untertags sei es in der Unterkunft kalt.

Stellungnahme des Betreibers

Es wurde versucht, eine Stellungnahme des Betreibers einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich der Betreiber vertraglich verpflichtet hat, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis15,5Download

Lage und Infrastruktur0,0

Entfernung zur nächsten Stadt10,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-6,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtpläneja
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumeja
Heizungnein
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer-1,5

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzenschlecht
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen-4,0

Anzahl AW pro WC10
Anzahl AW pro Dusche10
Absperrbarnein
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschinenein
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung-4,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag1
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagnein

Umgang und Betreuung1,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
15.5

quartier-schwarzNÖ40

2571 Altenmarkt, Bezirk Baden

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Gerhard S.
  • Unterbringungsform:

    Wohnheim
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    80*
  • Dossier-Besuch:

    03.09.2013
  • Positives:

    • Großer Garten

  • Negatives:

    • Grober Schmutz in Küche und Bad
    • Rationierte Heizung
    • Kaputte Matratzen
    • Mangelhafte Verpflegung
    • Unfreundlicher Umgang

  • Hinweis:

    • *Schätzung 

Dossier-Protokoll NÖ39 in Altenmarkt, Niederösterreich

In Altenmarkt sind 80 Asylsuchende in vier Häusern untergebracht. Die räumliche Enge ist auch das erste, was bei der Begehung der Unterkunft auffällt: In einem Haus sind vier Familien untergebracht; Küche, Badezimmer und Waschraum werden in kleinen Räumen kombiniert. In der Dusche findet sich Schimmel, Gemeinschaftsküche und Bäder sind zum Teil stark verschmutzt. Die Asylsuchenden bezeichnen den Umgang mit der Betreiberfamilie als nett; so wie auch die Verpflegung scheint dieses Quartier ohne größere Probleme zu funktionieren.

Stellungnahme der Betreiberin:

Es wurde versucht, eine Stellungnahme der Betreiberin einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich die Betreiberin vertraglich verpflichtet hat, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis23,5Download

Lage und Infrastruktur-2,0

Entfernung zur nächsten Stadt11,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,2 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-4,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumeja
Heizungka
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer1,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVja

Sanitäranlagen1,0

Anzahl AW pro WC12
Anzahl AW pro Dusche12
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplanja

Verpflegung-4,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag1
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagnein

Umgang und Betreuung2,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWka
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
23.5

quartier-schwarzNÖ39

2571 Altenmarkt, Bezirk Baden

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Verena S.
  • Unterbringungsform:

    Mehrfamilienhäuser
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    80
  • Dossier-Besuch:

    03.09.2013
  • Positives:

    • Garten
    • Guter Umgang der Betreiberin mit AW

  • Negatives:

    • Wenig Platz für Familien
    • Teilweise verschmutzte Sanitärräume 

  • Hinweis:

Dossier-Protokoll NÖ38 in Unterwaltersdorf, Niederösterreich

Etwa 100 Asylsuchende, Familien und alleinstehende Männer, unter anderem aus Bangladesch, Afghanistan und Syrien wohnen in der Unterkunft in Unterwaltersdorf. Im Quartier finden sich kleinere Mängel wie lose Leitungen und teilweise Schmutz. In einem der Bäder breitet sich starker Schimmel aus. Die Asylsuchenden beschreiben den Betreiber als hilfsbereit, mit der Essensversorgung seien sie zufrieden. Gerade in Anbetracht der hohen Belegung der Unterkunft scheint der Betrieb gut zu funktionieren, auch wenn teilweise bis zu zehn Asylwerber in einem Zimmer schlafen.

Stellungnahme des Betreibers:

Es wurde versucht, eine Stellungnahme des Betreibers einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich der Betreiber vertraglich verpflichtet hat, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis27,5Download

Lage und Infrastruktur2,0

Entfernung zur nächsten Stadt2,4 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-2,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer1,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVja

Sanitäranlagen-1,0

Anzahl AW pro WC10
Anzahl AW pro Dusche10
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltnein
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung-2,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkursenein
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalja
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
27.5

quartier-schwarzNÖ38

2442 Unterwaltersdorf, Bezirk Baden

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Gerhard W.
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    100*
  • Dossier-Besuch:

    04.09.2013
  • Positives:

    • Hilfsbereiter Betreiber
    • Gute Verpflegung

  • Negatives:

    • Schimmel im Bad
    • Teilweise überbelegte Zimmer

  • Hinweis:

    • *Schätzung

Dossier-Protokoll NÖ37 in Schwechat, Niederösterreich

In einer Wohnung in Schwechat wohnen drei Asylwerber aus Georgien; die Unterkunft wird von der Pfarre Schwechat betrieben. Die Wohnung ist in tadellosem Zustand, die Einrichtung und die Matratzen ebenfalls. Den Männern stehen Fahrräder zur Verfügung, es gibt TV und Internet. Die Wohnung verfügt über eine Fußbodenheizung, einen Balkon und einen Garten. Die Reinigung wird von den drei Männern abwechselnd übernommen. Die Betreuung der Männer teilen sich mehrere Personen: Der Betreiber selbst wird von den Bewohnern als freundlich und hilfsbereit beschrieben, eine Mitarbeiterin der Pfarre wohnt im Nebenhaus, zusätzlich gibt es eine Hausmeisterin. Ebenfalls im Nebengebäude finden die von einer Lehrerin geführten Deutschkurse statt. Per S-Bahn ist für die Asylwerber Wien einfach zu erreichen.

Stellungnahme des Betreibers:

„Wir beschäftigen zwei engagierte Mitarbeiter, die je für 20 Wochenstunden angestellt sind, für die Betreuung. Zusätzlich gibt es drei Betreuungsfamilien, die im Haus wohnen und damit sehr unmittelbar da und zuständig sind“, sagt der Schwechater Pfarrer Gerald Gump auf Dossier-Anfrage. Die Pfarre bemühe sich um das Wohlergehen der Asylwerber. Im Unterschied zu sämtlichen anderen Betreiberinnen und Betreibern in Niederösterreich, die Dossier kontaktiert hat, hat die Pfarre Schwechat keine Mitteilung der Landesregierung erhalten, die sie dazu verpflichten würde, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Auf Anfrage sagt Pfarrer Gerald Gump: „Ich kenne keine Mitteilung dieser Art. Selbstverständlich sprechen wir, mit wem wir wollen.“

Gesamtergebnis35,5Download

Lage und Infrastruktur2,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,2 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-0,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,5

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen1,0

Anzahl AW pro WC2
Anzahl AW pro Dusche2
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplanja

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitja
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung2,5

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
35.5

quartier-schwarzNÖ37

2320 Schwechat, Bezirk Wien-Umgebung

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Pfarre Schwechat
  • Unterbringungsform:

    Wohnung
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    3*
  • Dossier-Besuch:

    02.09.2013
  • Positives:

    • Städtische Lage
    • Saubere Unterkunft
    • Fußbodenheizung
    • Hilfsbereiter Betreiber
    • Ständige Betreuung

  • Negatives:

Dossier-Protokoll NÖ36 in Maria-Lanzendorf, Niederösterreich

20132014
Punkte:12,529,5
Betreiber:Christian K.Christian K.
Unterbringungsform: PensionPension
Verpflegungsart:VollverpflegungVollverpflegung
Anzahl Asylwerber:2524*
DOSSIER-Besuch:05.09.201319.09.2014
Positives:
  • Helle, saubere Zimmer
  • Putzpersonal

  • Vollmöblierte und gut eingerichtete Zimmer
  • Guter Umgang des Betreibers
  • Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung

Negatives:
  • Rattenproblem
  • Teilweise defekte Heizung

  • Größte Kritik der AW: Vollverpflegung

Hinweis:

*Schätzung

DOSSIER-Protokoll NÖ36 in Maria-Lanzendorf, Niederösterreich

In der Unterkunft in Maria-Lanzendorf leben rund 24 Asylsuchende aus dem Iran und Afghanistan. Das Quartier macht einen sauberen Eindruck, die Zimmer sind gut eingerichtet und die Asylsuchenden sprechen von einem netten Umgang des Betreibers Christian K. Seit dem DOSSIER-Erstbesuch im September 2013 wurde das Badezimmer renoviert und Schimmel beseitigt. Der größte Kritikpunkt der Asylsuchenden an der Unterkunft ist damals wie heute die Verpflegung: Christian K. führt die Unterkunft als Vollverpflegungsquartier, die Asylsuchenden dürfen daher nicht für sich selbst kochen.

Stellungnahme des Betreibers

Es wurde versucht, eine Stellungnahme des Betreibers einzuholen. Der Betreiber ist vertraglich verpflichtet, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Diese hat das Land trotz mehrerer Anfragen bis Redaktionsschluss nicht erteilt.

Gesamtergebnis29,5Download

Lage und Infrastruktur0,0

Entfernung zur nächsten Stadt6,2 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-3,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer1,0

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC9
Anzahl AW pro Dusche9
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung2,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
29.5

quartier-schwarzNÖ36

2326 Maria-Lanzendorf, Bezirk Wien-Umgebung

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Christian K.
  • Unterbringungsform:

    Pension
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    24*
  • Dossier-Besuch:

    19.09.2014
  • Positives:

    • Vollmöblierte und gut eingerichtete Zimmer
    • Guter Umgang des Betreibers
    • Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung 

  • Negatives:

    • Größter Kritikpunkt der AW: Vollverpflegung 

  • Hinweis:

    • *Schätzung durch Asylsuchende

Dossier-Protokoll NÖ34 in Waidhofen an der Ybbs, Niederösterreich

Im Selbstversorgerquartier in Waidhofen an der Ybbs sind mehrere Familien, vornehmlich aus Tschetschenien, untergebracht. Beim Betreten des Gebäudes fallen Schäden und Feuchtigkeit an den Wänden auf, zum Teil gibt es Schimmel. Ebenfalls ragen an mehreren Stellen im Gebäude lose Leitungen aus den Wänden. Aufgrund der Selbstversorgung gibt es hingegen keine Problem mit der Verpflegung, des Weiteren loben die Bewohnerinnen und Bewohner die Betreiber als freundliche Problemlöser. Durch die Lage in Waidhofen an der Ybbs haben die Asylsuchenden zudem viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Deutschkurse werden aber nicht angeboten.

Stellungnahme der Betreiber:

Es wurde versucht, eine Stellungnahme der Betreiber einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich die Betreiber vertraglich verpflichtet haben, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis22,5Download

Lage und Infrastruktur2,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-3,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungka
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVnein

Sanitäranlagen-3,0

Anzahl AW pro WC6
Anzahl AW pro Dusche12
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltnein
Putzmittel zur Verfügung gestelltnein
Putzplannein

Verpflegung-1,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitnein
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung-2,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkursenein
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
22.5

quartier-schwarzNÖ34

3340 Waidhofen an der Ybbs, Bezirk Waidhofen an der Ybbs

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Herbert und Erika H.
  • Unterbringungsform:

    Haus
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    keine Angabe
  • Dossier-Besuch:

    22.08.2013
  • Positives:

    • Städtische Lage
    • Hilfsbereite Betreiber

  • Negatives:

    • Schimmel und Schäden am Gebäude
    • Lose Leitungen 
    • Kein Deutschkurs

Dossier-Protokoll NÖ33 in Waidhofen an der Ybbs, Niederösterreich

In der Asylunterkunft in Waidhofen leben rund 20 Asylsuchende – mehrere Familien, unter anderem aus dem Irak und aus Afghanistan. Die Bewohnerinnen und Bewohner beschreiben die Unterkunft als sauber und ordentlich geführt. Den Umgang der Betreiber nennen sie freundlich und hilfsbereit. Mit der Verpflegung sind die Asylsuchenden ebenfalls zufrieden. Negativ beanstanden sie die abgeschiedene Lage des Gasthauses; es liegt auf einem Berg – es fehlen die Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Deutschkurse werden nicht angeboten.

Stellungnahme der Betreiber:

Es wurde versucht, eine Stellungnahme der Betreiber einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich die Betreiber vertraglich verpflichtet haben, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis26,5Download

Lage und Infrastruktur-2,0

Entfernung zur nächsten Stadt8,4 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungja
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-0,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenka
Augenscheinlicher Schmutzka
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumeja
Heizungka
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVnein

Sanitäranlagen1,0

Anzahl AW pro WC4
Anzahl AW pro Dusche4
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschinenein
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplanja

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung-2,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkursenein
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
26.5

quartier-schwarzNÖ33

3340 Waidhofen an der Ybbs, Bezirk Waidhofen an der Ybbs

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Herbert und Erika H.
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    20*
  • Dossier-Besuch:

    22.08.2013
  • Positives:

    • Hilfsbereite Betreiber
    • Saubere Unterkunft

  • Negatives:

    • Keine Freizeitmöglichkeiten
    • Kein Deutschkurs

  • Hinweis:

    • *Dossier hatte zu diesem Quartier nur beschränkten Zutritt. Die Informationen beruhen auf Angaben der Asylwerbenden. Anzahl AW: Schätzung.

Dossier-Protokoll NÖ31 in Puchenstuben, Niederösterreich

Im Selbstversorgerquartier in Puchenstuben im Bezirk Scheibbs leben sieben Familien aus Albanien, Tschetschenien, Afghanistan und Syrien; insgesamt wohnen hier 26 Asylsuchende in neun Zimmern. Die Räume sind gut ausgestattet. Die zwei Gemeinschaftsduschen im Keller sind nach Geschlechtern getrennt. Laut Asylsuchenden ist die Heizung nur rund zwei Stunden pro Tag eingeschaltet. Das Quartier liegt abgeschieden, die Infrastruktur in der Umgebung mangelhaft. Für die Kinder gibt es weder einen Spielplatz noch sonstige Beschäftigungsmöglichkeiten. Der Umgang des Betreibers sei laut Asylsuchenden unfreundlich und das Taschengeld werde in unregelmäßigen Abständen ausbezahlt. Am 1.10.2013 gab es einen Betreiberwechsel: Herbert E. führt nun das Quartier.

Stellungnahme des Betreibers:

Es wurde versucht, eine Stellungnahme des Betreibers einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich der Betreiber vertraglich verpflichtet hat, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis15,5Download

Lage und Infrastruktur-3,0

Entfernung zur nächsten Stadt13,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,4 km
Auffälligkeiten in der Umgebungja
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-3,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungnein
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer-2,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzenschlecht
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVnein

Sanitäranlagen-2,0

Anzahl AW pro WC5
Anzahl AW pro Dusche25
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauenja
Waschmaschinenein
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltnein
Putzplanja

Verpflegung-1,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitnein
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung-3,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungenka
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesnein
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
15.5

quartier-schwarzNÖ31

3214 Puchenstuben, Bezirk Scheibbs

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Herbert E.*
  • Unterbringungsform:

    Haus
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    26
  • Dossier-Besuch:

    19.08.2013
  • Positives:

    • Saubere Zimmer
    • Gute Ausstattung

  • Negatives:

    • Abgeschiedene Lage mit wenig Infrastruktur
    • Kritik am Umgang des Betreibers*
    • Unregelmäßige Taschengeldauszahlung
    • Nur zwei Stunden täglich warme Heizung

  • Hinweis:

    • * Am 1.10.2013 wechselte der Betreiber. Die Bewertung entstand vor dem Betreiberwechsel.

Dossier-Protokoll NÖ30 in Wilhelmsburg, Niederösterreich

Das Selbstversorgerquartier in Wilhelmsburg im Bezirk St. Pölten-Land beherbergt zwei Familien (neun Asylsuchende) in zwei große Wohnungen. Die Bewohnerinnen und Bewohner kommen aus der Türkei und der Mongolei und leben eigenständig. Es gibt einen Putzplan und Gemeinschaftsräume. Die Lage ist als ideal einzustufen: Es gibt Einkaufsmöglichkeiten sowie ausreichende Bus- und Zugverbindungen nach St. Pölten. Nach Dossier-Informationen wurde das Quartier im September 2013 geschlossen.

Stellungnahme der Betreiber:

„Die Unterkünfte von Verein Wohnen haben keinen Heimcharakter, da sie ganz normale Wohnungen sind, in denen Familien leben. Das sind also keine Unterkünfte, in denen 30 bis 40 Asylsuchende untergebracht sind“, erklärt Hannes Ziselsberger, Obmann und Geschäftsführer von Verein Wohnen auf Dossier-Nachfrage. Der Verein wolle Menschen im Asylverfahren unterstützen, wieder eigenständig und selbstbestimmt zu leben: „Asylsuchende werden im Laufe des Asylverfahrens entmündigt. Durch unsere Wohnungen können sie wieder eine gewisse Grundstruktur in ihr Leben bringen, bis eine Entscheidung vorliegt“, sagt Ziselsberger.

Verein Wohnen bietet rund 100 Wohnungen im Raum St. Pölten an, davon waren zum Zeitpunkt der Recherche 80 belegt. 

Gesamtergebnis35,0Download

Lage und Infrastruktur2,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-1,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängenein
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer1,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVja

Sanitäranlagen1,0

Anzahl AW pro WC5
Anzahl AW pro Dusche5
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplanja

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitja
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung2,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
35

quartier-schwarzNÖ30

3150 Wilhelmsburg, Bezirk St. Pölten-Land

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Verein Wohnen
  • Unterbringungsform:

    Wohnungen
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    9
  • Dossier-Besuch:

    20.08.2013
  • Positives:

    • Gute Lage
    • Saubere, geräumige Wohnungen
    • Gemeinschaftsräume

  • Negatives:

Dossier-Protokoll NÖ29 in Pottenbrunn, Niederösterreich

Im Selbstversorgerquartier in Pottenbrunn bei St. Pölten leben drei Familien. Die insgesamt neun Asylsuchenden leben eigenständig in mehreren sauberen Wohnungen. Zwei Familien teilen sich eine Gemeinschaftsküche. Die Diakonie übernimmt die Monatskarten nach St. Pölten.

Stellungnahme des Betreibers:

„Die Unterkünfte von Verein Wohnen haben keinen Heimcharakter, da sie ganz normale Wohnungen sind, in denen Familien leben. Das sind also keine Unterkünfte, in denen 30 bis 40 Asylsuchende untergebracht sind“, erklärt Hannes Ziselsberger, Obmann und Geschäftsführer von Verein Wohnen auf Dossier-Nachfrage. Der Verein wolle Menschen im Asylverfahren unterstützen, wieder eigenständig und selbstbestimmt zu leben: „Asylsuchende werden im Laufe des Asylverfahrens entmündigt. Durch unsere Wohnungen können sie wieder eine gewisse Grundstruktur in ihr Leben bringen, bis eine Entscheidung vorliegt“, sagt Ziselsberger.

Verein Wohnen bietet rund 100 Wohnungen im Raum St. Pölten an, davon waren zum Zeitpunkt der Recherche 80 belegt. 

Gesamtergebnis30,0Download

Lage und Infrastruktur0,0

Entfernung zur nächsten Stadt6,2 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-0,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer-1,5

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzenschlecht
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVnein

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC4
Anzahl AW pro Dusche4
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitja
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung2,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
30

quartier-schwarzNÖ29

3140 Pottenbrunn, Bezirk St. Pölten-Stadt

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Verein Wohnen
  • Unterbringungsform:

    Wohnungen
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    9
  • Dossier-Besuch:

    18.08.2013
  • Positives:

    • Saubere Unterkunft
    • Sportplatz
    • Infrastruktur vorhanden
  • Negatives:

Dossier-Protokoll NÖ28 in Innermanzing, Niederösterreich

In einem Gasthaus in Innermanzing im Bezirk St. Pölten-Land leben rund 18 männliche Asylsuchende aus Syrien, Afghanistan, Somalia und Gambia. Der Umgang wird als freundlich beschrieben, die Männer werden vollverpflegt. Zwei bis vier Personen wohnen jeweils gemeinsam in einem Zimmer, wo auch Dusche und WC vorhanden sind. Zwei andere Zimmer müssen sich hingegen ein Gemeinschaftsbad teilen, in dem Schimmel zu finden ist. Der Teppichboden am Gang ist sichtbar beschädigt. Vor Ort wird ein Deutschkurs angeboten, Transportmöglichkeiten zum Arzt sind ebenso gegeben.

Stellungnahme der Betreiberin:

Es wurde versucht, eine Stellungnahme der Betreiberin einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich die Betreiberin vertraglich verpflichtet hat, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis30,0Download

Lage und Infrastruktur0,0

Entfernung zur nächsten Stadt5,4 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-2,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,5

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC5
Anzahl AW pro Dusche5
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung1,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungja
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung1,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
30

quartier-schwarzNÖ28

3052 Innermanzing, Bezirk St. Pölten-Land

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Sabine H.
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    18*
  • Dossier-Besuch:

    29.08.2013
  • Positives:

    • Guter Umgang
    • Deutschkurs vor Ort
    • Großer Aufenthaltsraum
  • Negatives:

    • Schimmel im Gemeinschaftsbad
    • Teppichböden am Gang beschädigt
    • Abgeschiedene Lage
  • Hinweis:

    • *Schätzung

Dossier-Protokoll NÖ26 in Stössing, Niederösterreich

In dieser Unterkunft sind 20 Asylsuchende auf zehn Zimmer und drei verschiedene Häuser aufgeteilt. Sie versorgen sich selbst mit Lebensmitteln und verwenden die Gemeinschaftsküchen. Den Bewohnern stehen ein Internetanschluss und Fahrräder zur Verfügung. Eines der Häuser weist starken Schimmelbefall um die Fenster herum und auf den Wänden auf. Die Luftfeuchtigkeit scheint außergewöhnlich hoch zu sein, Matratzen und Sofas fühlen sich feucht an. Wasserflecken an den Decken lassen auf Wasserschäden in der Vergangenheit schließen. Die sanitären Anlagen sind teils sehr alt und grob verschmutzt. Die Bewohner haben sich laut eigenen Aussagen in der Vergangenheit bereits über die Schäden beschwert. Die anderen beiden Häuser sind in einem besseren Zustand. Hier war kein Schimmel zu finden. Laut den Bewohnern ist das Toilettenpapier zu knapp rationiert - auf eine Rolle pro Person für 15 Tage.

Stellungnahme der Betreiber:

Es wurde versucht, eine Stellungnahme der Betreiber einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich die Betreiber vertraglich verpflichtet haben, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis22,5Download

Lage und Infrastruktur0,0

Entfernung zur nächsten Stadt10,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-5,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVnein

Sanitäranlagen-3,0

Anzahl AW pro WC5
Anzahl AW pro Dusche5
Absperrbarnein
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltnein
Putzplannein

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitja
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung1,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
22.5

quartier-schwarzNÖ26

3073 Stössing, Bezirk St. Pölten-Land

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Walter und Regina K.
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    20*
  • Dossier-Besuch:

    29.08.2013
  • Positives:

    • Internetzugang
    • Fahrräder stehen zur Verfügung
  • Negatives:

    • Starker Schimmelbefall
    • Wasserschäden
    • Feuchtes Gemäuer
    • Grober Schmutz in sanitären Anlagen
    • Teils feuchte Matratzen
  • Hinweis:

    • *Schätzung

Dossier-Protokoll NÖ24 in St. Pölten, Niederösterreich

In diesem vom Verein Wohnen betreuten Quartier am Stadtrand von St. Pölten leben 18 Asylsuchende aus Afghanistan, dem Iran, Usbekistan, Armenien und Tschetschenien in sechs Wohnungen. Jede der Wohnungen ist mit Bad, WC, Tischen und Sitzgelegenheiten ausgestattet. Die Wohnungen sind hell und in sehr gutem Zustand. Die Bewohner versorgen sich selbst mit Lebensmitteln. Die Gemeinschaftsküche ist gut ausgestattet und sauber. Im Garten im Innenhof steht eine Schaukel für Kinder. Die Bewohner sind mit ihrer Unterbringung zufrieden. Die Betreuer des Vereins Wohnen werden als sehr freundlich und hilfsbereit wahrgenommen. Die Diakonie organisiert Deutschkurse für die AsylwerberInnen. Die Infrastruktur ist aufgrund der Lage des Hauses in St. Pölten sehr gut.   

Stellungnahme des Betreibers:

„Die Unterkünfte von Verein Wohnen haben keinen Heimcharakter, da sie ganz normale Wohnungen sind, in denen Familien leben. Das sind also keine Unterkünfte, in denen 30 bis 40 Asylsuchende untergebracht sind“, erklärt Hannes Ziselsberger, Obmann und Geschäftsführer von Verein Wohnen auf Dossier-Nachfrage. Der Verein wolle Menschen im Asylverfahren unterstützen, wieder eigenständig und selbstbestimmt zu leben: „Asylsuchende werden im Laufe des Asylverfahrens entmündigt. Durch unsere Wohnungen können sie wieder eine gewisse Grundstruktur in ihr Leben bringen, bis eine Entscheidung vorliegt“, sagt Ziselsberger.

Verein Wohnen bietet rund 100 Wohnungen im Raum St. Pölten an, davon waren zum Zeitpunkt der Recherche 80 belegt. 

Gesamtergebnis30,5Download

Lage und Infrastruktur2,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-1,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungka
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer1,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVja

Sanitäranlagen-1,0

Anzahl AW pro WC5
Anzahl AW pro Dusche5
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltnein
Putzplannein

Verpflegung-1,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitnein
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung1,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
30.5

quartier-schwarzNÖ24

3100 St. Pölten, Bezirk St. Pölten

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Verein Wohnen
  • Unterbringungsform:

    Wohnungen
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    18*
  • Dossier-Besuch:

    06.09.2013
  • Positives:

    • Saubere, helle Wohnungen ohne Schäden
    • Gute Ausstattung 
    • Hilfsbereite Betreuer

  • Negatives:

  • Hinweis:

    • *Schätzung  

Dossier-Protokoll NÖ23 in St. Pölten, Niederösterreich

20132014
Punkte:1228
Betreiber:Peter K.Peter K.
Unterbringungsform: private Unterkunftprivate Unterkunft
Verpflegungsart:VollverpflegungSelbstversorger
Anzahl Asylwerber:25*36
DOSSIER-Besuch:18.08.201318.09.2014
Positives:
  • Garten mit Spielmöglichkeiten für Kinder
  • Neue Matratzen
  • Spielplatz für Kinder
  • Getrennte Sanitäranlagen für Männer und Frauen
  • Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung
Negatives:
  • Kritik an Verpflegung
  • Verdacht auf Schimmelbefall in mehreren Räumen
  • Dusche und Küche in bedenklichem Zustand
  • Rationiertes Warmwasser
  • Unzureichende Beheizung im Winter
  • Knappe Rationierung von Hygieneartikeln
  • Keine Putzmittel 
  • Heizung und Warmwasser von 23:00 bis 06:00 Uhr abgedreht
Hinweis:

*Schätzung

DOSSIER-Protokoll NÖ23 in Unterradlberg, Niederösterreich

Im ehemaligen Gasthof in Unterradlberg, Bezirk St. Pölten, leben derzeit 36 Asylsuchende aus Algerien, Somalia, Tschetschenien und Georgien. In der nunmehr als Selbstversorgerquartier geführten Unterkunft sind ausschließlich Familien untergebracht. Seit dem ersten DOSSIER-Besuch im August 2013 hat sich die Qualität des Quartiers sichtlich verbessert: In den Sanitäranlagen gibt es keinen Schimmel mehr, in der Küche wurden Herd und Kühlschrank erneuert. Allerdings sind nach wie vor Heizung und Warmwasser von 23:00 Uhr abends bis sechs Uhr in der Früh abgeschaltet. Betreiber Peter K. hat zwar renoviert, dennoch wird er das Quartier mit Jahresende zusperren.

Stellungnahme des Betreibers

Es wurde versucht, eine Stellungnahme des Betreibers einzuholen. Der Betreiber ist vertraglich verpflichtet, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis28,0Download

Lage und Infrastruktur0,0

Entfernung zur nächsten Stadt7,1 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,2 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-4,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungnein
Warmwassernein
Gebetsräumeja

Zimmer0,5

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen1,0

Anzahl AW pro WC10
Anzahl AW pro Dusche10
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauenja
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplanja

Verpflegung-1,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitnein
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung2,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
28

quartier-schwarzNÖ23

3105 St. Pölten, Bezirk St. Pölten

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Peter K.
  • Unterbringungsform:

    private Unterkunft
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    36
  • Dossier-Besuch:

    18.09.2014
  • Positives:

    • Spielplatz für Kinder
    • Getrennte Sanitäranlagen für Männer und Frauen
    • Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung 

  • Negatives:

    • Heizung und Warmwasser von 23:00 bis 06:00 Uhr abgedreht 

Dossier-Protokoll NÖ20 in Ybbs, Niederösterreich

Im Ybbser Gasthaus sind 36 Asylsuchende aus Afghanistan, Tschetschenien und Russland untergebracht. Die elf kleinen Appartements sind mit WC, Dusche, Kochnische, Kühlschrank und Waschmaschine sehr gut ausgestattet. Die Herberge macht einen gepflegten Eindruck. Das Essen wird von der Betreiberin zubereitet, jeden Freitag gäbe es außerdem rohe Lebensmittel zum Verkochen. Die Lage in der Ortsmitte von Ybbs bietet eine sehr gute Infrastruktur und Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz. Einmal pro Woche erhalten die Asylsuchenden Deutschunterricht von ehrenamtlich tätigen Ybbsern. Die Bewohner des Gasthofs haben keinerlei Beschwerden bezüglich ihrer Unterkunft.

Stellungnahme der Betreiberin:

Es wurde versucht, eine Stellungnahme der Betreiberin einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich die Betreiberin vertraglich verpflichtet hat, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis29,0Download

Lage und Infrastruktur2,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,3 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-1,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtpläneka
Feuerlöscherja
Notausgängeka
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer-1,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzenschlecht
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC6
Anzahl AW pro Dusche6
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung-1,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungja
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturnein
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung0,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
29

quartier-schwarzNÖ20

3370 Ybbs, Bezirk Melk

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Doris M.
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    36*
  • Dossier-Besuch:

    14.08.2013
  • Positives:

    • Gute Zimmerausstattung
    • Gute Infrastruktur
    • Freundlicher, hilfsbereiter Umgang der Betreiberin
    • Gute Verpflegung
  • Negatives:

  • Hinweis:

    • *Schätzung

Dossier-Protokoll NÖ19 in Wienerbruck/Annaberg, Niederösterreich

Das Bauernhaus liegt inmitten einer Wald- und Wiesenlandschaft. Hier wohnen 16 Asylsuchende aus Indien, Pakistan, Afghanistan und Bangladesch in fünf Zimmern zu je rund 15 Quadratmetern. Die Zimmer sind absperrbar, die sanitären Einrichtungen jedoch nicht. Türstöcke, Betten, Regale und elektrische Leitungen machen einen etwas sanierungsbedürftigen Eindruck. Die Lattenroste der Betten sind teilweise lückenhaft und notdürftig verlegt. Die abgeschiedene Lage macht den Bewohnern hier am meisten zu schaffen – in der näheren Umgebung ist kaum Infrastruktur vorhanden. Selbst ein Arztbesuch ist nur schwer möglich. Die Asylsuchenden werden vollverpflegt und erhalten drei Mahlzeiten am Tag. Frisches Obst werde selten angeboten und Nachschlag gebe es keinen, berichten die Bewohner. Die Betreiberin sei außerdem selten vor Ort. Zum Zeitpunkt der Begehung durch Dossier gaben die Asylsuchenden an, seit sechs Wochen kein Taschengeld mehr erhalten zu haben.

Stellungnahme der Betreiberin:

Es wurde versucht, eine Stellungnahme der Betreiberin einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich die Betreiberin vertraglich verpflichtet hat, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis13,5Download

Lage und Infrastruktur-3,0

Entfernung zur nächsten Stadt11,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-0,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumeja
Heizungka
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVnein

Sanitäranlagen-4,0

Anzahl AW pro WC16
Anzahl AW pro Dusche5
Absperrbarnein
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung-4,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturnein
Essensnachschlagnein

Umgang und Betreuung-5,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkursenein
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesnein
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
13.5

quartier-schwarzNÖ19

3223 Wienerbruck/Annaberg, Bezirk Lilienfeld

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Karin P.
  • Unterbringungsform:

    Privates Haus
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    16
  • Dossier-Besuch:

    21.08.2013
  • Positives:

  • Negatives:

    • Kleine Zimmer
    • Betten in teils schlechtem Zustand
    • Abgeschiedene Lage
    • Unregelmäßige Taschengeldauszahlung
    • Kein Essensnachschlag
    • Arztbesuche schwer möglich

Dossier-Protokoll NÖ17 in Lilienfeld, Niederösterreich

Im Selbstversorgerquartier in Lilienfeld wohnen zwölf Asylsuchende aus Afghanistan und Tschetschenien. Die Unterkunft macht bei der Begehung durch Dossier einen aufgeräumten und sauberen Eindruck. Die sanitären Einrichtungen dürften vor Kurzem neu angeschafft worden sein und sind voll funktionstüchtig. Die Wohnungen sind mit Fernsehern ausgestattet. Die Asylsuchenden bereiten ihr Essen eigenständig in der Gemeinschaftsküche zu. In der Nähe befinden sich ein Fußballplatz und ein Freibad. Alle zwei Wochen kommen Diakonie-Mitarbeiter zu Besuch und lösen etwaige Probleme, was von den Bewohnern geschätzt wird. Einziger Kritikpunkt ist die geringe Anzahl von sanitären Einrichtungen: Den zwölf Bewohnern stehen nur eine Dusche und ein WC zur Verfügung.

Stellungnahme des Betreibers:

Es wurde versucht, eine Stellungnahme des Betreibers einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich der Betreiber vertraglich verpflichtet hat, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis32,0Download

Lage und Infrastruktur1,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,5 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-1,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,5

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen-1,0

Anzahl AW pro WC12
Anzahl AW pro Dusche12
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltnein
Putzmittel zur Verfügung gestelltnein
Putzplannein

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitja
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung1,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
32

quartier-schwarzNÖ17

3180 Lilienfeld, Bezirk Lilienfeld

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Herbert E.
  • Unterbringungsform:

    Private Wohnungen
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    12
  • Dossier-Besuch:

    26.08.2013
  • Positives:

    • Saubere Zimmer und gute Ausstattung
    • Saubere Sanitäranlagen
    • Gute Betreuung
  • Negatives:

    • Eine Dusche und ein WC für zwölf Bewohner

Dossier-Protokoll NÖ16 in Lilienfeld, Niederösterreich

Im Selbstversorgerquartier im niederösterreichischen Lilienfeld leben zehn Asylsuchende aus Tschetschenien und Indien in geräumigen Zwei-Zimmer-Wohnungen. Die zwei Gemeinschaftsduschen und Toiletten sind sauber, der Wintergarten als Aufenthaltsraum komplett eingerichtet. Die Asylsuchenden bezeichnen Betreiber Herbert E. als einen freundlichen Mann, der einen respektvollen Umgangston habe; er betreibt noch weitere Quartiere in Niederösterreich. Die Lage des Quartiers ist ebenfalls gut gewählt, da Lilienfeld über eine funktionierende Infrastruktur verfügt, die Erledigungen des alltäglichen Lebens zulässt.

Stellungnahme des Betreibers:

Es wurde versucht, eine Stellungnahme des Betreibers einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich der Betreiber vertraglich verpflichtet hat, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis32,0Download

Lage und Infrastruktur1,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,6 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-0,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,5

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen-1,0

Anzahl AW pro WC5
Anzahl AW pro Dusche5
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltnein
Putzmittel zur Verfügung gestelltnein
Putzplannein

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitja
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung2,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
32

quartier-schwarzNÖ16

3180 Lilienfeld, Bezirk Lilienfeld

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Herbert E.
  • Unterbringungsform:

    Private Wohnungen
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    10
  • Dossier-Besuch:

    26.08.2013
  • Positives:

    • Gute Lage mit intakter Infrastruktur
    • Geräumige Zwei-Zimmer-Wohnungen
    • Saubere Sanitäranlagen
    • Wintergarten als Aufenthaltsraum
    • Guter Umgang des Betreibers
  • Negatives:

Dossier-Protokoll NÖ15 in Lilienfeld, Niederösterreich

Herbert E. betreibt in Niederösterreich sechs Quartiere. Wie in den anderen Unterkünften, scheint auch hier alles in Ordnung zu sein. Das Quartier wurde von Dossier nicht betreten, da Betreuungspersonen ständig vor Ort sind. Alle Angaben basieren auf Aussagen von Bewohnern, der Kriterienkatalog wurde außerhalb der Unterkunft ausgefüllt.

Stellungnahme des Betreibers

Es wurde versucht, eine Stellungnahme des Betreibers einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich der Betreiber vertraglich verpflichtet hat, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

 

Gesamtergebnis28,5Download

Lage und Infrastruktur2,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,3 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-0,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumeja
Heizungka
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVnein

Sanitäranlagen-5,0

Anzahl AW pro WC25
Anzahl AW pro Dusche25
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltnein
Putzmittel zur Verfügung gestelltnein
Putzplannein

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitja
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung2,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
28.5

quartier-schwarzNÖ15

3180 Lilienfeld, Bezirk Lilienfeld

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Herbert E.
  • Unterbringungsform:

    Ehemaliges Hotel
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    55*
  • Dossier-Besuch:

    26.08.2013
  • Positives:

    • Freundlicher und hilfsbereiter Umgang
    • Gute Ausstattung
    • Gute Infrastruktur
    • Gute Betreuung

  • Negatives:

  • Hinweis:

    • *Schätzung

Dossier-Protokoll NÖ14 in Mitterbach am Erlaufsee, Niederösterreich

Im Vollverpflegungsquartier in Mitterbach am Erlaufsee im Bezirk Lilienfeld sind rund 15 Asylsuchende aus Afghanistan, Indien und dem Iran untergebracht. Sie leben in teilweise überbelegten Zimmern, die Wände weisen Spuren von Schimmelbefall auf. Zwar gibt es in jedem Zimmer eigene Duschen und Toiletten, doch in einem Badezimmer ist das Waschbecken aus der Wand gebrochen, ein anderes Waschbecken weist gravierende Mängel auf. Die Asylsuchenden beschweren sich heftig über die Qualität des Verpflegung: Die Speisen seien teilweise ungenießbar, die Portionen fallen manchmal zu klein aus, Nachschlag gebe es nicht. Die Betreiberin beschreiben die Asylsuchenden als wenig hilfsbereit.

Stellungnahme der Betreiberin:

Es wurde versucht, eine Stellungnahme der Betreiberin einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich die Betreiberin vertraglich verpflichtet hat, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis20,5Download

Lage und Infrastruktur0,0

Entfernung zur nächsten Stadt4,7 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-3,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer-1,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzenschlecht
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC4
Anzahl AW pro Dusche4
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschinenein
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung-6,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag1
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturnein
Essensnachschlagnein

Umgang und Betreuung1,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
20.5

quartier-schwarzNÖ14

3224 Mitterbach am Erlaufsee, Bezirk Lilienfeld

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Barbara H.
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    15*
  • Dossier-Besuch:

    21.08.2013
  • Positives:

  • Negatives:

    • Verdacht auf Schimmelbefall an Zimmerwänden
    • Teilweise überbelegte Zimmer
    • Kritik an Verpflegung
    • Kritik am Umgang der Betreiberin
  • Hinweis:

    • *Schätzung

Dossier-Protokoll NÖ13 in Ramsau, Niederösterreich

DOSSIER-Protokoll NÖ13 in Ramsau, Niederösterreich

Im Gasthaus G. in Ramsau, Bezirk Lilienfeld, sind keine Asylsuchenden mehr untergebracht. Das Quartier wurde nach der Erstveröffentlichung von DOSSIER-Recherchen geschlossen. Der ehemalige Betreiber wollte trotz mehrerer Anfragen keine Stellungnahme abgeben.

Gesamtergebnis30,0Download

Lage und Infrastruktur0,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,0 km
Auffälligkeiten in der Umgebung
Spielplatz
Arztbesuche möglich

Gebäude0,0

Baufällig
Augenscheinliche Schäden
Augenscheinlicher Schmutz
Fluchtpläne
Feuerlöscher
Notausgänge
Aufenthaltsräume
Heizung
Warmwasser
Gebetsräume

Zimmer0,0

Familien gemeinsam in Zimmer
AW können Zimmer gestalten
Zimmer absperrbar
Zustand der Matratzen
Einrichtung: 
Tische
Stühle
Couch
TV

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC0
Anzahl AW pro Dusche0
Absperrbar
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauen
Waschmaschine
Frische Handtücher
Frisches Bettzeug
Klopapier zur Verfügung gestellt
Putzmittel zur Verfügung gestellt
Putzplan

Verpflegung0,0

Art der Verpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung0,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungen
Beschwerdesystem
Unfreiwillige Arbeit
Betreuungsperson vor Ort
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AW
Deutschkurse
Korrekte Auszahlung des Taschengeldes
AW können Unterkunft verlassen
Öffnungszeiten der Unterkunft
Bewachung, Security Personal
Hausordnung
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekannt
Mehrsprachig
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung
30

quartier-schwarzNÖ13

3172 Ramsau, Bezirk Lilienfeld

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

  • Unterbringungsform:

  • Verpflegungsart:

  • Anzahl Asylwerber:

  • Dossier-Besuch:

    18.09.2014
  • Positives:

  • Negatives:

Dossier-Protokoll NÖ11 in Hainfeld, Niederösterreich

Im Bezirk Lilienfeld liegt die Stadtgemeinde Hainfeld, in der knapp 60 Asylwerberinnen und Asylwerber untergebracht sind. Das Selbstversorgerquartier wird von Helma W. geführt, die von den Asylsuchenden als eine freundliche und hilfsbereite Person bezeichnet wird. Doch die Zimmer der Asylsuchenden sind teilweise überbelegt, mit alten Möbeln ausgestattet und auch die Gänge sind mit Gerümpel verstellt. Zudem gibt es zu wenige Sanitäranlagen für die große Anzahl der untergebrachten Asylsuchenden. Die Unterkunft liegt zwar stadtnah, aber dennoch abgeschieden am Waldrand.

Stellungnahme der Betreiberin:

Es wurde versucht, eine Stellungnahme der Betreiberin einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich die Betreiberin vertraglich verpflichtet hat, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis22,5Download

Lage und Infrastruktur0,0

Entfernung zur nächsten Stadt5,7 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,5 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude0,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumeja
Heizungka
Warmwasserja
Gebetsräumeja

Zimmer0,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVnein

Sanitäranlagen-6,0

Anzahl AW pro WC15
Anzahl AW pro Dusche15
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltnein
Putzmittel zur Verfügung gestelltnein
Putzplannein

Verpflegung-1,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitnein
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung-1,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkursenein
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
22.5

quartier-schwarzNÖ11

3170 Hainfeld, Bezirk Lilienfeld

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Helma W.
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    61*
  • Dossier-Besuch:

    28.08.2013
  • Positives:

    • Freundlicher Umgang
  • Negatives:

    • Hohe Belegung
    • Geringe Anzahl an Sanitäranlagen
    • Abgeschiedene Lage
  • Hinweis:

    • *Schätzung

Dossier-Protokoll NÖ10 in Stiefern, Niederösterreich

Im Selbstversorgerquartier in Stiefern im Bezirk Krems-Land sind sieben Asylsuchende aus Afghanistan in mehreren privaten Wohnungen untergebracht. Die Asylsuchenden leben eigenständig, Betreiberin Melitta S. kommt einmal pro Woche in die Unterkunft. Als Ansprechperson sei sie aber jederzeit erreichbar, berichten die Asylsuchenden. Die Wohnungen sind sauber, in den Badezimmern sind jedoch leichte Schimmelspuren zu sehen. Die Lage des Quartiers ist als nicht ideal einzustufen: Stiefern ist eine Gemeinde mit rund 250 Einwohnern und verfügt demnach nur über rudimentäre Infrastruktur. 

Stellungnahme der Betreiberin:

Es wurde versucht, eine Stellungnahme der Betreiberin einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich die Betreiberin vertraglich verpflichtet hat, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis26,0Download

Lage und Infrastruktur-1,0

Entfernung zur nächsten Stadt7,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation2,0 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-3,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängenein
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer1,0

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVja

Sanitäranlagen-1,0

Anzahl AW pro WC4
Anzahl AW pro Dusche4
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltnein
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitja
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung0,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
26

quartier-schwarzNÖ10

3562 Stiefern, Bezirk Krems-Land

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Melitta S.
  • Unterbringungsform:

    Private Wohnungen
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    7
  • Dossier-Besuch:

    12.08.2013
  • Positives:

    • Große und saubere Zimmer
    • Freundlicher und hilfsbereiter Umgang
  • Negatives:

    • Abgeschiedene Lage
    • Leichte Schimmelspuren in den Badezimmern

Dossier-Protokoll NÖ9 in Spitz, Niederösterreich

Im Selbstversorgerquartier in Spitz leben zwölf Asylwerberinnen und Asylwerber aus Tschetschenien und Nigeria in großräumigen Zwei-Zimmer-Wohnungen. Ihre Unterkunft ist komplett eingerichtet, sowohl das Stiegenhaus als auch die Zimmer sind sauber. In jeder Wohnung gibt es eine Dusche sowie eine Toilette, einzig die Waschmaschine am Gang wird gemeinschaftlich benützt. Die Asylsuchenden bezeichnen die Betreiberin Melitta S. als eine freundliche Person, zu der sie aber keinen regelmäßigen Kontakt hätten.

Stellungnahme der Betreiberin:

Es wurde versucht, eine Stellungnahme der Betreiberin einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich die Betreiberin vertraglich verpflichtet hat, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis26,5Download

Lage und Infrastruktur0,0

Entfernung zur nächsten Stadt9,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-0,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer1,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVja

Sanitäranlagen-3,0

Anzahl AW pro WC5
Anzahl AW pro Dusche5
Absperrbarnein
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltnein
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitja
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung-1,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
26.5

quartier-schwarzNÖ9

3620 Spitz, Bezirk Krems-Land

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Melitta S.
  • Unterbringungsform:

    Private Wohnungen
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    12
  • Dossier-Besuch:

    15.08.2013
  • Positives:

    • Saubere Zimmer
    • Gute Ausstattung
    • Freundlicher Umgang
  • Negatives:

Dossier-Protokoll NÖ8 in Mühldorf, Niederösterreich

20132014
Punkte:1130,5
Betreiberin:Elfriede MedlingerElfriede Medlinger
Unterbringungsform: ehemaliges Gasthausehemaliges Gasthaus
Verpflegungsart:VollverpflegungSelbstversorger
Anzahl Asylwerber:14*19
DOSSIER-Besuch:13.08.201318.09.2014
Positives:
  • Vollmöblierte und gut eingerichtete Zimmer
  • Guter Umgang der Betreiberin; AW bezeichnen sie als hilfsbereit und nett
  • Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung
Negatives:
  • Schimmel in Sanitäranlagen und Schlafzimmern
  • Schwere Kritik am Umgang der Betreiberin
  • Zimmer in schlechtem Zustand
  • Schlechte Verpflegung
  • Leichte Schimmelspuren in den Sanitäranlagen
Hinweis:

*Schätzung

DOSSIER-Protokoll NÖ8 in Mühldorf, Niederösterreich

Im niederösterreichischen Mühldorf sind in der Pension von Elfriede Medlinger 19 Asylsuchende aus Indien, Iran und der Ukraine untergebracht. In der Unterkunft leben ausschließlich Familien in gut eingerichteten Zwei-Zimmer-Wohnungen. Das ehemalige Gasthaus wird als Selbstversorgerquartier geführt und die Asylsuchenden können in einer komplett eingerichteten Küche kochen. Im Vergleich zum DOSSIER-Besuch im August 2013 wird die Unterkunft nunmehr als Selbstversorgerquartier geführt – zur Zufriedenheit der Bewohnerinnen und Bewohner. Verbessert wurden auch einige der Mängel: es gibt nun keinen Schimmel mehr in den Schlafräumen, in den Sanitäranlagen hingegen sind leichte Schimmelspuren zu erkennen. Im Stiegenhaus sind die Löcher in der Wand repariert und auch der Umgang der Betreiberin sei besser geworden: Die Asylsuchenden beschreiben Elfriede Medlinger nun als hilfsbereite und nette Person.

Stellungnahme der Betreiberin

Trotz der strengen Kommunikationspolitik des Landes Niederösterreich, bei der Betreiberinnen und Betreiber nicht ohne Zustimmung des Landes mit Medien sprechen dürfen, möchte sich Betreiberin Elfriede Medlinger zu den DOSSIER-Recherchen äußern. „Nach Ihrem Bericht hat mich die Landesregierung sofort kontaktiert. Daraufhin habe ich die Pension für drei Monate geschlossen und alles renoviert“, sagt Medlinger. Sie sei aber nicht alleine für die Schäden verantwortlich: Laufend seien Renovierungsarbeiten notwendig, da die Asylsuchenden nicht ordnungsgemäß mit den Einrichtungsgegenständen umgehen würden. „Mit 11,50 Euro pro Person und Tag ist es unmöglich, die laufenden Kosten zu decken. Das ist ein Nullsummenspiel für mich“, sagt Medlinger.

Gesamtergebnis30,5Download

Lage und Infrastruktur-3,0

Entfernung zur nächsten Stadt13,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,2 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-0,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer1,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC5
Anzahl AW pro Dusche5
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitja
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung3,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
30.5

quartier-schwarzNÖ8

3622 Mühldorf, Bezirk Krems-Land

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Elfriede Medlinger
  • Unterbringungsform:

    ehemaliges Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    19
  • Dossier-Besuch:

    18.09.2014
  • Positives:

    • Vollmöblierte und gut eingerichtete Zimmer
    • Guter Umgang der Betreiberin; AW bezeichnen sie als hilfsbereit und nett
    • Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung

  • Negatives:

    •  Leichte Schimmelspuren in den Sanitäranlagen

Dossier-Protokoll NÖ7 in Hadersdorf-Kammern, Niederösterreich

In Hadersdorf-Kammern im Bezirk Krems-Land leben rund 19 Asylwerber aus Afghanistan, Somalia und Marokko. Die Unterkunft besteht aus kleinen Zwei-Zimmer-Wohnungen, die komplett eingerichtet sind. In den Duschen ist Schimmelbefall erkennbar. Die Unterkunft wird als Vollverpflegungsquartier geführt, die Betreiberin gibt den Asylsuchenden aber auch rohe Lebensmittel, die sie selbst verkochen können.

Stellungnahme der Betreiberin:

Es wurde versucht, eine Stellungnahme der Betreiberin einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich die Betreiberin vertraglich verpflichtet hat, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis21,5Download

Lage und Infrastruktur0,0

Entfernung zur nächsten Stadt10,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-2,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer-1,5

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzenschlecht
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC4
Anzahl AW pro Dusche4
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschinenein
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung-4,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag1
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagnein

Umgang und Betreuung-0,5

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
21.5

quartier-schwarzNÖ7

3493 Hadersdorf-Kammern, Bezirk Krems-Land

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Brigitte B.
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    19*
  • Dossier-Besuch:

    12.08.2013
  • Positives:

    • Gute Ausstattung der Zimmer
    • Große Aufenthaltsräume
    • Guter Umgang der Betreiberin
  • Negatives:

    • Schimmelbefall in Duschen und Toiletten
  • Hinweis:

    • *Schätzung

Dossier-Protokoll NÖ6 in Krems an der Donau, Niederösterreich

Das Selbstversorgerquartier liegt am Stadtrand von Krems, rund 20 Asylwerberinnen und Asylwerber aus Tschetschenien, Armenien und Afghanistan leben hier. Das Gebäude ist von außen baufällig. Großflächig bröckelt der Verputz ab und auch die Fenster sind nicht ordentlich verbaut. In der gesamten Unterkunft gibt es lose Leitungen. Der größte Missstand in dieser Unterkunft ist aber die Ungezieferplage. Die Betreiberin Melitta S. hätte bereits Kammerjäger geholt, um die Plage zu beseitigen, doch es habe nicht genützt, berichten die Asylsuchenden. Sie sprechen aber auch von einem guten Umgang der Betreiberin und beschreiben diese als freundliche und nette Person.

Stellungnahme der Betreiberin:

Es wurde versucht, eine Stellungnahme der Betreiberin einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich die Betreiberin vertraglich verpflichtet hat, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis29,0Download

Lage und Infrastruktur2,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-4,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer1,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVja

Sanitäranlagen-1,0

Anzahl AW pro WC9
Anzahl AW pro Dusche9
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltnein
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitja
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung1,5

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
29

quartier-schwarzNÖ6

3500 Krems an der Donau, Bezirk Krems an der Donau (Stadt)

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Melitta S.
  • Unterbringungsform:

    Wohnungen
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    20*
  • Dossier-Besuch:

    13.08.2013
  • Positives:

    • Guter Umgang
    • Deutschkurse
  • Negatives:

    • Ungeziefer
    • Schäden an Verputz und Fenstern
    • Lose Leitungen
  • Hinweis:

    • *Schätzung

Dossier-Protokoll NÖ4 in Schrems, Niederösterreich

Ähnlich wie in NÖ2 und NÖ3 wohnen die Asylsuchenden in der Schremser Unterkunft von Betreiber Herbert E. in geräumigen und hellen Wohnungen. Es handelt sich um ein Selbstversorgerquartier. Die Asylsuchenden leben in Zwei-Zimmer-Wohnungen, die komplett eingerichtet sind und haben zudem eine eigene Küche und ein eigenes Badezimmer. Betreiber E. hat für seine sechs Quartiere eine Mitarbeiterin angestellt, die die erste Anlaufstelle bei alltäglichen Schwierigkeiten der Asylsuchenden ist. Sie wird von den Asylwerberinnen und Asylwerbern als eine freundliche und hilfsbereite Person beschrieben.

Stellungnahme des Betreibers:

Es wurde versucht, eine Stellungnahme des Betreibers einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich der Betreiber vertraglich verpflichtet hat, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis30,5Download

Lage und Infrastruktur2,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-2,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängenein
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,5

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVnein

Sanitäranlagen-2,0

Anzahl AW pro WC6
Anzahl AW pro Dusche6
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltnein
Putzmittel zur Verfügung gestelltnein
Putzplannein

Verpflegung-1,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitnein
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung3,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWka
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
30.5

quartier-schwarzNÖ4

3943 Schrems, Bezirk Gmünd

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Herbert E.
  • Unterbringungsform:

    Private Wohnungen
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    43*
  • Dossier-Besuch:

    27.08.2013
  • Positives:

    • Gute Infrastruktur in städtischer Lage
    • Geräumige, helle Wohnungen
    • Gute Betreuung
  • Negatives:

  • Hinweis:

    • *Schätzung

Dossier-Protokoll NÖ3 in Amaliendorf, Niederösterreich

In dem sauberen und großen Einfamilienhaus in Amaliendorf im Bezirk Gmünd lebt eine sechsköpfige Familie aus Afghanistan. Die Unterkunft hat sechs geräumige und ordentliche Zimmer, die komplett eingerichtet sind. Am Tag des Dossier-Besuches standen viele Umzugskartons im Eingangsbereich, da die Familie ihren positiven Bescheid erhalten hat und nun in eine größere Stadt ziehen will.

Stellungnahme des Betreibers:

Es wurde versucht, eine Stellungnahme des Betreibers Herbert E. einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich der Betreiber vertraglich verpflichtet hat, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis30,5Download

Lage und Infrastruktur0,0

Entfernung zur nächsten Stadt4,5 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-1,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöschernein
Notausgängenein
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer1,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVja

Sanitäranlagen-2,0

Anzahl AW pro WC6
Anzahl AW pro Dusche6
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltnein
Putzmittel zur Verfügung gestelltnein
Putzplannein

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitja
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung3,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWka
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
30.5

quartier-schwarzNÖ3

3872 Amaliendorf, Bezirk Gmünd

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Herbert E.
  • Unterbringungsform:

    Einfamilienhaus
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    6*
  • Dossier-Besuch:

    27.08.2013
  • Positives:

    • Geräumige, helle Zimmer
    • Garten
    • Transport zu Deutschkursen
  • Negatives:

    • Defekte Heizkörper (Betreiber stellt Heizstrahler zur Verfügung)
  • Hinweis:

    • *Am Tag des Dossier-Besuches sind die Asylsuchenden aus der Unterkunft ausgezogen. Die Anzahl der Asylwerbenden kann sich demnach verändert haben.

Dossier-Protokoll NÖ2 in Heidenreichstein, Niederösterreich

In Heidenreichstein im Bezirk Gmünd wohnt eine Familie aus Tschetschenien in einer privaten Wohnung. Es handelt sich um ein Selbstversorger-Quartier. Die Zwei-Zimmer-Wohnung ist schlicht, aber komplett eingerichtet. Herbert E. betreibt in Niederösterreich mehrere Asylunterkünfte.

Stellungnahme des Betreibers:

Es wurde versucht, eine Stellungnahme des Betreibers einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich der Betreiber vertraglich verpflichtet hat, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis30,5Download

Lage und Infrastruktur2,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-1,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöschernein
Notausgängenein
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,5

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen-2,0

Anzahl AW pro WC5
Anzahl AW pro Dusche5
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltnein
Putzmittel zur Verfügung gestelltnein
Putzplannein

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitja
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung1,5

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemka
Unfreiwillige Arbeitka
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWka
Deutschkurseka
Korrekte Auszahlung des Taschengeldeska
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungka
30.5

quartier-schwarzNÖ2

3860 Heidenreichstein, Bezirk Gmünd

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Herbert E.
  • Unterbringungsform:

    Wohnung
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    5
  • Dossier-Besuch:

    27.08.2013
  • Positives:

    • Die Wohnung ist sauber, aufgeräumt und mit allem eingerichtet, was zum alltäglichen Leben notwendig ist
  • Negatives:

Dossier-Protokoll NÖ1 in Opponitz, Niederösterreich

Im diesem Gasthof in Opponitz im Bezirk Amstetten wohnen rund 60 AsylwerberInnen aus Afghanistan, dem Iran, Albanien, Tschetschenien und Syrien. Das von Dossier besuchte Zimmer ist mit Betten, Dusche, WC, Sitzgelegenheiten, einem Fernseher und Balkon gut ausgestattet. An der Wand hinter dem Kopfende eines Bettes ist starker Schimmelbefall zu sehen. Die angetroffenen AsylwerberInnen sind mit der Unterbringung größtenteils zufrieden. Die Stiegenhäuser und Aufenthaltsräume sind sauber, den Bewohnern werden Deutschkurse angeboten. Kritik üben sie an der abgeschiedenen Lage und an der Verpflegung. Dossier konnte sich davon überzeugen, dass die Portionen relativ klein sind. Die AsylwerberInnen berichten, es gebe keinen Nachschlag.

Stellungnahme des Betreibers:

Es wurde versucht, eine Stellungnahme des Betreibers einzuholen. Das war aber nicht möglich, weil sich der Betreiber vertraglich verpflichtet hat, vor Gesprächen mit Journalistinnen und Journalisten die Genehmigung des Landes einzuholen. Bis Redaktionsschluss hat das Land diese Genehmigung nicht erteilt.

Gesamtergebnis22,0Download

Lage und Infrastruktur-3,0

Entfernung zur nächsten Stadt9,1 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation5,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungja
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-2,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumeja
Heizungka
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,5

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVnein

Sanitäranlagen-1,0

Anzahl AW pro WC3
Anzahl AW pro Dusche3
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschinenein
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung-2,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagnein

Umgang und Betreuung0,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
22

quartier-schwarzNÖ1

3342 Opponitz, Bezirk Amstetten

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Franz T.
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    60*
  • Dossier-Besuch:

    22.08.2013
  • Positives:

    • Sauberes Stiegenhaus
    • Dusche und WC in jedem Zimmer
    • Deutschkurs
  • Negatives:

    • Schimmel in Bädern und Wohnräumen
    • Abgeschiedene Lage
    • Kein Essensnachschlag
  • Hinweis:

    • *Schätzung (ungenau, weil viele Asylsuchende und unübersichtliches Quartier) 

Dossier-Protokoll SB26 in Ramingstein, Salzburg

15 Asylwerber aus Pakistan, Iran, Afghanistan und Syrien sind zurzeit in Ramingstein, einer Gemeinde im Salzburger Bezirk Tamsweg, untergebracht. In der knapp 1.000-Einwohner-Gemeinde gibt es kaum Einkaufsmöglichkeiten. Die Unterkunft selbst ist sauber, die Zimmer sind voll möbliert. Auch ein geräumiger Aufenthaltsraum steht den Asylsuchenden zur Verfügung.

Allerdings beschweren sich die Asylsuchenden über fehlende Freizeitgestaltungsmöglichkeiten und die schlechte Verkehrsanbindung. Lautstark kritisieren sie auch das Essen und den Umgang der Betreiberin. Sie schreie viel mit ihnen, sei unfreundlich und melde jeden Streit „augenblicklich“ der Landesregierung. 

Stellungnahme des Betreibers

Als Dossier Betreiberin Ewa Chilinska-Baftija mit den Vorwürfen konfrontiert, zeigt sie sich schockiert und streitet diese heftig ab. Sie spricht von unwahren Aussagen der Asylsuchenden und lädt Dossier in ihre Pension. Seit dem ersten Dossier-Besuch im September 2013 hat die Betreiberin Zimmer neu ausgemalt, kleine Schäden an Waschbecken und Dusche repariert und Bügeleisen für jedes Zimmer bereitgestellt.

Auseinandersetzungen mit den Asylsuchenden streitet sie nicht ab. Im Gegenteil: Chilinska-Baftija erzählt, dass sich einige nicht an die Regeln halten würden. Solche melde sie der Landesregierung und auch der Caritas. Die Konsequenz: Aus dem Büro der Grundversorgungsstelle verschicken Mitarbeiterinnen infolgedessen Briefe, in denen mit der Entlassung aus der Grundversorgung gedroht wird. Diese Briefe werden versandt, ohne den Wahrheitsgehalt der vorgebrachten Vorwürfe zu überprüfen.

Gesamtergebnis28,0Download

Lage und Infrastruktur-2,0

Entfernung zur nächsten Stadt28,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-0,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer-0,5

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC2
Anzahl AW pro Dusche2
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung-2,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung0,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemnein
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
28

quartier-schwarzSB26

5591 Ramingstein, Bezirk Tamsweg

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Ewa Chilinska-Baftija
  • Unterbringungsform:

    Pension
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    15
  • Dossier-Besuch:

    09.12.2013
  • Positives:

    • Großer Aufenthaltsraum mit Billardtisch
    • Saubere und gut eingerichtete Zimmer
    • Betreuungsperson immer vor Ort

  • Negatives:

    • Abgelegene Lage mit spärlicher Infrastruktur 
    • Kritik am Umgang der Betreiberin
    • Asylsuchende beschweren sich über das Essen

  • Hinweis:

    • Dossier besuchte die Unterkunft zweimal: 17.09.2013 und 09.12.2013 

Dossier-Protokoll SB22 in Salzburg, Salzburg

Die Unterkunft SB 22 ist ein Mehrfamilienhaus am Salzburger Stadtrand. Hier sind 13 Asylwerber aus Pakistan und Afghanistan untergebracht. In der aufgeräumten Unterkunft leben sie auf zwei Stockwerken und benützen den dazugehörigen Garten. In jedem Stock gibt es eine große Küche mit einer Sitzecke und saubere Gemeinschaftsduschen und Toiletten.

Zwei bis drei Asylsuchende teilen sich ein geräumiges Zimmer. Im Keller gibt es zwei Einzelzimmer, die jene Asylwerber bekommen, die Ruhe haben wollen. Die Asylsuchenden leben weitgehend eigenständig und versorgen sich selbst. Quartierbetreiber Kurt Seer bezeichnen sie als „freundlichen und hilfsbereiten Mann“.

Stellungnahme des Betreibers

Betreiber Kurt Seer stimmt mit den Dossier-Ergebnissen überein.

Gesamtergebnis31,5Download

Lage und Infrastruktur2,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,2 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-1,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängenein
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer-1,5

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarnein
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVnein

Sanitäranlagen1,0

Anzahl AW pro WC6
Anzahl AW pro Dusche6
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplanja

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitja
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung1,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWka
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
31.5

quartier-schwarzSB22

5020 Salzburg, Bezirk Salzburg (Stadt)

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Kurt Seer
  • Unterbringungsform:

    Mehrfamilienhaus
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    13
  • Dossier-Besuch:

    19.09.2013
  • Positives:

    • Große, helle Zimmer
    • Saubere Unterkunft
    • Guter Umgang

  • Negatives:

Dossier-Protokoll SB17 in Salzburg, Salzburg

20132014
Punkte:15,534,5
Betreiber:Manfred I.Jakob Fieg
Unterbringungsform: PrivathausPrivathaus
Verpflegungsart:SelbstversorgerSelbstversorger
Anzahl Asylwerber:50*57
DOSSIER-Besuch:19.09.201311.09.2014
Positives:
  • Gute Lage in der Stadt Salzburg
  • Gute Lage
  • 2 Aufenthaltsräume
  • Neue Parkettböden und frisch renovierte Badezimmer
  • Gute Matratzen
  • Vollständig eingerichtete Zimmer und Küche
  • Möglichkeiten Freizeitgestaltung
  • Guter Umgang des Betreibers
  • Negatives:
  • Überbelegte Zimmer
  • Wasserschäden im Haus
  • Schimmel in den Bädern
  • Heizung nur in der Nacht
  • Warmwasser nur etwa sechs Stunden am Tag
  • Quartier ist in der Nacht geschlossen


Hinweis:

*Schätzung

DOSSIER-Protokoll SB17 in Salzburg Stadt, Salzburg

In der Asylunterkunft in Salzburg Stadt, in der zurzeit 35 Asylsuchende aus Afghanistan, Syrien und Somalia untergebracht sind, ist so gut wie alles anders. Seit dem DOSSIER-Besuch im September 2013 gibt es einen neuen Betreiber: Jakob Fieg hat die Unterkunft übernommen und vollständig renoviert. Es gibt neue Parkettböden in der gesamten Unterkunft, neu verflieste Badezimmer mit neuen Duschen, vollständig eingerichtete Zimmer und eine komplett ausgestattete Küche. Die Bewohner berichten von einem sehr guten Umgang mit dem Betreiber.

Stellungnahme des Betreibers

Jakob Fieg hat das Quartier in Salzburg Stadt im August 2014 eröffnet, nachdem seine Eltern das Haus vom vorherigen Quartiersbetreiber Manfred I. gekauft hatten. „Ich habe davor nie etwas mit Asylsuchenden zu tun gehabt, doch jetzt, wo ich ein Asylheim führe, fühle ich mich der Aufgabe gewachsen“, sagt Fieg. Das Quartier sei bei der Übernahme in einem sehr schlechten Zustand gewesen, „wir haben alles neu machen müssen“. Anfänglich habe es Probleme mit den Nachbarn gegeben: „Sie hatten Sorge, dass das Quartier weiterhin in dem desolaten Zustand weitergeführt wird“, doch mittlerweile gebe es ein freundschaftliches Miteinander zwischen den Bewohnern des Asylheims und den Nachbarn.

Gesamtergebnis34,5Download

Lage und Infrastruktur2,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude0,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtpläneja
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer-1,5

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarnein
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen1,0

Anzahl AW pro WC8
Anzahl AW pro Dusche8
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplanja

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitja
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung3,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
34.5

quartier-schwarzSB17

5020 Salzburg, Bezirk Salzburg Stadt

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Jakob Fieg
  • Unterbringungsform:

    Privathaus
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    35
  • Dossier-Besuch:

    11.09.2014
  • Positives:

    • Gute Lage
    • 2 Aufenthaltsräume
    • Neue Parkettböden und frisch renovierte Badezimmer
    • Gute Matratzen
    • Vollständig eingerichtete Zimmer und Küche
    • Möglichkeiten Freizeitgestaltung
    • Guter Umgang des Betreibers 

  • Negatives:

Dossier-Protokoll SB14 in St. Michael im Lungau, Salzburg

20132014
Punkte:1427
Betreiberin:Angelika GruberAngelika Gruber
Unterbringungsform: GasthausGasthaus
Verpflegungsart:TeilverpflegungTeilverpflegung
Anzahl Asylwerber:40*40
DOSSIER-Besuch:17.09.201312.09.2014
Positives:
  • Gute Matratzen
    Vollmöblierte Zimmer
    Guter Umgang der Betreiberin
    Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung

Negatives:
  • Kleine Zimmer, teilweise ohne Betten
  • Schimmel in der Gemeinschaftsdusche
  • Kein Kühlschrank
  • Eine Waschmaschine für 40 Personen
  • Spärlich eingerichtete Küche
Hinweis:

*Schätzung

DOSSIER-Protokoll SB14 in St. Michael, Salzburg

Im Quartier in St. Michael leben derzeit 40 Asylsuchende aus Mazedonien, Syrien, Afghanistan und Serbien. Die Familien sind in gut ausgestatteten Zwei-Zimmer-Wohnungen untergebracht. Die Zustände in der Unterkunft haben sich seit dem DOSSIER-Erstbesuch im September 2013 deutlich verbessert: Die Zimmer sind mit teils neuen und stabilen Betten ausgestattet, der Schimmel in der Gemeinschaftsdusche wurde beseitigt und es gibt Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung sowie gratis Internet. Zudem gibt es eine neue Waschmaschine. Die Asylsuchenden berichten von einem sehr guten Verhältnis zur Betreiberin Angelika Gruber. Als einziger Kritikpunkt ist die schlecht ausgestattete Küche anzuführen: In einem Aufenthaltsraum steht in einem Eck ein Herd mit einem Ofen, Kühlschränke stehen in den Zimmern der Asylsuchenden.

Stellungnahme der Betreiberin

Betreiberin Angelika Gruber führt das Quartier in St. Michael seit zehn Jahren. „Wenn man sich dazu entschließt, Asylsuchende unterzubringen, dann gibt es sowohl Positives als auch Negatives. Doch im Großen und Ganzen macht mir die Aufgabe Spaß und ich verstehe mich gut mit den Asylsuchenden“, sagt Gruber. Sie habe nicht erst nach dem DOSSIER-Erstbesuch im September 2013 Renovierungsarbeiten durchgeführt, denn „das passiert bei uns laufend“. Auf Empfehlung der Caritas hat Angelika Gruber ihr Quartier vor Jahren von Vollverpflegung auf Teilverpflegung umgestellt, damit die Asylsuchenden zwei Mahlzeiten am Tag selbst zubereiten können. Angesprochen auf die spärlich eingerichtete Küche sagt Gruber: „Es ist schon länger in Planung, die Kochecke weiter auszubauen. Das werden wir bald in Angriff nehmen. Hier kochen aber nur vier bis fünf Personen, die restlichen Asylsuchenden haben Küchen direkt in ihren Appartements.“

Gesamtergebnis27,0Download

Lage und Infrastruktur-2,0

Entfernung zur nächsten Stadt23,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,2 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-3,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtpläneja
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer-0,5

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVnein

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC8
Anzahl AW pro Dusche8
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung-1,0

Art der VerpflegungTeilversorgung
Zustandschlecht
Herdja
Ofenja
Kühlschranknein
Sitzgelegenheitja
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag1
Einbindung in die Essensplanungja
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung2,5

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
27

quartier-schwarzSB14

5582 St. Michael im Lungau, Bezirk Tamsweg

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Angelika Gruber
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Teilververpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    40
  • Dossier-Besuch:

    12.09.2014
  • Positives:

    • Gute Matratzen
    • Vollmöblierte Zimmer
    • Guter Umgang der Betreiberin
    • Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung 

  • Negatives:

    • Spärlich eingerichtete Küche 

Dossier-Protokoll SB13 in Hallein, Salzburg

Im Gasthaus von Christina S. leben zurzeit 13 Männer aus dem Irak, Tschetschenien und Afghanistan. Die Zimmer sind klein, die Räume muffig. Noch auffälliger ist der schlechte Zustand der Duschen: Schimmel und abgeblätterter Verputz an der Decke. Die Asylwerber beschweren sich über die Verpflegung: Dosenfisch und teilweise verschimmeltes Brot solle es zum Abendessen geben.

Stellungnahme der Betreiberin

Auf Nachfrage erklärt Betreiberin Christine S., die Asylsuchenden seien an den Zuständen in den Duschen selbst Schuld. Zudem käme sie mit den Renovierungsarbeiten nicht mehr nach.

Gesamtergebnis21,0Download

Lage und Infrastruktur2,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-4,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöschernein
Notausgängenein
Aufenthaltsräumenein
Heizungka
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,0

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVnein

Sanitäranlagen-1,0

Anzahl AW pro WC7
Anzahl AW pro Dusche13
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschinenein
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplanja

Verpflegung-2,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturka
Essensnachschlagnein

Umgang und Betreuung-3,5

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWka
Deutschkursenein
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
21

quartier-schwarzSB13

5400 Hallein, Bezirk Hallein

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Christine S.
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Vollversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    13*
  • Dossier-Besuch:

    17.09.2013
  • Positives:

    • Gute Infrastruktur in städtischer Lage
    • Unterkunft wird renoviert
  • Negatives:

    • Schimmel im Bad
    • Kaputte Lampen
    • Kritik an Verpflegung
  • Hinweis:

    • *Schätzung durch Asylsuchende

Dossier-Protokoll SB12 in St. Johann, Salzburg

20132014
Punkte:16,517
Betreiberin:Isabell LerchIsabell Lerch
Unterbringungsform: GasthausGasthaus
Verpflegungsart:TeilverpflegungTeilverpflegung
Anzahl Asylwerber:50*50
DOSSIER-Besuch:12.09.201312.09.2014
Positives:
  • Guter Umgang der Bertreiberin
Negatives:
  • Schmutz in der Küche
  • Schimmel in den Badezimmern
  • Wasserschäden an Innenwänden
  • Lose Leitungen
  • Keine durchgehende Heizung beziehungsweise Warmwasser
  • Kritik an der Verpflegung

  • Augenscheinliche Schäden im Stiegenhaus, in der Küche und im Bad
  • Schimmel in den Sanitäranlagen
  • Teilweise fehlende oder kaputte Lattenroste
  • Verschmutzte und alte Matratzen
  • 1 Waschmaschine für 50 Asylsuchende
  • schlecht eingerichtete Küche

Hinweis:

*Schätzung

DOSSIER-Protokoll SB12 in St. Johann, Salzburg

Im Quartier in St. Johann im Pongau leben 50 Asylsuchende aus Afghanistan, Somalia und Tschetschenien. Seit dem DOSSIER-Besuch im September 2013 hat sich an dem schlechten Zustand der Unterkunft nichts verändert: Augenscheinlicher Schmutz im Bad und in der Küche, Schimmel in den Sanitäranlagen, teilweise fehlende oder kaputte Lattenroste. Wenige Monate vor dem DOSSIER-Erstbesuch gab es einen Betreiberwechsel. Doch auch unter Betreiberin Isabell Lerch ist die Unterkunft desolat. Einzig der Umgang der Betreiberin wird von den Asylsuchenden als positiv beschrieben. Sie sei nett und verständnisvoll.

Stellungnahme der Betreiberin     

„Nachdem Sie bei uns waren, gab es eine unangekündigte Kontrolle der Landesregierung. Deshalb werden seit fast zwei Wochen Renovierungsarbeiten bei uns durchgeführt“, sagt Betreiberin Isabell Lerch. Sie sagt, die kaputten Betten und Matratzen würden ausgetauscht und in den Zimmern sollen neue Teppichböden verlegt werden. Maler und Fliesenleger sollen den Schimmel in den Sanitäranlagen beseitigen.

Gesamtergebnis17,0Download

Lage und Infrastruktur2,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,2 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-7,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtpläneja
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwassernein
Gebetsräumenein

Zimmer-1,5

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzenschlecht
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen-4,0

Anzahl AW pro WC20
Anzahl AW pro Dusche20
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung-4,0

Art der VerpflegungTeilversorgung
Zustandschlecht
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitnein
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag1
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagnein

Umgang und Betreuung1,5

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
17

quartier-schwarzSB12

5600 St. Johann, Bezirk St. Johann im Pongau

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Isabell Lerch
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Teilverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    50
  • Dossier-Besuch:

    12.09.2014
  • Positives:

    • Guter Umgang der Betreiberin 

  • Negatives:

    • Augenscheinliche Schäden im Stiegenhaus, in der Küche und im Bad
    • Schimmel in den Sanitäranlagen
    • Teilweise fehlende oder kaputte Lattenroste
    • Verschmutzte und alte Matratzen
    • 1 Waschmaschine für 50 Asylsuchende
    • schlecht eingerichtete Küche 

Dossier-Protokoll SB11 in Taxenbach, Salzburg

Rund 20 Asylsuchende aus dem Iran, Afghanistan, Syrien, Georgien und Tschetschenien leben im Quartier SB 11 in Taxenbach, Bezirk Zell am See. Sie wohnen meist zu zweit in kleinen Zimmern, schlafen auf zerschlissenen Schlafsofas oder auf alten Matratzen auf dem Boden. Die Betreiberin bietet weder TV noch Internet an. Die Gemeinschaftsduschen und Toiletten sind schmutzig.

SB 11 ist ein Teilversorgerquartier: Zu Mittag kocht die Betreiberin, Frühstück und Abendessen organisieren sich die Asylsuchenden aber selbst. Die Bewohnerinnen und Bewohner kritisieren die Qualität des Mittagessens, von dem sie Magenbeschwerden bekommen würden.

Ein positiver Aspekt: Im etwa 20 Autominuten entfernten Zell am See bietet die Caritas Therapiemöglichkeiten für traumatisierte Asylsuchende sowie Deutschkurse an.

Stellungnahme der Betreiberin

Auf Anfrage verweist Veselka M. auf Renovierungsmaßnahmen: Sie beherberge mittlerweile auch Familien und habe sich entschieden, eine Generalsanierung durchzuführen. Die Betreiberin belegt dies mit Fotos der Umbauarbeiten, hat unter anderem eine neue Edelstahlküche angekauft und legt Dossier gegenüber die Renovierungskosten offen. Bezüglich der Verpflegung habe es bislang „keine Beschwerden von Asylwerbern” gegeben, sagt M. Auf die ungeeigneten Schlafplätze auf dem Boden angesprochen, sagt die Betreiberin: „Da kann ich nichts tun. Jeder bekommt ein ordentliches Bett und eine Matratze. 90 Prozent der Araber schlafen gerne auf dem Boden.”

Gesamtergebnis21,5Download

Lage und Infrastruktur0,0

Entfernung zur nächsten Stadt10,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-3,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer-2,5

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzenschlecht
Einrichtung: 
Tischeja
Stühlenein
Couchnein
TVnein

Sanitäranlagen-2,0

Anzahl AW pro WC10
Anzahl AW pro Dusche10
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschinenein
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung-1,5

Art der VerpflegungTeilversorgung
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitnein
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag1
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturka
Essensnachschlagnein

Umgang und Betreuung1,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
21.5

quartier-schwarzSB11

5660 Taxenbach, Bezirk Zell am See

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Veselka M.
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Teilversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    20*
  • Dossier-Besuch:

    12.09.2013
  • Positives:

    • Betreiberin führt Renovierungen durch
    • Therapiemöglichkeit für traumatisierte Asylsuchende in Zell am See
  • Negatives:

    • Kritik an Verpflegung
    • Schmutz in Küche und Sanitäranlagen
    • Kaputte Möbel
    • Ungeeignete Schlafplätze
  • Hinweis:

    • *Schätzung durch Asylsuchende

Dossier-Protokoll SB10 in Neumarkt am Wallersee, Salzburg

20132014
Punkte:1726,5
Betreiberin:Antonia GerblAntonia Gerbl
Unterbringungsform: GasthausGasthaus
Verpflegungsart:VollverpflegungVollverpflegung
Anzahl Asylwerber:3238
DOSSIER-Besuch:13.09.201312.09.2014
Positives:
  • Wechsel von Handtüchern und Bettwäsche alle 15 Tage

  • Getrennte Sanitäranlagen für Männer und Frauen
  • Guter Umgang der Betreiberin
  • Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung

Negatives:
  • Warmwasser nur zwischen 05:30 und 09:00 Uhr und zwischen 17:30 und 22:30 Uhr
  • Angespanntes Verhältnis zur Betreiberin
  • Beschwerden über das Essen

  • Augenscheinlicher Schmutz in Toiletten und Bad
  • Schimmel in den Sanitäranlagen
  • Warmwasser rationiert
  • Verschmutzte Matratzen und Kaputte Lattenroste

DOSSIER-Protokoll SB10 in Neumarkt, Salzburg

In Neumarkt am Wallersee sind 38 Asylsuchende aus Afghanistan und Somalia untergebracht. In dem Vollverpflegungsquartier leben Familien und alleinstehende Männer in gut eingerichteten Zimmern, allerdings sind einige Betten und Matratzen kaputt und verschmutzt. Die Unterkunft wirkt abgewohnt nach wie vor, im Badezimmer und in den Toiletten gibt es augenscheinlichen Schmutz und Schimmel. Seit dem ersten DOSSIER-Besuch im September 2013 hat sich am Zustand der Unterkunft nicht viel verändert; Warmwasser wird nach wie vor rationiert: Die Asylsuchenden haben drei Mal täglich für jeweils zweieinhalb Stunden warmes Wasser.

Stellungnahme der Betreiberin

Betreiberin Antonia Gerbl führt die Unterkunft in Neumarkt seit mehr als 30 Jahren. Auf die Rationierung des Warmwassers angesprochen, sagt sie, dass der Boiler nicht den ganzen Tag laufen könne. „Es gibt drei Mal am Tag warmes Wasser und das ist für die Asylsuchenden auch okay. Beschwerden gibt es da kaum“, sagt Gerbl. Auch die Sanitäranlagen findet Gerbl in Ordnung: „Es gibt getrennte Duschen und Toiletten für Frauen und Männer. Für die Sauberkeit und Hygiene sind schon auch die Asylsuchenden selbst verantwortlich. Ich kann nicht jeden Tag alles putzen“.

Gesamtergebnis26,5Download

Lage und Infrastruktur1,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-6,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängenein
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwassernein
Gebetsräumenein

Zimmer-1,5

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzenschlecht
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC12
Anzahl AW pro Dusche12
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauenja
Waschmaschinenein
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung-1,5

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
26.5

quartier-schwarzSB10

5202 Neumarkt am Wallersee, Bezirk Salzburg-Umgebung

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Antonia Gerbl
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    38
  • Dossier-Besuch:

    12.09.2014
  • Positives:

    • Getrennte Sanitäranlagen für Männer und Frauen
    • Guter Umgang der Betreiberin
    • Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung 

  • Negatives:

    • Augenscheinlicher Schmutz in Toiletten und Bad
    • Schimmel in den Sanitäranlagen
    • Warmwasser rationiert
    • Verschmutzte Matratzen und Kaputte Lattenroste 

Dossier-Protokoll SB9 in St. Johann im Pongau, Salzburg

In der Unterkunft SB 9 sind sowohl Familien als auch alleinstehende Männer beherbergt. Die Wohnverhältnisse sind unterschiedlich: Während die Familien in geräumigen Wohnungen leben, schlafen die Männer in kleinen Zimmern. Insgesamt hinterlässt diese Unterkunft einen positiven Eindruck. Das Gebäude ist in gutem Zustand. Es gibt Aufenthaltsräume. Die Räume sind sauber und bis auf ein paar abgewohnte Möbel in gutem Zustand.

Das größte Problem der Asylwerberinnen und Asylwerber ist die abgeschiedene Lage.

Stellungnahme des Betreibers

Auf Anfrage verweist Betreiber Franz L. auf die regelmäßig verkehrenden Postbusse. Zusätzlich führe ein 2,3 Kilometer langer Wanderweg nach St. Johann. Auf die kleine Zimmergröße von alleinstehenden Männern angesprochen, sieht Franz L. kein Problem: „Diese Zimmer wurden touristisch in derselben Belegung genützt.“ Die Männer hätten Aufenthaltsbereiche außerhalb der Schlafzimmer.

Gesamtergebnis28,0Download

Lage und Infrastruktur0,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,3 km
Auffälligkeiten in der Umgebungja
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-0,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,5

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen-1,0

Anzahl AW pro WC9
Anzahl AW pro Dusche9
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschinenein
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltnein
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplanja

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitja
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung-1,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitja
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWka
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
28

quartier-schwarzSB9

5600 St. Johann im Pongau, Bezirk St. Johann im Pongau

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Franz L.
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    42*
  • Dossier-Besuch:

    12.09.2013
  • Positives:

    • Schöne, große Wohnungen für Familien
    • Saubere Unterkunft
  • Negatives:

    • Abgeschiedene Lage
    • Kleine Zimmer für alleinstehende Männer
  • Hinweis:

    • *Schätzung durch Asylsuchende

Dossier-Protokoll SB8 in Böckstein, Salzburg

In Böckstein, einem Ortsteil der Gemeinde Bad Gastein, sind 56 Asylsuchende in einer ehemaligen Jugendherberge untergebracht. Dossier-Recherchen ergeben, dass die Unterkunft als Vollverpflegungsquartier gemeldet ist, von Josef P. allerdings als Selbstversorgerquartier geführt wird.   

In der Unterkunft gibt es trotz des guten Klimas zwischen dem Betreiber und den Asylsuchenden augenscheinliche Missstände: Im gesamten Gebäude herrscht eine Kakerlakenplage. In einigen Badezimmern sind die Duschen von Schimmel befallen. Die Zimmer sind zum Teil überbelegt.

Stellungnahme des Betreibers

Auf Dossier-Anfrage erklärt Josef P. die divergente Verpflegungsform folgendermaßen: „Mein Ziel ist es, den Asylwerbern eine vernünftige Lebensführung zu ermöglichen. Dazu gehört eben das eigenständige Einkaufen und Kochen.“ Kakerlaken würden „immer wieder bei Quartierswechseln bzw. von Neuzugängen mitgebracht“ und „immer mit biologischen Fangfallen eingedämmt und vernichtet“. Auch den Schimmelbefall in den Badezimmern gibt der Betreiber zu und verweist auf die „schlechten Lüftungsgewohnheiten“ der Asylsuchenden. Der Schimmel würde „aber immer wieder professionell entfernt“.

Gesamtergebnis22,5Download

Lage und Infrastruktur-3,0

Entfernung zur nächsten Stadt31,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,6 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-2,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtpläneja
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer-1,5

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzenschlecht
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVnein

Sanitäranlagen-1,0

Anzahl AW pro WC7
Anzahl AW pro Dusche7
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschinenein
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltnein
Putzplanja

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tagka
Einbindung in die Essensplanungka
Speiseplanka
Rücksicht auf Religion/Kulturka
Essensnachschlagka

Umgang und Betreuung0,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
22.5

quartier-schwarzSB8

5645 Böckstein, Bezirk St. Johann im Pongau

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Josef P.
  • Unterbringungsform:

    Ehemalige Jugendherberge
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    56
  • Dossier-Besuch:

    10.09.2013
  • Positives:

    • Guter Umgang mit Asylsuchenden
    • Regelmäßige Fahrten nach Bad Hofgastein 

  • Negatives:

    • Kakerlakenplage im gesamten Haus
    • Schimmel im Bad
    • Teilweise überbelegte Zimmer
    • Abgeschiedene Lage

Dossier-Protokoll SB7 in Salzburg, Salzburg

20132014
Punkte:1812
Betreiberin:Ulrike I.Ulrike I.
Unterbringungsform: PrivathausPrivathaus
Verpflegungsart:SelbstversorgerSelbstversorger
Anzahl Asylwerber:47-50*45
DOSSIER-Besuch:18.09.201311.09.2014
Positives:
  • Gute Lage in der Stadt Salzburg
  • Deutschkurse

  • Gute Lage in der Stadt Salzburg
  • Guter Umgang der Betreiberin

Negatives:
  • Überbelegung der Zimmer
  • Wasserschäden im ganzen Haus
  • Schimmel in der Küche
  • Heizung nur in der Nacht
  • Warmwasser von 7 bis 14 Uhr
  • Quartier ab 22 Uhr versperrt 

  • Gebäude ist renovierungsbedürftig
  • Wasserschäden in der gesamten Unterkunft
  • Augenscheinlicher Schmutz in Küche und Bad
  • Warmwasser und Heizung rationiert
  • Zimmer teilweise nicht absperrbar
  • Alte und durchgelegene Matratzen
  • Zimmer spärlich eingerichtet
  • Quartier ab 22 Uhr versperrt

Hinweis:

*Schätzung

DOSSIER-Protokoll SB7 in Salzburg Stadt, Salzburg

Im Quartier in Salzburg Stadt sind zurzeit 45 Asylsuchende aus Afghanistan untergebracht. Am desolaten Zustand des Quartiers, der von DOSSIER erstmals im September 2013 dokumentiert wurde, hat sich ein Jahr später wenig verändert: Zwar sind die gröbsten Schäden wie Schimmel im Badezimmer beseitigt, doch Asylsuchende berichten, dass die „dunklen Flecken an der Decke“ nur übermalt worden seien.

In der Unterkunft sind großflächige Wasserschäden zu sehen. Die Zimmer sind spärlich eingerichtet, Warmwasser und Heizung werden rationiert. Damals wie heute wird die Unterkunft ab 22 Uhr abgesperrt, die Asylsuchenden dürfen die Unterkunft erst ab sechs Uhr morgens verlassen. „Kommen wir abends zu spät, stehen wir im schlimmsten Fall vor verschlossenen Türen“, sagt ein Asylsuchender. 

Stellungnahme der Betreiberin

Betreiberin Ulrike I. möchte keine Stellungnahme zu den DOSSIER-Recherchen abgeben. Sie sagt, dass das Quartier mit Jahresende zugesperrt werde. Im Frühjahr 2015 möchte Ulrike I. hier nach der Renovierung des Gebäudes eine Frühstückspension eröffnen.

Gesamtergebnis12,0Download

Lage und Infrastruktur2,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-10,0

Baufälligja
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtpläneja
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungnein
Warmwassernein
Gebetsräumenein

Zimmer-3,5

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarnein
Zustand der Matratzenschlecht
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen-4,0

Anzahl AW pro WC8
Anzahl AW pro Dusche16
Absperrbarnein
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschinenein
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltnein
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplanja

Verpflegung-2,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandschlecht
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitnein
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung-0,5

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftja
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
12

quartier-schwarzSB7

5010 Salzburg, Bezirk Salzburg Stadt

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Ulrike I.
  • Unterbringungsform:

    Privathaus
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    45
  • Dossier-Besuch:

    11.09.2014
  • Positives:

    • Gute Lage in der Stadt Salzburg
    • Guter Umgang der Betreiberin 

  • Negatives:

    • Gebäude ist renovierungsbedürftig
    • Wasserschäden in der gesamten Unterkunft
    • Augenscheinlicher Schmutz in Küche und Bad
    • Warmwasser und Heizung rationiert
    • Zimmer teilweise nicht absperrbar
    • Alte und durchgelegene Matratzen
    • Zimmer spärlich eingerichtet
    • Quartier ab 22 Uhr versperrt 

  • Hinweis:

    • DOSSIER hatte nur beschränkten Zutritt zum Quartier. Die vorliegende Beurteilung beruht auf den Aussagen und Fotos von Asylsuchenden. Die Betreiberin wollte keine Stellungnahme abgeben.

Dossier-Protokoll SB6 in Saalfelden am Steinernen Meer, Salzburg

Das Quartier SB 6 liegt mit 0,5 Punkten Vorsprung auf SB 5 auf dem ersten Platz im Land Salzburg. Derzeit wohnen hier 25 Asylsuchende. Die Zimmer der Unterkunft sind hell und sauber. Es gibt einen Garten, einen Aufenthaltsraum und einen Fitnessraum im Keller.

Ein Fenster scheint undicht zu sein, hier ist ein Wasserschaden entstanden. In der Dusche besteht Verdacht auf Schimmel.

Wie SB 5 liegt auch dieses Quartier in Saalfelden am Steinernen Meer, einer Stadt mit mehr als 16.000 Einwohnern. Die Infrastruktur ist sehr gut – es gibt medizinische Versorgung, Schulen und Einkaufsmöglichkeiten.

Die Stimmung in der Unterkunft ist sehr gut. Seit elf Monaten versorgen sich die Asylsuchenden selbst, da die Betreiberin Christine Enzinger ihre Selbstständigkeit fördern will. Sie unterstützt die Flüchtlinge auch bei ihren Asylverfahren.

Stellungnahme der Betreiberin

Die Betreiberin versichert im Dossier-Gespräch, die Beseitigung des Schimmels in der Dusche bereits veranlasst zu haben. Sanierungen und Reparaturen würden laufend durchgeführt. Bei einer Momentaufnahme seien Mängel unvermeidbar.
Christine Enzinger betreibt eine zweite Unterkunft in Saalfelden (SB5) und erklärte sich bereit, vor der Kamera über ihre Arbeit und ihre Quartiere zu sprechen.

Gesamtergebnis33,5Download

Lage und Infrastruktur2,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-2,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtpläneja
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,5

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen1,0

Anzahl AW pro WC10
Anzahl AW pro Dusche10
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplanja

Verpflegung-1,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitnein
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung3,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
33.5

quartier-schwarzSB6

5760 Saalfelden am Steinernen Meer, Bezirk Zell am See

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Christine Enzinger
  • Unterbringungsform:

    Privathaus
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    25
  • Dossier-Besuch:

    11.09.2013*
  • Positives:

    • Saubere Zimmer, gute Ausstattung
    • Engagierte Betreiberin mit Ausbildung und Erfahrung im Asylwesen
    • Hervorragende Stimmung
  • Negatives:

    • Verdacht auf Schimmel in der Dusche
  • Hinweis:

    • *Beim Erstbesuch gab es Kontakt mit der Betreiberin. Ein Interview wurde vereinbart und fand vier Wochen später statt.

Dossier-Protokoll SB5 in Saalfelden am Steinernen Meer, Salzburg

SB 5 liegt in der Dossier-Bewertung auf dem zweiten Rang im Bundesland Salzburg. Derzeit wohnen hier zehn Asylsuchende. Die Zimmer und die Küche sind gut ausgestattet und sauber. Es gibt einen Garten mit einem kleinen Spielplatz. Einzig im Bad besteht Verdacht auf Schimmel in den Fliesenfugen.

Die Stimmung zwischen der Betreiberin Christine Enzinger und den Asylsuchenden ist sehr gut. Enzinger geht auf die Bewohner der Unterkunft zu, versucht, Konflikte sofort zu lösen und unterstützt die Asylsuchenden auch bei deren Asylverfahren.

Die Unterkunft liegt in Saalfelden am Steinernen Meer, einer Stadt mit mehr als 16.000 Einwohnern. Die Infrastruktur ist deshalb sehr gut – es gibt medizinische Versorgung, Schulen und Einkaufsmöglichkeiten.

Stellungnahme der Betreiberin

Die Betreiberin versichert im Dossier-Gespräch, dass die Beseitigung des Schimmels in der Dusche bereits veranlasst wurde. Sanierungen und Reparaturen würden laufend durchgeführt. Bei einer Momentaufnahme seien gewisse Mängel unvermeidbar.

Christine Enzinger betreibt in Saalfelden noch eine zweite Unterkunft (SB6) und erklärte sich bereit, vor der Kamera über ihre Arbeit und ihre Quartiere zu sprechen.

Gesamtergebnis33,0Download

Lage und Infrastruktur2,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-2,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,5

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC9
Anzahl AW pro Dusche9
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschinenein
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitja
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung3,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
33

quartier-schwarzSB5

5760 Saalfelden am Steinernen Meer, Bezirk Zell am See

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Christine Enzinger
  • Unterbringungsform:

    Privathaus
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    10
  • Dossier-Besuch:

    25.10.2013*
  • Positives:

    • Saubere Zimmer, gute Ausstattung
    • Engagierte Betreiberin mit Ausbildung und Erfahrung im Asylwesen
    • Gute Stimmung
  • Negatives:

    • Schimmel in der Dusche
  • Hinweis:

    • *Besichtigung der Unterkunft mit Wissen der Betreiberin.

Dossier-Protokoll SB4 in Puch bei Hallein, Salzburg

Das Quartier SB 4 in Puch bei Hallein wird von der Caritas Salzburg geführt. Derzeit sind dort 35 Asylwerberinnen und Asylwerber untergebracht. Das Wohnheim ist ein Teilversorgerquartier und weist neben ständiger Betreuung vor Ort großräumige Zwei-Bett-Zimmer und saubere Sanitäranlagen auf.

Die Zimmer sind nicht absperrbar, was Asylsuchende als Eingriff in ihre Privatsphäre empfinden. Zudem werden Zimmerkontrollen durch den Nachtdienst durchgeführt. „Die Kontrollen sollen die Anwesenheit der Asylsuchenden überprüfen“, sagt Gerlinde Hörl, Leiterin der Grundversorgung der Caritas Salzburg, im Interview mit Dossier. Hörl sieht darin keinen Eingriff in die Privatsphäre, da es sich um Routinekontrollen handle.

Gesamtergebnis28,5Download

Lage und Infrastruktur1,0

Entfernung zur nächsten Stadt3,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,4 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-0,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer-3,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenka
Zimmer absperrbarnein
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVnein

Sanitäranlagen-2,0

Anzahl AW pro WC5
Anzahl AW pro Dusche7
Absperrbarnein
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauenja
Waschmaschineja
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltnein
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplanja

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungTeilversorgung
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitja
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag1
Einbindung in die Essensplanungka
Speiseplanka
Rücksicht auf Religion/Kulturka
Essensnachschlagka

Umgang und Betreuung3,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
28.5

quartier-schwarzSB4

5412 Puch bei Hallein, Bezirk Hallein

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Caritas Salzburg
  • Unterbringungsform:

    Wohnheim
  • Verpflegungsart:

    Teilversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    35
  • Dossier-Besuch:

    18.09.2013
  • Positives:

    • Saubere Unterkunft mit geräumigen Zimmern
    • Zwei Aufenthaltsräume
    • Vor-Ort-Betreuung durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas
    • Höflicher und hilfsbereiter Umgang mit den Asylsuchenden
  • Negatives:

    • Zimmer der Asylsuchenden nicht absperrbar
    • Zimmerkontrollen

Dossier-Protokoll SB2 in Gries im Pinzgau, Salzburg

Das Quartier SB 2 ist eine ehemalige Pension in Gries im Pinzgau, in der zurzeit 13 Asylsuchende wohnen. In der Dossier-Untersuchung belegt die Unterkunft Platz 3 in Salzburg und zählt somit zu den besten im Land: Die Zimmer sind geräumig, die Sanitäranlagen sauber. Die Asylsuchenden beschreiben den Umgang als „freundlich und respektvoll“. Einzig die Lage der Unterkunft ist nicht optimal. Die nächstgrößere Stadt, Zell am See, liegt achteinhalb Kilometer entfernt.  

Stellungnahme des Betreiberpaares

Ernst und Caren Dum führen das Asylquartier seit rund einem Jahr und wohnen ebenfalls in der Unterkunft. Sie sind somit als Betreuungspersonen meistens vor Ort. Auch beim Dossier-Lokalaugenschein war das Betreiberpaar im Haus. Daher wurde der Kriterienkatalog mit Asylsuchenden in deren Zimmer ausgefüllt und auf Fotografieren bzw. Filmen verzichtet. Laut Ernst Dum wurde die Unterkunft zuletzt im August 2013 von den Behörden kontrolliert.

Gesamtergebnis31,5Download

Lage und Infrastruktur0,0

Entfernung zur nächsten Stadt8,5 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-1,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtpläneja
Feuerlöscherja
Notausgängenein
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer1,0

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC4
Anzahl AW pro Dusche4
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandka
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitja
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung2,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWka
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungka
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntka
Mehrsprachigka
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
31.5

quartier-schwarzSB2

5662 Gries im Pinzgau, Bezirk Zell am See

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Ernst und Caren Dum
  • Unterbringungsform:

    Pension
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    13
  • Dossier-Besuch:

    16.09.2013
  • Positives:

    • Schöne, aufgeräumte Unterkunft
    • Große Zimmer und saubere Sanitäranlagen
    • Sehr guter Umgang des Betreiberpaares mit Asylsuchenden
  • Negatives:

Dossier-Protokoll SB1 in Mittersill, Salzburg

Das Quartier SB 1 besteht aus zwei Häusern, die früher als Hotel genutzt wurden. Die beiden Häuser bilden einen in der Recherche selten gesehenen Kontrast ab: Ein Haus ist in gutem Zustand, im zweiten finden sich Schimmel und kaputte Wasserhähne. In einem Haus sind die Matratzen in Ordnung, im anderen nicht. Heute wohnen hier 85 Asylsuchende.

Stellungnahme der Betreiberin

„Der ältere Anbau ist noch nicht isoliert“, sagt Margit G. auf Dossier-Anfrage. Margit G. führte die Unterkunft 15 Jahre lang, bevor sie diese jüngst an ihre Tochter Barbara G. übergab. Den Schimmel im älteren der beiden Häuser streitet Margit G. nicht ab. Die Zimmer im 1. Stock seien bereits geräumt und würden renoviert. „Die Asylwerber kochen Tee im Zimmer und lüften nicht. Dann kommt der Schimmel“, sagt Margit G. „Ich sehe selber, dass da Not am Mann ist. Aber es ist schwierig, immer dahinter zu sein.“

Gesamtergebnis30,0Download

Lage und Infrastruktur1,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,2 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-3,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtpläneja
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer-1,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen1,0

Anzahl AW pro WC10
Anzahl AW pro Dusche10
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungTeilversorgung
Zustandgut
Herdja
Ofennein
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitnein
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag1
Einbindung in die Essensplanungka
Speiseplanka
Rücksicht auf Religion/Kulturka
Essensnachschlagka

Umgang und Betreuung2,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
30

quartier-schwarzSB1

5730 Mittersill, Bezirk Zell am See

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Barbara G.
  • Unterbringungsform:

    Hotel (zwei Häuser)
  • Verpflegungsart:

    Teilversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    85
  • Dossier-Besuch:

    11.09.2013
  • Positives:

    • Gute Lage
    • Eines der beiden Häuser in gutem Zustand

  • Negatives:

    • In einem der beiden Häuser finden sich Schimmel und etliche Schäden*
  • Hinweis:

    • Das Quartier wurde zwei Mal angefahren: 11.09.2013 und 24.10.2013

      *Die Schäden werden laut Betreiberin gerade behoben.

Dossier-Protokoll BL24 in Kleinzicken, Burgenland

Die Unterkunft BL 24 liegt in Kleinzicken, Bezirk Oberwart. Zurzeit sind dort 11 Asylsuchende aus Kongo, Afghanistan und dem Iran untergebracht. Die Zimmer der Asylsuchenden sind mit dem Notdürftigsten – Betten und Kleiderkästen – eingerichtet. Am Gang ist Schimmel an den Wänden zu sehen. Es gibt nicht durchgehend warmes Wasser in der Küche. Das Taschengeld wird nicht wie gesetzlich vorgeschrieben monatlich, sondern von Betreiberin Marianne J. in unregelmäßigen Intervallen ausbezahlt.    

Stellungnahme der Betreiberin

Auf Dossier-Nachfrage streitet Marianne J. alle Vorwürfe ab. Sie habe bereits den Schimmel von Fachleuten übermalen lassen und auch in der Küche gebe es nun durchgehend warmes Wasser. Angesprochen auf die unregelmäßige Auszahlung des Taschengeldes, sagt Marianne J.: „Wenn das Land mir das Geld zu spät überweist, dann kann ich auch nichts machen.“

Gesamtergebnis17,5Download

Lage und Infrastruktur-3,0

Entfernung zur nächsten Stadt13,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungja
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-6,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängenein
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer-1,5

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzenschlecht
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen1,0

Anzahl AW pro WC11
Anzahl AW pro Dusche11
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineka
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltka
Putzplanja

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung-3,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AW
Deutschkurse
Korrekte Auszahlung des Taschengeldes
AW können Unterkunft verlassen
Öffnungszeiten der Unterkunft
Bewachung, Security Personal
Hausordnung
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekannt
Mehrsprachig
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung
17.5

quartier-schwarzBL24

7503 Kleinzicken, Bezirk Oberwart

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Marianne J.
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    11
  • Dossier-Besuch:

    30.07.2013
  • Positives:

  • Negatives:

    • Abgeschiedene Lage mit fehlender Infrastruktur
    • Schimmel am Gang
    • Kein durchgehend warmes Wasser in der Küche
    • Unregelmäßige Auszahlung des Taschengeldes 

Dossier-Protokoll BL23 in Rechnitz, Burgenland

Im Selbstversorgerquartier in Rechnitz, Bezirk Oberwart, sind rund 23 Asylsuchende aus Pakistan und Indien untergebracht. Die Asylwerberinnen und Asylwerber bezeichnen den Umgang des Betreibers Norbert R. als freundlich und hilfsbereit. Aus Loyalität wollten sie Dossier ihre Unterkunft nicht zeigen, ohne ihn zuvor um Erlaubnis gefragt zu haben.

Die Asylsuchenden berichten, sie hätten keine Schwierigkeiten mit der Unterbringung. Einzig das Warmwasser soll zwei bis drei Mal die Woche ausfallen. Jedoch beseitige Betreiber Norbert R. das Problem jeweils rasch.

Das viel größere Problem seien die fehlenden Deutschkurse. „In der Pension nebenan kommt ein Mal die Woche ein Lehrer und unterrichtet dort für zwei Stunden. Wir haben öfters gefragt, manchmal auch gebettelt, an diesen Stunden teilnehmen zu dürfen, doch dieser Kurs sei nicht für uns“, sagt ein Asylwerber.

Stellungnahme des Betreibers

Der Betreiber wurde telefonisch kontaktiert und bekam auf seinen Wunsch hin den Kriterienkatalog zugeschickt. Seine Stellungnahme ist bis Redaktionsschluss nicht eingelangt.

Gesamtergebnis26,0Download

Lage und Infrastruktur-2,0

Entfernung zur nächsten Stadt17,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,3 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-2,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängenein
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer1,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC8
Anzahl AW pro Dusche8
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineka
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung-1,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitnein
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung0,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesnein
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
26

quartier-schwarzBL23

7471 Rechnitz, Bezirk Oberwart

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Norbert R.
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    23*
  • Dossier-Besuch:

    24.07.2013
  • Positives:

    • Gute Lage
    • Freundlicher und hilfsbereiter Umgang 

  • Negatives:

    • Warmwasser falle zwei bis drei Mal in der Woche aus
    • Kein Angebot an Deutschkursen

  • Hinweis:

    • *Schätzung

Dossier-Protokoll BL22 in Kohfidisch, Burgenland

Im Vollverpflegungsquartier in Kohfidisch, Bezirk Oberwart, sind 20 Asylsuchende aus Pakistan, Syrien und Afghanistan untergebracht. Die Asylwerberinnen und Asylwerber bezeichnen den Umgang des Betreibers Walter Landauer als freundlich und hilfsbereit. Sie wollen ihn nicht hintergehen, indem sie Dossier ihre Unterkunft zeigen, ohne ihn zuvor um Erlaubnis gefragt zu haben. Demnach gibt es von diesem Quartier keine Fotos bzw. Videos. Alle ausgefüllten Punkte im Kriterienkatalog beruhen auf Beobachtungen und Erläuterungen der Asylwerberinnen und Asylwerber.

Stellungnahme des Betreibers

Seit 2005 bringt Betreiber Walter Landauer Asylsuchende in seinem Gasthaus unter. Zu Beginn hätte es große Skepsis im Dorf gegeben, sagt Landauer auf Dossier-Nachfrage. Landauer hat mit den Menschen im Dorf und seinen Gästen gesprochen und die Zweifel ausräumen können. „Mittlerweile bekommen die Asylsuchenden Sachspenden aus dem Dorf“, sagt Landauer. 

Gesamtergebnis25,0Download

Lage und Infrastruktur-2,0

Entfernung zur nächsten Stadt17,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-1,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtpläneja
Feuerlöscherja
Notausgängenein
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,5

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen1,0

Anzahl AW pro WC4
Anzahl AW pro Dusche4
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschinenein
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplanja

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung-3,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkursenein
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungka
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntka
Mehrsprachigka
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
25

quartier-schwarzBL22

7512 Kohfidisch, Bezirk Oberwart

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Walter Landauer
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    20*
  • Dossier-Besuch:

    30.07.2013
  • Positives:

    • Guter Umgang des Betreibers mit Asylsuchenden*
    • Zimmer in Ordnung und Sanitäranlagen sauber*

  • Negatives:

    • Keine angemessene Betreuung durch die Diakonie*  

  • Hinweis:

    • *Dossier hatte keinen Zugang. Alle Kriterien beruhen auf Aussagen der Asylsuchenden.

Dossier-Protokoll BL21 in Stuben, Burgenland

Im Selbstversorgerquartier in Stuben, Bezirk Oberwart, sind Asylsuchende aus Afghanistan und Georgien untergebracht. Die Unterkunft ist sauber. Die Zwei-Zimmer-Wohnungen, in denen die Asylsuchenden untergebracht sind, bieten ausreichend Platz und sind komplett eingerichtet. In jeder Wohnung gibt es eine Dusche und eine Toilette. Den Innenhof des Hauses benützen die Asylsuchenden gemeinschaftlich.

Die Asylwerberinnen und Asylwerber leben eigenständig in dieser Unterkunft und können bei Problemen Betreiber Franz H. kontaktieren. Sie bezeichnen ihn als eine freundliche und hilfsbereite Person. Die Kritikpunkte zu diesem Quartier beziehen sich auf die Lage und auf die Öffnungszeiten der Unterkunft: Stuben ist sehr abgelegen und hat keine gut funktionierende Infrastruktur. Zudem soll das Quartier von 22 Uhr bis 6 Uhr Früh zugesperrt sein.      

Stellungnahme des Betreibers

Der Betreiber wollte auf Dossier-Anfrage keine Stellungnahme abgeben.

Gesamtergebnis26,0Download

Lage und Infrastruktur-3,0

Entfernung zur nächsten Stadt11,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,3 km
Auffälligkeiten in der Umgebungja
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-2,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängenein
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer1,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVja

Sanitäranlagen-2,0

Anzahl AW pro WC8
Anzahl AW pro Dusche8
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltnein
Putzmittel zur Verfügung gestelltnein
Putzplannein

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitja
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung2,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWka
Deutschkursenein
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesnein
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
26

quartier-schwarzBL21

7334 Stuben, Bezirk Oberwart

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Franz H.
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    10 Familien und vier alleinstehende Männer*
  • Dossier-Besuch:

    23.07.2013
  • Positives:

    • Saubere Unterkunft
    • Hilfsbereiter und freundlicher Umgang 

  • Negatives:

    • Abgelegene Lage ohne intakte Infrastruktur
    • Öffnungszeiten 6 bis 22 Uhr

  • Hinweis:

    • *Schätzung

Dossier-Protokoll BL20 in Aschau, Burgenland

20132014
Punkte:916,5
Betreiberin:Andrea FürstAndrea Fürst
Unterbringungsform: ehemaliges Gasthausehemaliges Gasthaus
Verpflegungsart:SelbstversorgerSelbstversorger
Anzahl Asylwerber:25*27
DOSSIER-Besuch:25.07.201301.10.2014
Positives:

  • Komplett eingerichtete Zimmer
  • Guter Umgang der Betreiberin

Negatives:
  • Abgeschiedene Lage
  • Abgewohnte Zimmer mit brüchigen Laminatböden
  • Kaputte Fenster, lose Leitungen
  • Schimmel in den Sanitäranlagen
  • Eine Waschmaschine für rund 25 Asylsuchende
  • Unregelmäßige Auszahlung des Taschengeldes

  • Schäden in der gesamten Unterkunft
  • Bröckelnder Verputz
  • Kaputte Duschkabinen
  • Schlecht eingerichtete Küche
  • Schimmel in den Sanitäranlagen

Hinweis:

*Schätzung

DOSSIER-Protokoll BL20 in Aschau, Burgenland

In der Unterkunft in Aschau, Bezirk Oberwart, leben 27 Asylsuchende aus Afghanistan, Syrien und dem Irak. Im Selbstversorgerquartier sind die Asylsuchenden in komplett eingerichteten Zimmern untergebracht. Die Unterkunft ist in einem desolaten Zustand: Schäden ziehen sich durch die gesamte Unterkunft, die Duschkabinen sind teilweise kaputt und die Küche ist mangelhaft eingerichtet. Zwar wurden in der Unterkunft seit dem letzten DOSSIER-Besuch im Juli 2013 kleine Renovierungsarbeiten durchgeführt, dennoch gibt es augenscheinliche Mängel wie Schimmel in den Sanitäranlagen. Auch die Balkontüre, deren Scheiben bereits im Vorjahr eingeschlagen gewesen waren, ist nach wie vor kaputt. Eine angebrachte Plastikfolie soll vor der Witterung schützen.  

Stellungnahme der Betreiberin

Zu der beschädigten Balkontüre sagt Betreiberin Andrea Fürst: „Es müsste nicht nur die Balkontüre ausgetauscht werden, sondern das ganze System, also auch das Fenster daneben. Das würde mindestens 4.000 Euro kosten. So viel Geld ist dafür einfach nicht da.“ Die Landesregierung wisse Bescheid, ihr eigenes Geld würde sie aber sicher nicht in den Erhalt der Unterkunft stecken.

„Letztens wollten wir  einen Wasserschaden reparieren und mussten eine Dusche renovieren. Die Asylsuchenden haben daraufhin die Brause mit vor die Duschkabine genommen und dort geduscht.“ Immer wieder gebe es solche Probleme mit den Asylsuchenden, sagt die Betreiberin: „Sie kommen einfach aus einer anderen Kultur, da muss man ständig erklären, wie die Dinge hier bei uns funktionieren.“

Gesamtergebnis16,5Download

Lage und Infrastruktur-4,0

Entfernung zur nächsten Stadt13,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungja
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-6,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängenein
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer-1,5

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzenschlecht
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC8
Anzahl AW pro Dusche8
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung-2,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandschlecht
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitnein
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung0,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftja
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
16.5

quartier-schwarzBL20

7432 Aschau, Bezirk Oberwart

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Andrea Fürst
  • Unterbringungsform:

    ehemaliges Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    27
  • Dossier-Besuch:

    01.10.2014
  • Positives:

    • Komplett eingerichtete Zimmer
    • Guter Umgang der Betreiberin 

  • Negatives:

    • Schäden in der gesamten Unterkunft
    • Bröckelnder Verputz
    • Kaputte Duschkabinen
    • Schlecht eingerichtete Küche
    • Schimmel in den Sanitäranlagen

Dossier-Protokoll BL19 in Rechnitz, Burgenland

In Rechnitz leben derzeit rund 28 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die in Österreich um Asyl angesucht haben. Das Vollverpflegungsquartier wird vom Flüchtlingsdienst der Diakonie geführt und hat Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Betreuung der Asylsuchenden vor Ort angestellt. Deswegen konnte Dossier das Quartier auch nicht betreten, alle angegebenen Informationen beruhen einzig auf Aussagen der Asylsuchenden. In der Dossier-Bewertung belegt BL 19 den zweiten Platz im Burgenland.

Die Asylsuchenden berichten von schönen Zimmern, von sauberen Sanitäranlagen und vielen Freizeitmöglichkeiten, die ihnen zur Verfügung stehen: ein Spiel- und Sportplatz, ein Computer- bzw. Fernsehraum. Trotz Vollverpflegung gibt es eine komplett eingerichtete Küche, die von den Asylsuchenden immer benützt werden kann. 

Stellungnahme des Betreibers

Christoph Riedl ist Geschäftsführer des Diakonie Flüchtlingsdienstes, des Betreibers der Unterkunft in Rechnitz. Im Interview betont Riedl, wie wichtig es ist, Asylsuchende ihren Alltag möglichst eigenständig gestalten zu lassen – das solle auch bei der Auswahl neuer Quartiere stärker berücksichtigt werden. „Es kann nicht das Ziel sein, die Menschen drei Mal täglich zu bekochen, sondern ihnen ihre Individualität zurückzugeben”, sagt Riedl. Dass Quartiere, die von NGOs betrieben werden, in der Dossier-Recherche tendenziell besser abschneiden überrascht ihn nicht. „Bei den NGOs hat man die Garantie, dass sie nicht auf Gewinn ausgerichtet sind”, sagt Riedl. Gerade in Anbetracht der knappen Tagsätze für die Unterbringung von Asylsuchenden sei das relevant.

Zusätzlich zur Unterbringung betreut der Diakonie Flüchtlingsdienst im Burgenland und in Niederösterreich Asylsuchende im Auftrag der Landesregierungen und besucht dafür auch die Unterkünfte. Immer wieder meldet die Diakonie dabei Missstände. „Wir haben vierteljährlich einen solchen Bericht über die Quartiere abgeliefert. 2012 wurde die Frequenz auf Wunsch der niederösterreichischen Landesregierung auf halbjährlich abgesenkt. Ich weiß nicht warum”, sagt Riedl. „Wir können Missstände nur weitermelden und hoffen, dass sie dann abgestellt werden.”

Öffentliche Kontrolle der Zustände in den Quartieren – wie im Rahmen der Recherchen zu Dossier: Asyl – hält Riedl für sinnvoll: „Ich habe nichts gegen öffentlichen Druck. Wir finden es bezeichnend, dass gerade der Bereich der Grundversorgung und der Unterbringung von Asylsuchenden offensichtlich ein gut gehütetes Geheimnis mit sehr vielen verschlossenen Türen ist.”

Gesamtergebnis30,5Download

Lage und Infrastruktur-2,0

Entfernung zur nächsten Stadt17,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,4 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude0,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenka
Augenscheinlicher Schmutzka
Fluchtpläneja
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,0

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVnein

Sanitäranlagen1,0

Anzahl AW pro WC6
Anzahl AW pro Dusche6
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltka
Putzplanja

Verpflegung-1,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungja
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturnein
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung2,5

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkursenein
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesnein
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
30.5

quartier-schwarzBL19

7471 Rechnitz, Bezirk Oberwart

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Diakonie Flüchtlingsdienst
  • Unterbringungsform:

    Wohnheim
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    28*
  • Dossier-Besuch:

    24.07.2013
  • Positives:

    • Sehr gute Infrastruktur
    • Schöne Zimmer
    • Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung
    • Trotz Vollverpflegung gibt es eine komplett eingerichtete Küche für die Asylsuchenden.   

  • Negatives:

  • Hinweis:

    • *Dossier hat das Haus nicht betreten und die AW-Anzahl ist eine Schätzung.

Dossier-Protokoll BL16 in Rotenturm a. d. Pinka, Burgenland

20132014
Punkte:12-
Betreiber:Ladislaus BenköLadislaus Benkö
Unterbringungsform: MehrfamilienhausMehrfamilienhaus 
Verpflegungsart:Selbstversorger-
Anzahl Asylwerber:163*
Dossier-Besuch:25.07.201301.10.2014
Positives:  
Negatives:
  • Stiegenaufgang heruntergekommen
  • Stellenweise fehlt Verputz auf den Außenwänden
  • Lose Leitungen in vielen Zimmern
  • Kaputte Lüftung im Bad
  • Keine regelmäßige Auszahlung des Taschengeldes
Hinweis: 

 

*Schätzung

DOSSIER-Protokoll BL16 in Rotenturm a. d. Pinka, Burgenland

Die Unterkunft in Rotenturm an der Pinka im südlichen Burgenland wird zum Zeitpunkt des DOSSIER-Besuchs im Oktober 2014 nur von einer Familie aus Tschetschenien bewohnt. DOSSIER hatte nur beschränkten Zugang zum Quartier, da die meisten Zimmer versperrt waren. Die Asylsuchenden sagen, dass das Quartier gerade renoviert werde.

Stellungnahme des Betreibers

Betreiber Ladislaus Benkö bestätigt die derzeit laufenden Renovierungsarbeiten: „Zwei Wohnungen sind schon komplett renoviert, ein Großteil der anderen Räume auch.“ Sobald die burgenländische Landesregierung die Räume inspiziert habe, will Benkö wieder mehr Asylsuchende in der Unterkunft unterbringen. „Darauf warte ich schon seit Monaten“, sagt Benkö.

Gesamtergebnis0,0Download

Lage und Infrastruktur-1,0

Entfernung zur nächsten Stadt5,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungja
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-6,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtplänenein
Feuerlöschernein
Notausgängenein
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,5

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVnein

Sanitäranlagen-3,0

Anzahl AW pro WC8
Anzahl AW pro Dusche6
Absperrbarnein
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauenja
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltnein
Putzmittel zur Verfügung gestelltka
Putzplannein

Verpflegung-1,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitnein
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung-7,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemnein
Unfreiwillige Arbeitja
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftja
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
0

quartier-schwarzBL16

7501 Rotenturm a. d. Pinka, Bezirk Oberwart

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Ladislaus Benkö
  • Unterbringungsform:

    Mehrfamilienhaus
  • Verpflegungsart:

  • Anzahl Asylwerber:

    3*
  • Dossier-Besuch:

    01.10.2014
  • Positives:

  • Negatives:

  • Hinweis:

    • *DOSSIER hatte nur beschränkten Zutritt zum Quartier. Eine genaue Beurteilung der Unterkunft ist nicht möglich, da zum Zeitpunkt des Besuchs fast alle Zimmer versperrt waren. 

       

Dossier-Protokoll BL15 in Oberpullendorf, Burgenland

Im Zweiparteienhaus von Betreiber August W. in Oberpullendorf leben neun Asylsuchende aus Afghanistan und dem Kosovo in zwei Zwei-Zimmer-Wohnungen. Das Selbstversorgerquartier liegt im Ortszentrum der Bezirkshauptstadt.

Die Zimmer sind sauber und komplett eingerichtet. Den Betreiber bezeichnen die Asylsuchenden als freundlich und hilfsbereit. Die Sanitäranlagen sind jedoch von Schimmel befallen und die Toilette gleicht einem Abstellraum.  

Stellungnahme des Betreibers

Betreiber August W. konnte für eine Stellungnahme bis Redaktionsschluss nicht erreicht werden.

Gesamtergebnis21,5Download

Lage und Infrastruktur1,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-6,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtplänenein
Feuerlöschernein
Notausgängenein
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer1,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVja

Sanitäranlagen-1,0

Anzahl AW pro WC5
Anzahl AW pro Dusche9
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltnein
Putzmittel zur Verfügung gestelltka
Putzplannein

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandgut
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitja
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung-3,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkursenein
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesnein
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
21.5

quartier-schwarzBL15

7350 Oberpullendorf, Bezirk Oberpullendorf

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    August W.
  • Unterbringungsform:

    Zweiparteienhaus
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    9
  • Dossier-Besuch:

    26.07.2013
  • Positives:

    • Saubere und gut eingerichtete Zimmer
    • Guter Umgang des Betreibers mit den AW

  • Negatives:

    • Schimmel in den Sanitäranlagen
    • Grober Schmutz in Duschen und Toiletten

Dossier-Protokoll BL14 in Unterfrauenhaid, Burgenland

20132014
Punkte:1,522,5
Betreiber:Benedikt R.Benedikt R.
Unterbringungsform: GasthausGasthaus
Verpflegungsart:VollverpflegungSelbstversorger
Anzahl Asylwerber:4535*
DOSSIER-Besuch:30.07.201302.10.2014
Positives:
  • Deutschkurs 
Negatives:
  • Grober Schmutz am Gang und im Stiegenhaus
  • Lose Leitungen, Risse in der Wand, kaputte Steckdosen
  • Kein Essensnachschlag
  • Rassistische Äußerungen des Betreibers
  • Unregelmäßige Auszahlung des Taschengeldes

  • Keine Küche, nur provisorische Kochnischen
  • Schlechter Umgang des Betreibers
  • Keine Freizeitmöglichkeiten

Hinweis: 

 

*Schätzung

DOSSIER-Protokoll BL14 in Unterfrauenhaid, Burgenland

In Unterfrauenhaid, Bezirk Oberpullendorf, leben rund 35 Asylsuchende aus Afghanistan, Syrien und Pakistan. Die alleinstehenden Männer sind in gut eingerichteten Zimmern untergebracht. Seit dem letzten DOSSIER-Besuch im Juli 2013 hat Betreiber Benedikt R. Renovierungsarbeiten durchgeführt und das Quartier von Vollverpflegung auf Selbstversorger umgestellt. Das sei die beste Änderung gewesen, berichten die Asylsuchenden. Doch in der Unterkunft gibt es keine Küche für die Bewohner. Sie kochen in provisorisch eingerichteten Kochnischen in ihren Zimmern. Eine Kochplatte ersetzt den Herd, die Mikrowelle den Ofen. Der Umgang des Betreibers wird zwar nicht mehr als rassistisch bezeichnet, „er ist aber oft unfreundlich“, sagt ein Asylsuchender. 

Stellungnahme des Betreibers

Der Betreiber Benedikt R. wollte zu den Vorwürfen keine Stellungnahme abgeben.

Gesamtergebnis22,5Download

Lage und Infrastruktur0,0

Entfernung zur nächsten Stadt8,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-2,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängenein
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,5

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC4
Anzahl AW pro Dusche4
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltnein
Putzmittel zur Verfügung gestelltnein
Putzplannein

Verpflegung-4,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandschlecht
Herdja
Ofennein
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitnein
Abwaschnein
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung-2,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
22.5

quartier-schwarzBL14

7321 Unterfrauenhaid, Bezirk Oberpullendorf

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Benedikt R.
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus und drei Mehrfamilienhäuser
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    35*
  • Dossier-Besuch:

    02.10.2014
  • Positives:

  • Negatives:

    • Keine Küche, nur provisorische Kochnischen
    • Schlechter Umgang des Betreibers
    • Keine Freizeitmöglichkeiten 

  • Hinweis:

    • *Schätzung Asylsuchende

Dossier-Protokoll BL13 in Deutschkreutz, Burgenland

Im Gasthaus von Gerhard Posch sind zurzeit 15 Asylwerberinnen und Asylwerber in großräumigen und komplett eingerichteten Zweizimmerwohnungen untergebracht. Das Haus wird als Vollverpflegungsquartier geführt, wobei die Asylsuchenden den Speiseplan gestalten können. Für Betreiber Gerhard Posch finden die Asylsuchenden nur gute Worte: Er sei immer freundlich, hilfsbereit, kaufe den Kindern Spielzeug und allen Fahrräder.

Negativ wirkt sich vor allem die Lage der Unterkunft aus.

Stellungnahme des Betreibers

Gerhard Posch führte Dossier auf Anfrage durch seine Unterkunft und war auch zu einem Interview bereit, um dabei über sein Quartier, die Arbeit mit den Asylsuchenden und die diesbezüglichen Herausforderungen zu sprechen. Wie Gerhard Posch und seine Frau gute Zustände schaffen, sehen Sie in der TV-Reportage „Flüchtlinge – Das Geschäft mit der Hoffnung” unter www.dossier.at/asyl.

Gesamtergebnis25,0Download

Lage und Infrastruktur-2,0

Entfernung zur nächsten Stadt14,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-2,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängenein
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer1,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVja

Sanitäranlagen-1,0

Anzahl AW pro WC6
Anzahl AW pro Dusche6
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltnein
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung1,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungja
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung-2,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesnein
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
25

quartier-schwarzBL13

7301 Deutschkreutz, Bezirk Oberpullendorf

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Gerhard Posch
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    15
  • Dossier-Besuch:

    29.07.2013
  • Positives:

    • Schöne, gepflegte Zimmer
    • Gut erhaltene Möbel
    • Betreiber kauft den Kindern Spielzeug und Fahrräder
    • Freundlicher und hilfsbereiter Betreiber

  • Negatives:

    • Abgeschiedene Lage

Dossier-Protokoll BL12 in Horitschon, Burgenland

In Horitschon betreibt Anton L. eine Vollverpflegungsquartier für bis zu 81 Asylsuchende. Diese beschreiben den Betreiber als freundlich, hilfsbereit und respektvoll. Die Stimmung in der Unterkunft ist äußerst positiv.

Im Keller gibt es einen Tischfußballtisch, ein Internetcafé und ein kleines Geschäft, in dem Grundnahrungsmittel verkauft werden. In den Zimmern zu kochen ist den Asylwerbern untersagt.

Die Zimmer und die Stiegenhäuser sind großteils sauber und aufgeräumt. An einigen Stellen bröckelt der Verputz ab, lose Kabel stehen aus der Wand und es gibt leichte Schäden an Treppen und Balkongeländern.

Jedes Zimmer ist mit Bad und WC ausgestattet. Diese sind teilweise von Schimmel befallen. Das Warmwasser fällt hin und wieder aus.

Ein Diakon aus dem Nachbarort bietet ehrenamtlich Deutschkurse an.

Stellungnahme des Betreibers

Die Unterkunft wurde laut Betreiber Anton L. in den vergangenen fünf Wochen generalsaniert. „Bei uns waren Elektriker, Installateure und Maurer. Die Balkone wurden abgerissen und komplett neu gebaut. Es wurde ein Zentralabzug installiert, um das Problem in den Badezimmern in den Griff zu bekommen.“

Dem Betreiber sind die Probleme in seiner Unterkunft bekannt. Einige Missstände seien aber auch auf das Verhalten der Asylsuchenden zurückzuführen, sagt Anton L: „Wenn alle Bewohner gleichzeitig duschen, wenn Asylwerber Essensreste ins Klo leeren oder alte und kaputte Elektrogeräte verwenden, dann gehen Dinge kaputt oder der Strom fällt kurzzeitig aus.“ Durch die Sanierung sei aber vieles verbessert worden.

Die Unterbringung von Asylwerbern sei eine tägliche Herausforderung. Anton L., seine Familie und seine Mitarbeiter würden aber alles versuchen, um die Bewohner zufriedenzustellen. Anton L.: „Wir haben alle gern. Natürlich gehen uns manche Asylsuchenden mehr auf die Nerven als andere, aber so ist das mit vielen Menschen. Am Ende verstehen wir uns wieder – wie in einer Familie.“

Gesamtergebnis26,0Download

Lage und Infrastruktur0,0

Entfernung zur nächsten Stadt10,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-5,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängenein
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer1,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVja

Sanitäranlagen1,0

Anzahl AW pro WC3
Anzahl AW pro Dusche3
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineka
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltka
Putzplanja

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungja
Speiseplanja
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagnein

Umgang und Betreuung-1,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkursenein
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesnein
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
26

quartier-schwarzBL12

7312 Horitschon, Bezirk Oberpullendorf

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Anton L.
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    75
  • Dossier-Besuch:

    29.07.2013
  • Positives:

    • Großteils saubere Zimmer
    • Bad und WC in jedem Zimmer
    • Gute Freizeitmöglichkeiten
    • Sehr guter Umgang
    • Deutschkurs

  • Negatives:

    • Schimmel in den Bädern
    • Warmwasser fällt aus

Dossier-Protokoll BL11 in Pama, Burgenland

20132014
Punkte:1,514
Betreiber:Otto K.Otto K.
Unterbringungsform: GasthausGasthaus
Verpflegungsart:VollverpflegungSelbstversorger
Anzahl Asylwerber:1317*
DOSSIER-Besuch:17.07.201302.10.2014
Positives:
  • Bahnhof gegenüber der Unterkunft 
  • Freundlicherer Umgang

Negatives:
  • Schimmel in den Wohnräumen
  • Drohschilder an den Wänden
  • Kaputte Betten und Matratzen
  • Strom und Gas in der Küche rationiert
  • Respektloser Umgang
  • Schimmel im Bad und den Wohnräumen
  • Drohschilder an den Wänden
  • Strom und Gas in der Küche rationiert
Hinweis:  *Schätzung

DOSSIER-Protokoll BL11 in Pama, Burgenland

Im Quartier in Pama, im Nordosten Burgenlands, sind rund 17 Asylsuchende aus Afghanistan untergebracht. Sie wohnen in kleinen Appartements, die mit alten und teils kaputten Möbeln eingerichtet sind. Die Wohnräume sind verschimmelt: Auf der Wand, an der ein Bett steht, breitet sich großflächig schwarzer Schimmel aus. Betreiber Otto K. hat zur Abdeckung eine Spanplatte davorgestellt. Im Selbstversorgerquartier sind Strom und Gas in der Küche rationiert. Asylsuchende dürfen nur jeweils zwei Stunden in der Früh, zu Mittag und am Abend kochen. An den Wänden hängen Schilder, auf denen der Betreiber mit Strafversetzung in andere Quartiere droht. Auch ein Jahr nach dem ersten DOSSIER-Besuch im Juli 2013 hat sich an dem desolaten Zustand der Unterkunft nichts verändert.

Stellungnahme des Betreibers

Der Betreiber Otto K. wurde sowohl telefonisch als auch vor Ort kontaktiert. Er wollte zu den Vorwürfen keine Stellungnahme abgeben. Seine Anwältin teilte DOSSIER schriftlich mit: „Festzuhalten ist auch, dass vorgenannter Beherbergungsbetrieb wöchentlichen Kontrollen der Caritas unterliegt. Weiters wird dieser mindestens zweimal jährlich sowohl von der Burgenländischen Landesregierung als auch von der Bezirkshauptmannschaft Neusiedl am See einer Inspektion unterzogen.” 

Gesamtergebnis14,0Download

Lage und Infrastruktur-2,0

Entfernung zur nächsten Stadt18,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,2 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-8,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängenein
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwassernein
Gebetsräumenein

Zimmer-3,5

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarnein
Zustand der Matratzenschlecht
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen-2,0

Anzahl AW pro WC3
Anzahl AW pro Dusche3
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltnein
Putzmittel zur Verfügung gestelltnein
Putzplannein

Verpflegung-1,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandschlecht
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitja
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung0,5

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
14

quartier-schwarzBL11

2422 Pama, Bezirk Neusiedl am See

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Otto K.
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    17*
  • Dossier-Besuch:

    02.10.2014
  • Positives:

    • Freundlicherer Umgang

  • Negatives:

    • Schimmel im Bad und den Wohnräumen
    • Drohschilder an den Wänden
    • Strom und Gas in der Küche rationiert

Dossier-Protokoll BL10 in Neudorf, Burgenland

Die Bewohner im Selbstversorger-Quartier BL 10 in Neudorf bei Parndorf klagen über den Alltagsrassismus im kleinen Ort. Auch die fehlenden Beschäftigungsmöglichkeiten und die lange Wartezeit bei den Asylverfahren beschreiben die Asylsuchenden als belastend.

Mit dem Quartier selbst sind die Bewohner zufrieden. Die Zimmer sind sauber und gut ausgestattet. Es gibt einen Aufenthaltsraum mit einem Fernseher. Nur die Küche ist für Selbstversorger nicht ausreichend. Im Stiegenhaus stehen auf zwei kleinen Holztischen eine Mikrowelle und eine Kochplatte. Das Geschirr waschen die Asylwerber im Waschbecken im Bad.

Beim Ausfüllen des Kriterienkatalogs vor der Unterkunft gab es Kontakt mit Betreiber Franz H. Nach einem kurzen Gespräch meldete er den Dossier-Besuch der burgenländischen Landesregierung. 

Stellungnahme des Betreibers

Dass die Küche nicht gut ausgestattet sei, bestreitet der Betreiber nicht. Ein Ausbau sei trotzdem nicht geplant. „Wir sind kurz vor der Pension“, sagt die Ehefrau von Franz H. auf Dossier-Anfrage. „Sonst ist bei uns alles in Ordnung.“ Das Ehepaar H. will das Quartier noch ca. zwei Jahre führen. 

Gesamtergebnis25,5Download

Lage und Infrastruktur0,0

Entfernung zur nächsten Stadt9,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-2,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtpläneja
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,5

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC2
Anzahl AW pro Dusche0
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauenja
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltka
Putzplannein

Verpflegung-2,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandschlecht
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitja
Abwaschnein
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung-1,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkursenein
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesnein
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
25.5

quartier-schwarzBL10

2475 Neudorf, Bezirk Neusiedl am See

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Franz H.
  • Unterbringungsform:

    Gasthof
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    6
  • Dossier-Besuch:

    17.07.2013
  • Positives:

    • Gut ausgestattete und saubere Zimmer

  • Negatives:

    • Improvisierte Küche im Stiegenhaus
    • Alltagsrassismus im Ort

  • Hinweis:

    • Kontakt mit dem Betreiber, der daraufhin die Landesregierung verständigt 

Dossier-Protokoll BL9 in Gols, Burgenland

Die Betreiber Paul und Karmen-Elena B. führen das Quartier BL 9 in Gols als Vollverpflegungsunterkunft. Trotzdem gibt es kein Frühstück. Die Asylsuchenden haben zwar eine Küche, diese ist aber schmutzig und viele der Geräte sind kaputt.

Die Asylsuchenden sind unzufrieden mit dem Essen. Bei Beschwerden würde der Betreiber sie beschimpfen. Auch sonst wird der Umgang mit ihnen als unfreundlich und respektlos beschrieben. Die Bäder sind verschimmelt, aus den Wänden ragen lose Kabel.

In Gols leben rund 3.700 Einwohner, die Infrastruktur im Ort ist gut. Die Asylsuchenden können in der Gemeinde für fünf Euro in der Stunde kleinere Arbeiten verrichten.

Stellungnahme der Betreiberin

Betreiberin Karmen-Elena B. bestreitet die Ergebnisse der Dossier-Recherchen. In der Dusche gebe es keinen Schimmel, die Unterkunft werde von ihr einmal in der Woche kontrolliert. Die Küche sei ein Entgegenkommen, da sie ja einen Vollverpflegungsbetrieb führe. Beschwerden von den Asylwerbern gebe es keine. Zu den Problemen bei der Verpflegung konnte keine Stellungnahme eingeholt werden – die Betreiberin bezeichnete die Rechercheergebnisse als lächerlich und beendete das Gespräch.

Gesamtergebnis14,5Download

Lage und Infrastruktur0,0

Entfernung zur nächsten Stadt8,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,4 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-5,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtpläneja
Feuerlöscherja
Notausgängeja
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,5

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC10
Anzahl AW pro Dusche10
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineka
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltka
Putzplannein

Verpflegung-4,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag2
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturnein
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung-7,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkursenein
Korrekte Auszahlung des Taschengeldeska
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachigja
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
14.5

quartier-schwarzBL9

7122 Gols, Bezirk Neusiedl am See

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Paul und Karmen-Elena B.
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    25
  • Dossier-Besuch:

    01.08.2013
  • Positives:

    • Arbeiten für die Gemeinde möglich
    • Gute Infrastruktur im Ort 

  • Negatives:

    • Schimmel in den Bädern
    • Lose Leitungen
    • Kaputte Geräte in der Küche
    • Kein Frühstück
    • Schlechter Umgang

Dossier-Protokoll BL7 in Neudörfl, Burgenland

Das „Haus Sarah“ der Caritas der Erzdiözese Wien liegt in Neudörfl im Bezirk Mattersburg und bietet zurzeit etwa 40 Menschen Unterkunft. In der Dossier-Wertung liegt das Quartier im Burgenland auf dem ersten Platz. Jedoch wurde das Quartier von Dossier nicht betreten. Sämtliche Informationen beruhen auf Angaben eines Asylwerbers und des Betreibers, der Caritas Wien.

Stellungnahme der Betreiberorganisation

Der Caritas wurde der ausgefüllte Kriterienkatalog per E-Mail zugeschickt. Die Betreiberorganisation nahm zu jedem Punkt Stellung.

Beim Verlassen der Unterkunft müssten sich die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge beim Betreuungspersonal abmelden, die erwachsenen Bewohner könnten sich frei bewegen. Eine Hausordnung sei vorhanden und werde jedem Asylwerber beim Einzug überreicht. Ebenso gebe es Fluchtpläne und Notausgänge.

Ein Fernseher und ein Geschirrspüler stehe den Bewohnern im Aufenthaltsraum zur Verfügung. Das Betreuungspersonal vor Ort bestehe aus Sozialpädagogen und -pädagoginnen, Deutschlehrern und -lehrerinnen, sechs weiteren Mitarbeitern und der Heimleitung.

Gesamtergebnis34,0Download

Lage und Infrastruktur2,0

Entfernung zur nächsten Stadt2,7 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,3 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-1,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenka
Augenscheinlicher Schmutzka
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängenein
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVnein

Sanitäranlagen1,0

Anzahl AW pro WC10
Anzahl AW pro Dusche10
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauenja
Waschmaschineka
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltka
Putzplanja

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungSelbstversorger
Zustandka
Herdja
Ofenja
Kühlschrankja
Sitzgelegenheitja
Abwaschja
Anzahl der Speisen pro Tag
Einbindung in die Essensplanung
Speiseplan
Rücksicht auf Religion/Kultur
Essensnachschlag

Umgang und Betreuung2,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkursenein
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesnein
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
34

quartier-schwarzBL7

7201 Neudörfl, Bezirk Mattersburg

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Caritas der Erzdiözese Wien
  • Unterbringungsform:

    Grundversorgungsheim
  • Verpflegungsart:

    Selbstversorger
  • Anzahl Asylwerber:

    40*
  • Dossier-Besuch:

    31.07.2013
  • Positives:

    • Deutschkurse in der Unterkunft
    • Freundlicher Umgang
    • Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung

  • Negatives:

  • Hinweis:

    • *Schätzung     

Dossier-Protokoll BL5 in Güssing, Burgenland

20132014
Punkte:12,523,5
Betreiber:Peter S.Peter S.
Unterbringungsform: GasthofGasthof
Verpflegungsart:VollverpflegungVollverpflegung
Anzahl Asylwerber:1816*
DOSSIER-Besuch:20.07.201301.10.2014
Positives:
  • Gute Lage in der Bezirkshauptstadt
  • Deutschkurse
  • Gebetsraum

Negatives:
  • Kein Besuchsrecht
  • 18 Asylwerber benutzen ein WC
  • Unzufriedenheit mit der Verpflegung
  • Schlechter Umgang

  • Bröckelnder Verputz in der gesamten Unterkunft
  • Schimmel in den Sanitäranlagen 
  • Kein Essensnachschlag
  • Schlechter Umgang des Betreibers
  • Keine Freizeitmöglichkeiten 

Hinweis: 

  *Schätzung

DOSSIER-Protokoll BL5 in Güssing, Burgenland

In der Unterkunft in Güssing leben rund 16 Asylsuchende aus dem Iran, Irak und Afghanistan. Im Gegensatz zum ersten Besuch im Juli 2013 hatte DOSSIER diesmal Zugang zur Unterkunft. Die Schilderungen der Asylsuchenden aus dem Vorjahr entsprechen dem derzeitigen Zustand des Quartiers: Die Unterkunft wirkt abgewohnt, in den Sanitäranlagen gibt es Schimmel. Die Bewohner sprechen von einem schlechten Umgang des Betreibers Peter S. Er habe einen rauen Umgangston und sei schnell laut und aggressiv. Einzig der eigens eingerichtete Gebetsraum ist positiv anzumerken.  

Stellungnahme des Betreibers

Der Betreiber Peter S. wollte zu den Vorwürfen keine Stellungnahme abgeben.

Gesamtergebnis23,5Download

Lage und Infrastruktur2,0

Entfernung zur nächsten Stadt0,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-5,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädenja
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängenein
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumeja

Zimmer0,5

Familien gemeinsam in Zimmernein
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC8
Anzahl AW pro Dusche4
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplannein

Verpflegung-2,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung-2,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWja
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
23.5

quartier-schwarzBL5

7540 Güssing, Bezirk Güssing

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Peter S.
  • Unterbringungsform:

    Gasthof
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    16*
  • Dossier-Besuch:

    01.10.2014
  • Positives:

    • Gebetsraum

  • Negatives:

    • Bröckelnder Verputz in der gesamten Unterkunft
    • Schimmel in den Sanitäranlagen 
    • Kein Essensnachschlag
    • Schlechter Umgang des Betreibers
    • Keine Freizeitmöglichkeiten 

  • Hinweis:

    • *Schätzung Asylsuchende 

Dossier-Protokoll BL4 in Deutsch Tschantschendorf, Burgenland

In der Unterkunft BL 4 gibt es Unterschiede bei Sauberkeit und Ausstattung der Zimmer: In den oberen Stockwerken gibt es Bad, WC und Küche in den Zimmern. Im Keller gibt es Gemeinschaftsduschen und eine verschmutzte Gemeinschaftsküche.

Auch die Anzahl der Asylsuchenden pro Zimmer variiert: Oben gibt es meist Doppelzimmer, unten wohnen bis zu zehn Menschen in einem Raum.

Die Asylwerber beschreiben die Betreiberin als unfreundlich. Mit der Verpflegung sind die Bewohner so unzufrieden, dass es kurz vor dem Dossier-Besuch einen organisierten Protest gegeben hat. Darauf hin sei das Essen ein wenig besser geworden.

Neben der Unterkunft gibt es einen Fußballplatz, einen Basketballplatz und einen Pool. Auch ein Fernseh- und Aufenthaltsraum steht den Asylsuchenden zur Verfügung.

Stellungnahme der Betreiberin

Betreiberin Melitta J. führt die Kritikpunkte, die bei der Dossier-Recherche geäußert wurden, auf einzelne Asylsuchende zurück. Beim Essen sei das verständlich, man könne es einfach nicht jedem recht machen. „Wir bieten sogar vegetarisches Essen an“, sagt Melitta J.

Für die Hygiene seien die Bewohner selbst verantwortlich. Zusätzlich seien zwei Putzfrauen angestellt, die nicht nur Stiegenhaus und Gang, sondern auch die Zimmer putzen würden.

„Die Bettwäsche wird alle 10-14 Tage gewechselt“, sagt Melitta J., „Handtücher und Kleidung waschen die Asylwerber selbst. Sie haben drei Waschmaschinen zur Verfügung.“ In den Zimmern im Untergeschoss wohnten nicht bis zu zehn Asylsuchende, sondern nur acht. „Und das ist kein Problem, das wollen die Bewohner so.“

Den vorgeworfenen unfreundlichen Umgang kann sich Melitta J. nicht erklären: „Das verstehe ich nicht. Ich bin eine, die nie ,Nein‘ sagt. Wir machen Arzttermine für die Asylwerbenden aus – ich helfe, wo ich nur kann.“

Gesamtergebnis17,5Download

Lage und Infrastruktur0,0

Entfernung zur nächsten Stadt6,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,2 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-2,5

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtpläneja
Feuerlöscherja
Notausgängenein
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer-1,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzenschlecht
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVja

Sanitäranlagen1,0

Anzahl AW pro WC12
Anzahl AW pro Dusche12
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltka
Putzplanja

Verpflegung-4,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturnein
Essensnachschlagnein

Umgang und Betreuung-6,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortnein
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesnein
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
17.5

quartier-schwarzBL4

7535 Deutsch Tschantschendorf, Bezirk Güssing

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Melitta J.
  • Unterbringungsform:

    Gasthof
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    62
  • Dossier-Besuch:

    21.07.2013
  • Positives:

    • Sportplatz und Pool
    • Bad und WC teilweise in den Zimmern

  • Negatives:

    • Unzufriedenheit mit der Verpflegung
    • Große Unterschiede zwischen den Zimmern
    • Teilweise Überbelegung
    • Unfreundlicher Umgang

Dossier-Protokoll BL3 in Stinatz, Burgenland

Im Quartier BL 3 bekommen die Asylsuchenden drei Mahlzeiten am Tag. Obwohl Rücksicht auf religiöse Traditionen genommen wird, sind die Asylsuchenden mit dem Essen unzufrieden. Die Unterkunft verfügt über eine gut ausgestattete Küche, Strom und Gas werden allerdings von 22:00 bis 08:00 abgedreht.

Die Stimmung zwischen den Betreibern und den Asylsuchenden ist gut. Die Familien der Betreiber werden als „Onkel”, „Tante”, „Oma” und „Opa“ bezeichnet.

Bei der Besichtigung des Quartiers gab es Kontakt mit den Betreibern. Das Dossier-Team wurde der Unterkunft verwiesen. Die Zimmer und Sanitäranlagen konnten daher nicht besichtigt werden. Der Kriterienkatalog wurde mit den Bewohnern in einem nahe gelegenen Park ausgefüllt.

Stellungnahme des Betreibers

Dossier versuchte mehrmals, Karl und Franz G. zu kontaktieren, um eine Stellungnahme einzuholen. Bis Redaktionsschluss konnte niemand erreicht werden.

Gesamtergebnis26,0Download

Lage und Infrastruktur-2,0

Entfernung zur nächsten Stadt11,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatznein
Arztbesuche möglichja

Gebäude-1,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängenein
Aufenthaltsräumeja
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,5

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen0,0

Anzahl AW pro WC12
Anzahl AW pro Dusche12
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineka
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltka
Putzplannein

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung-1,5

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemka
Unfreiwillige Arbeitka
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkursenein
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesnein
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungnein
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntnein
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungja
26

quartier-schwarzBL3

7552 Stinatz, Bezirk Güssing

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Karl und Franz G.
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    25
  • Dossier-Besuch:

    16.07.2013
  • Positives:

    • Freundschaftlicher Umgang
    • Sauberer und geräumiger Aufenthaltsraum mit Küche  

  • Negatives:

    • Unzufriedenheit mit der Verpflegung 

  • Hinweis:

    • Kontakt mit Betreibern bei Dossier-Besuch

Dossier-Protokoll BL2 in Stinatz, Burgenland

20132014
Punkte:826
Betreiberin:Kathrin GranditsKathrin Grandits
Unterbringungsform: GasthausGasthaus
Verpflegungsart:VollverpflegungVollverpflegung
Anzahl Asylwerber:50*57
DOSSIER-Besuch:16.07.201301.10.2014
Positives:
  • Bad und WC im Zimmer

  • Bad und WC im Zimmer
  • Guter Umgang der Betreiberfamilie
  • Gut ausgestattete Zimmer 

Negatives:
  • Respektloser Umgang
  • Nur eine funktionierende Waschmaschine
  • Große Unzufriedenheit mit der Verpflegung
  • Sperrmüll im Eingangsbereich
  • Verdreckte Teppiche
  • Alte Betten 

  • Unzufriedenheit mit der Verpflegung
  • Leichte Schimmelbildung in den Badezimmern

Hinweis:

*Schätzung

DOSSIER-Protokoll BL2 in Stinatz, Burgenland

In der Unterkunft in Stinatz, Bezirk Güssing, leben derzeit 57 Asylsuchende aus Syrien und Afghanistan und Palästina. Familien stehen zwei gut eingerichtete Zimmer zur Verfügung, alleinstehende Männer sind in vollmöblierten Drei-Bett-Zimmern untergebracht. Doch in den Sanitäranlagen ist leichte Schimmelbildung in den Duschkabinen zu sehen und auch die Freizeitmöglichkeiten sind im Stinatzer Vollverpflegungsquartier begrenzt. Seit dem DOSSIER-Erstbesuch im Juli 2013 hat sich zwar der Zustand der Unterkunft verbessert, doch die Asylsuchenden sind nach wie vor mit der Qualität der Verpflegung unzufrieden. Der Umgang der Betreiberin Kathrin Grandits habe sich aber verbessert. 

Stellungnahme der Betreiberin

„Nach jedem Auszug werden die Zimmer komplett saniert. Im November haben wir in fünf Zimmern die Badezimmer komplett erneuert“, sagt die Betreiberin Kathrin Grandits. Wenn dann im Februar die Badezimmer schon wieder schimmeln, seien die Asylsuchenden selbst dafür verantwortlich. Die Kritik an der Verpflegung kann die Betreiberin nicht nachvollziehen. Ihr gegenüber würden die Asylsuchenden keine diesbezügliche Kritik äußern. „Es bleibt kaum etwas über.“ Auf Schweinefleisch werde sowieso ganz verzichtet. Aufgrund fehlender Kochstellen in der Unterkunft erwägt Betreiberin Grandits momentan keine Umstellung des Quartiers auf Selbstversorgung.

Gesamtergebnis26,0Download

Lage und Infrastruktur-2,0

Entfernung zur nächsten Stadt11,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,1 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-4,0

Baufällignein
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutzja
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängenein
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,5

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenja
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchnein
TVja

Sanitäranlagen1,0

Anzahl AW pro WC5
Anzahl AW pro Dusche5
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtücherja
Frisches Bettzeugja
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltja
Putzplanja

Verpflegung0,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungnein
Speiseplannein
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung0,5

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkurseja
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesja
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
26

quartier-schwarzBL2

7552 Stinatz, Bezirk Güssing

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Kathrin Grandits
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung
  • Anzahl Asylwerber:

    57
  • Dossier-Besuch:

    01.10.2014
  • Positives:

    • Bad und WC im Zimmer
    • Guter Umgang der Betreiberfamilie
    • Gut ausgestattete Zimmer 

  • Negatives:

    • Unzufriedenheit mit der Verpflegung
    • Leichte Schimmelbildung in den Badezimmern

Dossier-Protokoll BL1 in Steinbrunn, Burgenland

[vorher][nachher]
Punkte:1020
BetreiberIn:Herbert V.Herbert V.
Unterbringungsform: GasthausGasthaus
Verpflegungsart: Vollverpflegung*Vollverpflegung*
Anzahl Asylwerber: 1919
Dossier-Besuch: 30.07.201330.07.2013
Positives:
  • Hilfsbereiter und freundlicher Betreiber
  • Saubere, große Zimmer mit Bad und WC
  • Gut ausgestattete Küchen
  • Hilfsbereiter und freundlicher Betreiber
  • Saubere, große Zimmer mit Bad und WC
Negatives:
  • Kaum Einkaufsmöglichkeiten
  • Kaum Einkaufsmöglichkeiten
Hinweis:

*Lebensmittel werden vom Betreiber besorgt und von den Asylsuchenden selbst verkocht.

*Lebensmittel werden vom Betreiber besorgt und von den Asylsuchenden selbst verkocht.

Gesamtergebnis29,0Download

Lage und Infrastruktur0,0

Entfernung zur nächsten Stadt8,0 km
Entfernung zur nächsten Bus- oder Zugstation0,2 km
Auffälligkeiten in der Umgebungnein
Spielplatzja
Arztbesuche möglichja

Gebäude-3,0

Baufälligja
Augenscheinliche Schädennein
Augenscheinlicher Schmutznein
Fluchtplänenein
Feuerlöscherja
Notausgängenein
Aufenthaltsräumenein
Heizungja
Warmwasserja
Gebetsräumenein

Zimmer0,0

Familien gemeinsam in Zimmerja
AW können Zimmer gestaltenka
Zimmer absperrbarja
Zustand der Matratzengut
Einrichtung: 
Tischeja
Stühleja
Couchja
TVja

Sanitäranlagen1,0

Anzahl AW pro WC4
Anzahl AW pro Dusche4
Absperrbarja
Getrennte Sanitäranlagen für Männer/Frauennein
Waschmaschineja
Frische Handtüchernein
Frisches Bettzeugnein
Klopapier zur Verfügung gestelltja
Putzmittel zur Verfügung gestelltka
Putzplanja

Verpflegung2,0

Art der VerpflegungVollverpflegung
Zustand
Herd
Ofen
Kühlschrank
Sitzgelegenheit
Abwasch
Anzahl der Speisen pro Tag3
Einbindung in die Essensplanungja
Speiseplanja
Rücksicht auf Religion/Kulturja
Essensnachschlagja

Umgang und Betreuung-1,0

Umgang mit AsylwerberInnen0.00
Diskriminierungennein
Beschwerdesystemja
Unfreiwillige Arbeitnein
Betreuungsperson vor Ortja
Therapiemöglichkeiten für traumatisierte AWnein
Deutschkursenein
Korrekte Auszahlung des Taschengeldesnein
AW können Unterkunft verlassenja
Öffnungszeiten der Unterkunftnein
Bewachung, Security Personalnein
Hausordnungja
Wenn ja, hängt sie offen/ist sie den AW bekanntja
Mehrsprachignein
Möglichkeiten zur Freizeitgestaltungnein
29

quartier-schwarzBL1

7035 Steinbrunn, Bezirk Eisenstadt Umgebung

Zur Unterkunft:

  • BetreiberIn:

    Herbert V.
  • Unterbringungsform:

    Gasthaus
  • Verpflegungsart:

    Vollverpflegung*
  • Anzahl Asylwerber:

    19
  • Dossier-Besuch:

    30.07.2013
  • Positives:

    • Hilfsbereiter und freundlicher Betreiber
    • Saubere, große Zimmer mit Bad und WC
    • Gut ausgestattete Küchen

  • Negatives:

    • Kaum Einkaufsmöglichkeiten 

  • Hinweis:

    • *Lebensmittel werden vom Betreiber besorgt und von den Asylsuchenden selbst verkocht.